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22 Juni 2013

Tour nach Kriebstein


Morgens um 6 Uhr schrecke ich im Bett hoch, der Wecker klingelt! Nanu, so früh am morgen? Während der Woche stehe ich später auf, aber da geht es auf Arbeit. Heute geht es bis nach Kriebstein! Im Fahrradkeller bastle ich eine geschlagene Stunde an einer Konstruktion, die mein Solarpanel sicher auf dem Gepäckträger fixiert. Das hätte ich auch vorher mal testen können. Egal!

Gut gerüstet geht es los, das Handy ist voll, der Ersatzakku ist voll, das Solarpanel zapft die Sonne direkt an. Während der Fahrt stelle ich fest, dass die Stromtankerei immer wieder unterbrochen wird, wenn ich durch Tunnel fahre oder an einer besonders dunklen Stelle im Wald. Dann fällt auch die Batterieanzeige im Handy sichtbar ab. Also weg damit! Ich kann mich auch an den hölzernen Wegweisern orientieren...

An der Talsperre angekommen wähle ich einen Wanderweg direkt am Ufer. Dieser bleibt aber nicht auf einer Höhe, was ich zumindest erwartet habe, sondern es geht immer wieder steil bergauf und bergab, umgestürzte Bäume bilden zusätzliche Schikanen und teilweise fehlen die Geländer komplett. Doch mit meinem Winterbike fühle ich mich sicher und bretter fröhlich drauf los...

Auf der Karte ist gut zu sehen, dass ich den kürzesten Weg nach Kriebstein und zurück gewählt habe. Knapp 70km bin ich zuvor noch nicht an einem Tag geradelt, da es aber so gut geklappt hat, versuche ich mich beim nächsten Mal an einer noch etwas längeren Rundreise. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei lächerlichen 5,1km/h, jedoch habe ich mich bei den Bierpausen und in der Burg kaum fortbewegt.

An der Talsperre waren Wassersportler unterwegs, die Fähre und reichlich Rentner. Diese sitzen gelangweilt vor ihrem Bier oder schlagen sich den Magen mit Essen voll. Nicht mein Ding, ich gönne mir einen Apfel, erfreue mich an den bunten Booten, der Seebühne und nach der kurzen Erholungspause geht es auch schon wieder weiter in Richtung Burg.

Kurz bevor ich wieder auf die Hauptstraße komme, geht rechts ein schmaler Wanderpfad direkt an der Zschopau entlang. Ich prüfe das auf meinem Handy, war trotzdem eine schlechte Entscheidung: der Weg hört kurz unterhalb der Burg auf, der komplette Hang ist abgerutscht! Ich versuche trotzdem, mich und mein Bike durchs Dickicht nach oben, aber der Hang wird immer steiler und ich rutsche mehrmals einige Meter nach unten. Also drehe ich zähneknirschend um und bin keine 15 Minuten später wohlbehalten an der Burg. Aber ganz umsonst war die Sackgasse nicht, denn ich konnte ein paar tolle Fotos der Burg machen, mit Spiegelbild in der Zschopau!

08 Juni 2013

Biking


Endlich Wochenende und die Sonne scheint! Schnell erledige ich die lästige Hausarbeit, auf das Einkaufen verzichte ich aber komplett. Endlich geht es los! Unterwegs kaufe ich noch ein paar Kleinigkeiten zu Essen und Trinken. Voller Tatendrang strample ich los, ich habe mehrere Ziele im Visier.

Zuerst verläuft alles nach Plan: ich finde Geocaches, lösche den Durst mit Erdbeermilch und esse Käse-Laugen-Brötchen. Klasse! Mit dem Rad bekomme ich auch viel mehr Kleinigkeiten mit, so habe ich heute über eine bunte Kuh abgefeiert!

Mein Plan sieht noch einige Kilometer vor, bevor es zurück in Richtung Heimat geht. Allerdings werden die Wolken am Himmel immer dunkler und plötzlich zuckt der erste Blitz. Der Donner folgt nur wenige Sekunden später, das Gewitter ist beinahe über mir. Ich werfe alle Pläne über Bord und lasse mir die schnellste Route nach Hause anzeigen. Eine Stunde Fahrzeit. Mist :( Ich trete kräftig ins Pedal und verfalle in eine 'Leck-mich-am-A...-Stimmung'. Und schon fallen dicke Regentropfen vom Himmel. Ich rette mich in eine Autobahnunterführung und warte das schlimmste ab. Eine halbe Stunde später lässt der Regen endlich nach und es blitzt auch nur noch selten. Schnell ziehe ich die Regenjacke über und los geht es.

Nun gibt es kein Halten für mich! Ich will nur noch Heim, die nassen Klamotten vom Leibe reißen und mich aufs Sofa lümmeln... Nachdem ich die Route eingegeben habe, bin ich doch etwas erstaunt, dass es 40km geworden sind. Nicht schlecht für einen Nachmittagsausflug, bei dem ich auch noch Geocachen war :)

30 September 2012

Radwandern nach Waldenburg

Morgens ist es kalt auf dem Rad, deshalb war ich froh, dass die Fahrradhandschuhe zusätzlich wärmten. Die Strecke verläuft erst eben, wird dann doch etwas hügelig und fällt auf den letzten Kilometern nach Waldenburg steil ab. Selbst das Bremsen wird so zur Qual. Am Ziel angekommen war ich zuerst etwas deprimiert, denn die Schlosstüren waren verschlossen. Also vertrieb ich mir die Zeit mit der vergeblichen Suche eines einfachen Caches. Naja, muss auch mal sein! Nach einer Stunde war zumindest das Tor geöffnet und ich schob mein Rad in die schöne Anlage. Viele Fotos habe ich gemacht, aber im nachhinein hatte ich an den meisten was auszusetzen: falsche Belichtung, blöder Winkel, doofes Licht, irgendwas abgeschnitten... Vielleicht ist mein Anspruch seit unserer Fototour gestiegen :) Im Garten hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Fotografen, der gerade mit Infrarotbilder machte: Blende 6 und 15 Sekunden belichten. Oder so ähnlich. Ich verstand nur Bahnhof. Für mich waren das einfach schwarze Linsen, die so wenig Licht durchlassen, dass es halt länger belichtet werden muss. Aber das Ergebnis hat mir gefallen und selbst Rentner, die durchs Bild wackeln, sind nur schemenhaft erkennbar. Für den Heimweg hat mir Tobias eine andere Route empfohlen, die nicht ganz so steil ist. Das hat auch gut geklappt.

16 September 2012

Radeln zur Augustusburg

Samstag schnappte ich mein Rad, um damit zur Augustusburg zu radeln. Nicht nur die Strecke zieht sich viele Kilometer, sondern es geht auch ordentlich hoch und runter. Wie es sich für eine richtige Burg gehört! Die Hinfahrt kann schnell in drei Abschnitte unterteilt werden: Start bis zur Stadtgrenze auf Radwegen. Anschließend auf unbefestigten Wegen durch Wald und Wiesen. Und der letzte Abschnitt die steile Schotterpiste parallel zur Drahtseilbahn. Die Steigung kann schön am Wuchs der Bäume und der schrägen Bank eingeschätzt werden. Jörg hatte mir Tags zuvor zwar eine bessere Strecke empfohlen, aber irgendwie bin ich vom rechten Weg abgetriftet... Kurz bevor die Augustusburg zum Greifen nahe war, stellte sich mir entschlossen ein 10 jähriger Knabe in den Weg, hielt die Hand auf und verlangte 7 Euro Wegezoll. Kein Schnäppchen, aber das war bei der Location in Kombination der Veranstaltung zu erwarten: das 2. Mittelalterspektakel
Endlich gönnte ich mir Kartoffelspalten in reichlich Knoblauchsoße und dazu ein Kirschbier. Anschließend schlenderte ich über den Markt, schaute dem Treiben an den Ständen zu, suchte vergeblich nach der Badewanne, die ausdrücklich auf dem Flyer erwähnt wurde. Dafür machte ich mich über Axtwerfen und andere Kriegskünste schlau.
Zum Glück waren auch Musikanten auf dem Fest, darum richtete ich meine Schritte beim ersten Paukenschlag genau in diese Richtung. Der Markt war gut gefüllt mit Schaulustigen, die Musik laut und hämmernd: Furunkulus!
Säbelklappern, schwere Schritte, funkelnde Rüstungen: die Pleissenritter stürmten auf den Markt und boten sofort eine schweißtreibende Darbietung. Gespannt verfolgten wir die Kämpfe, nur das Klatschen fiel mit dem Krug Met in der Hand etwas schwer. Da ich Sven und Katarina getroffen hatte, überzeugten sie mich, doch mit ihnen mit dem Zug nach Chemnitz zu fahren. Nach kurzer Überlegung willigte ich ein. So blieben wir bis zum Schluss, kauften noch die letzten Essen- und Trinkwaren ein und wollten mit der Drahtseilbahn nach unten. Diese hatte aber schon geschlossen. Also wanderten wir die engen und unübersichtlichen Serpentinen nach Erdmannsdorf zum Bahnhof. Nach ein paar Minuten kam auch ein Zug, der uns allerdings in Flöha wieder rausschmiss und auf den Schienenersatzverkehr verwies. Das hat aber trotzdem geklappt, so musste ich nur noch vom Hauptbahnhof zurück zu meinem Bettchen radeln :)

25 August 2012

Mittelalterlicher Jahrmarkt

Die Mittelalterliche Bergstadt Bleiberg hat zum Jahrmarkt eingeladen. Das hat mich sofort begeistert und nachdem ich mich nach dem Aufstehen versichert hatte, dass der Tag schön und sonnig wird, gab ich das Ziel in meinem Routenplaner ein und schwang mich auf den Sattel. Da ich aber unterwegs öfters anhalten musste, um meinen Weg zu kontrollieren (mein Handy steckt während der Fahrt in der Hosentasche und redet nicht mit mir) oder ein paar Fotos zu machen, verzögerte sich die geplante Ankunft um eine Stunde. Nach der ersten schnellen Runde organisierte ich mir erstmal in der Taverne etwas Kühlwasser in Form von Schwarzbier. Danach quälte mich kurz ein kleines Hüngerchen, das ich mit einer Pferderoster stillte. Schmeckt lecker! Die kleinen Gäste konnten ein paar Meter weiter auf dem Pony ein paar Runden drehen. So ist das halt im Mittelalter!
Vor der Bühne hatte sich Gaukler Narretau eingefunden, der mit Schildkröteneier jonglierte, die Bildzeitung zerfetzte und ein Puzzle zusammen setzte. Auch war noch leichte Musik zu lauschen, später warf sich die Dame in ein orientalisches Kostüm und war auf ihren Stelzen mit Abstand die größte Frau auf dem Gelände.
Endlich kam auch Bewegung in die müde Meute: die Wikinger ließen die Säbel klirren! Die Sonne brannte unbarmherzig auf die Kämpfenden, die unter ihren schweren Mäntel, Helmen und Kettenhemden ordentlich schwitzten. Aber den Zuschauern ging es nicht anders. Die jungen Wilden hatte ich aber schon vor ihrem Auftritt gesehen und sie haben alle Fassbrause getrunken. Wikinger und Fassbrause, ein Bild für die Götter :)
Donner & Doria hatten auch mehrere Auftritte und mir gefallen natürlich die Gewänder, die Instrumente und die Lieder! Ist halt etwas anders als die Bands in Wacken. Ich habe sie auch schon auf Burg Rabenstein gesehen, besonders die Schlagzeugerin mit den blauen Haaren habe ich sofort wiedererkannt :) Vielleicht sollte ich doch mal ernsthaft über meine weitere musikalische Laufbahn nachdenken... Auf dem Heimweg machte ich mich, nachdem ich noch dem Puppentheater eine kleine Geldspende zukommen ließ. Hat mir wirklich gut gefallen, wie die Puppen getanzt haben! Ein paar Meter nach dem Ausgang, war schon ein Geocache versteckt, den ich selbst nach einer Stunde Suche nicht gefunden habe. Ärgerlich, da ich ja schon mal hier war! Der nächste Geocache war an einer Schaukelbrücke, doch ihr ahnt schon, das war Suchtechnisch nicht mein Tag. Die Heimfahrt kam mir ewig vor und der Rückenwind von der Hinfahrt hat sich ins Gegenteil geändert. In Auerswalde fing es dann auch noch leicht zu regnen an und es war stockfinster! Zuhause zog ich nochmals Bilanz: die Schutzblechfixierungsschraube verloren, 1x Leergut verloren und mein USB-Kabel ist auch weg. Trotzdem ein gelungener Tag! Übrigens wollte ich nicht im Dunkeln durch die Wälder fahren, deshalb bin ich auf den normalen Straßen geblieben und habe die paar Kilometer mehr mit einem Lachen im Gesicht abgestrampelt :D

19 Juli 2012

Vorcaching

Heute hatte ich mir eine längere Strecke vorgenommen, denn ich wollte bis zum 'Pfortensteg' laufen. Dort befindet sich ein magnetischer Cache und den wollte ich heben. Am Ziel angekommen sind mir schon die vielen Menschen aufgefallen, denn zur Mittagszeit gehen viele raus ins Grüne. Also lief ich aufmerksam über die Brücke, registrierte die vielen Vorhängeschlösser, entdeckte auch, dass die Brücke aus blau gestrichenen Eisenträger besteht, dort hängt also irgendwo der Cache. Allerdings verhindert ein Maschendrahtzaun den Zugriff von der Brückenlauffläche aus. Oder es befindet sich irgendwo ein kleiner Durchschlupf. Das wird mal eine Radtour geben und da nehme ich meinen Greifarm mit. Extra dafür habe ich so ein Ding gekauft :) Auf dem Rückweg musste ich mich etwas beeilen, um nicht abends länger auf Arbeit zu bleiben. Der nächste Cache war der am Bahnhof Mitte, den ich allerdings schon erfolgreich gefunden habe. Die nächste Koordinate inspizierte ich im vorbei gehen und dabei ist mir eine kleine Kamera über der Eingangstüre aufgefallen. Auf diese Idee hin werde ich mir die Logfiles nochmals ganz genau ansehen!

26 Mai 2012

Rabenstein und Wildgatter

Der Abmarschzeitpunkt war auf 9:00 Uhr festgelegt, doch 8:51 klingelte es schon an der Türe. Macht nix, ich war ja fertig! Der erste Tag wollten wir gleich was für unsere Gesundheit machen, deshalb habe ich eine kleine Wanderung nach Rabenstein vorgeschlagen. Also zogen wir über die Autobahnbrücke, am Tümpel mit vielen quakenden Fröschen vorbei, zur Aussichtsplattform, über die stillgelegte Eisenbahnbrücke nach Rabenstein. Dort waren wir die ersten zahlenden Gäste, wobei die Burg Rabenstein wirklich klein ist: 1 Zimmer im Keller, eine Wendeltreppe bis hoch in den Turm und ein Saal dazwischen. Mehr gibt es nicht. Anschließend schauten wir uns noch das neu renovierte Hotel Schloss Rabenstein an, das erschien uns mit 4 Sternen aber deutlich zu nobel.
Unterwegs erfreuten wir uns aber nicht nur an den quakenden Fröschen, sondern die Vögel zwitscherten unbeirrt, selbst dann, als meine Eltern es ihnen nach machten. Ausserdem bestaunten wir die bunte Farbenvielfalt der Blumen und Blüten. Am Rabensteiner Stausee konnte ich sogar eine Möwe im Flug scharf abbilden, hat sich das Studium meine Fotografierhandbuches doch gelohnt!
Nachdem wir uns beim Kletterwald die Energie mit Essen und Trinken aufgefrischt hatten, ging es weiter ins Wildgatter. Das weitläufige Areal bietet viel Platz für allerlei kleine und große Tiere, wobei sich nicht alle vor meine Linse getraut haben:
Die Strecke war dann doch länger als erwartet und eigentlich fehlen bestimmt noch 2km innerhalb des Wildgatters. Aber so sind wir gewandert:

17 Mai 2012

Männertag 2012

Pünktlich versammelten wir uns in Herrenhaide am vereinbarten Treffpunkt. Die Laufräder blieben allerdings noch in der Garage, denn der MDR wollte einen schönen Bericht über uns erstellen. Das bot uns Zeit für das erste Männertagsgetränk.
Axel wurde als Chefentwickler aus der Menge vor die Kamera gezerrt und sollte erzählen, wie es zur Idee kam und was alles verwirklicht werden konnte.
Damit ich nicht auf einem langweiligen Rad nebenher fahren und mich schämen musste, durfte ich das alte Bike von Axel fahren, was er vor Jahren umgebaut hatte: der Sitz besteht aus einem bequemen Sessel, der allerdings sehr tief angebracht war. Nach einer kurzen Einweisung drehte ich die erste Probefahrt und ich fühlte mich dabei noch nicht richtig wohl: Der Lenker benötigt einen großen Radius und eine scharfe Kurve ist damit kaum möglich. Auch muss die Kraft nicht über die Arme auf das Lenkrad gehen, sondern durch kräftiges Drücken in den Sessel. Nach den ersten Schwierigkeiten hatte ich dann doch den Bogen raus und überholte die beiden Laufräder öfters provokant :)
Die Jungfernfahrt hatte den Männern gezeigt, dass es anstrengend und schmerzhaft werden kann. Deshalb war keine lange Route geplant. Da aber Sven vom MDR an verschiedenen Orten filmen wollte und auch selbst mit auf einem Laufrad fuhr, fiel die Entscheidung auf die Parkschänke in Limbach-Oberfrohna.
Wie erhofft waren schon viele Männer im Biergarten, beste Kulisse für den Abspann:
Und so präsentiert sich der Bericht auf MDR: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video56348.html Wir hatten jetzt allerdings keine fremde Kamera zu fürchten und stärkten uns dementsprechend mit einem ordentlichen Männergetränk und Gegrilltem.
Das meiste der Strecke hatten wir geschafft, es ging nur im stetigen Wechsel hoch und wieder runter, wobei runter eindeutig mehr Spaß gemacht hat!
Und hier nochmals die Route, wobei ich sie hoffentlich richtig aus dem Gedächtnis nachgebastelt habe:

24 März 2012

einmal verlaufen und zurück

Wenn das Wochenende am frühen Samstagmorgen sonnig und warm startet, geht es unverzüglich auf Wanderschaft! Dieses Mal bin ich einem vierblättrigen Kleeblatt gleich um das Autobahnkreuz gewandert. Die Route sieht sehr autonah aus, doch dem war nicht so: Denn ein paar Einheimische haben wohl wissend ein paar Wegweiser aufgestellt:
Deshalb stellt es kein Problem dar, auch ohne Technik auf dem richtigen Weg zu bleiben. Da ich allerdings noch GPS und Karten von OSM und Google dabei hatte, konnte ich mich jederzeit orientieren. Da die aufblühende Natur nach dem tristen Wintergrau besonders schön ist, hier gleich mal ein paar Kostproben. Und selbst ein Schmetterling ließ sich auf ein Fotoshooting ein. Als ich fertig war, klatschte er zweimal in die Hände und flog von dannen...
Die Windkraftanlagen haben mich wieder in ihren Bann gezogen, aber das muss ich dem geneigten Blogleser nicht erst ausführlich erläutern.
Auf dem Heimweg ging es dann nochmals durch eine kleine Röhre unter der Autobahn durch, anschließend war es Zeit, mich mal kurz hängen zu lassen und ein paar Minuten später konnte der heiße Stein angeworfen werden. Eine Belohnung muss schon sein!

15 Dezember 2011

Kopf auf Standby

Gestern war noch Weltuntergang und heute scheint wieder die Sonne bei frühlingshaften Temperaturen. Da habe ich mich vor lauter Freude tatsächlich etwas in meinem Ringel geirrt und aus Versehen 5km heruntergespult. Ok, gestern ist ja leider die Lauferei dem Sektgetrinke zum Opfer gefallen, aber Peggy und Micha sei der Aufstieg gegönnt! Und ein Grund zum Feiern ist das allemal...



Wenn ich gewußt hätte, dass ich so viel zu Fuß unterwegs bin, hätte ich noch die Profiltiefe meiner Schuhe protokollieren können. Das hätte ein schönes Schaubild gegeben. Gewichtsabnahme brauche ich nicht zu befürchten, da ich jetzt erstmal Fett in Muskelmasse wandle :D

02 Dezember 2011

1x Wirkbau und zurück

Die erste Woche ist überstanden und ich bin jeden Tag ein paar Kilometer sinnlos im Kreis gelaufen. Motiviert geht es morgen vielleicht zu Fuß zum Weihnachtsmarkt nach Hdorf...

01 Dezember 2011

Paul-Gruner-Straße

Wahrscheinlich bin ich in der Zwischenzeit so gut durchtrainiert, dass mir die 4km gar nicht so lange vorgekommen sind! Dieses Mal hatte ich auch meine Kamera mitgeschleppt, dazu später mehr. Hier erstmal das Ringel:

30 November 2011

zickzack

Keine Sonne, bewölkter Himmel und trotzdem ging es wieder zum Walken. Zum dritten Mal in dieser Woche, da muss ich mich beinahe selber loben.



Am Ende meines Rundganges stellte ich fest, dass noch zu viel Zeit übrig geblieben ist. Deshalb lief ich etwas sinnlos im zickzack. Ein paar Meter und Minuten konnte ich so herausschinden, aber insgesamt war es doch die kürzeste Tour.

Aber der Wille zählt!

29 November 2011

rauf und runter

Von oben sieht so eine Karte immer flach aus. Aber am Höhenprofil ist schon gut zu erkennen, dass es abwechselnd rauf und runter geht!



Müssen viele Höhenmeter überwunden werden, sind Treppen in den Hügel getrieben, sonst wäre das nicht machbar:



Da freut sich der Puls und das Arbeitshemdchen wird vollgeschwitzt. Zur Belohnung habe ich mir an der roten Tanke eine Bockwurst gegönnt.

Fazit: 1 Stunde Bewegung, zweiter Tag :)

28 November 2011

Pausengefühle

Zur Mittagspause entschloss ich mich, nicht zum Asiamann zu stiefeln, sondern den längeren und fastfoodfreien Wanderweg durch den Stadtpark zu nutzen. Ich soll ja täglich eine Stunde Ausdauersport machen und das wollte ich zum Wochenstart gleich umsetzen!



Also stiefelte ich am plätzschernden Bach durch eine lange Baumallee, die Rabensteiner Raben haben sich wahrscheinlich etwas verirrt und kräten von den Bäumen. Durch diese konnte ich die Gebäude der Telekom und VW bewundern. Kurz vor dem Südring entdeckte ich einen kleinen See, den ich sofort festhalten musste:



Wieder zurück in der Firma setzte ich zuerst eine große Kanne Tee an. Denn ich soll mich nicht nur viel bewegen, sondern auch viel trinken.

Deshalb gibt es jetzt 'Pure Liebe', ein Früchtetee mit Erdbeer-Rhabarber-Sahne-Aroma. Der Tag wäre so schön, wenn die Arbeiterei nicht wäre :)