Die Herren auf Burg Rabenstein hatten in alten Zeiten das Recht, ihreSchäferkreuz Schafherden auf die Wiesen der umliegenden Dörfer zu treiben zu lassen. Darüber waren die Bauer, ins besondere die Röhersdorfer sehr erbittert, konnten jedoch nichts dagegen unternehmen. Dies nutzten die Rabensteiner Schäfer schamlos aus, sie waren hochmütig und überheblich. Oft trieben sie ihre Herden auch auf die angrenzenden Felder der Bauern und richteten dadurch großen Schaden an. Sie glaubten, dass ihnen nichts geschehen könne, da sie einem so mächtigen Herren dienten. Als nun eines Tages wieder ein Schäfer seine Herde in die Felder der Bauern trieb, kam es zu einem heftigen Streit zwischen dem Schäfer und mehreren verbitterten Bauern. Dabei wurde der Schäfer erschlagen. Zur Strafe und Sühne mussten die Bauern ein steinernes Kreuz am Tatort, einem Feldweg zwischen Röhersdorf und Rabenstein, setzen. Die Leute nennen es noch heute das Schäferkreuz.Quelle: www.rabenstein-sa.de
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18 März 2022
Schäferkreuz
Die Sage kenne ich gut, möchte aber nicht den Anschein erwecken, dass der Text von mir stammt. Ich bin bei meiner Recherche fündig geworden und habe die betreffende Beschreibung aus einem langen Text entnommen. Hier geht es zur Quelle.
27 Mai 2019
Der gutmütige Taurasteinmann
Es war einmal vor langer Zeit, da lebte ein gutmütiger Riese am Taurastein. Kam ein Wandersmann vorbei, zeigte er ihm den Weg. So lebte er jahrein und jahraus im Einklang mit der Natur. Doch die Menschen rückten immer näher und besiedelten bald sein nächstes Umfeld. Da wird am Sonntag Brennholz gesägt, der Bierlaster fährt rückwärts an die Kneipe mit einem immer wiederkehrenden lauten PIEP! Die Einkaufswägen klappern und abends zeigen die Möchtegernrennwagenfahrer, was in ihnen steckt: Alkohol und laute Musik. Die Fabrikschornsteine qualmen und das Wetter spielt verrückt. Das hat den Riesen mächtig gewaltig geärgert, so dass er eines Tages beschloss, seine Heimatadresse zu ändern.
Hinter dem nächsten Fluss soll es ruhig sein, genau das richtige für den genervten Taurasteinmann. Er packt also seine sieben Sachen und stellt fest, dass er nicht alle Steine für sein neues Haus auf einmal transportieren kann. Alle Taschen befüllt und einen kleinen Berg in der Hand hüpft er wiederholt über die Chemnitz, wobei ihm immer wieder ein paar Steine durch die Lappen gehen. Diese liegen noch heute in der Chemnitz im Bereich Schweizerthal.
Die neue Unterkunft war schnell erbaut und er fühlte sich wohl und geborgen bis ans Ende seines Lebens. Als Nachmieter haben sich ein paar Bären ins gemachte Nest gesetzt. Heute zeigt ein Wegweiser, wo der richtige Weg zur Bärenhöhle ist. Über der Bärenhöhle befindet sich eine wacklge Konstruktion: das ist der Hockstein, der das Dach vom Haus des Taurasteinmanns bildet.
Eine ähnliche Geschichte gibt es bei Sagenhaftes Mittelsachsen
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