Eine Woche nach Wacken geht es standesgemäß nach Klein-Wacken, oder genauer gesagt nach Chemnitz-Metalbach.
Der Veranstalter hat zwar angedeutet, dass es das letzte Festival dieser Art sein wird, aber vielleicht stimmen ihn die vielen Fans und die gute Stimmung nochmals um. Für uns ist es auf jeden Fall wunderbar, dass wir in einer halben Stunde vor Ort sind und haben deshalb auch alle Termine wahrgenommen. Mit "Eisregen" findet das Festival einen würdigen Abschluss, Rauch, Nebel, Laser und die Boxen geben nochmals alles... Klasse!
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09 August 2014
Rock im Betonwerk VI
Eine Woche nach Wacken geht es standesgemäß nach Klein-Wacken, oder genauer gesagt nach Chemnitz-Metalbach.
Der Veranstalter hat zwar angedeutet, dass es das letzte Festival dieser Art sein wird, aber vielleicht stimmen ihn die vielen Fans und die gute Stimmung nochmals um. Für uns ist es auf jeden Fall wunderbar, dass wir in einer halben Stunde vor Ort sind und haben deshalb auch alle Termine wahrgenommen. Mit "Eisregen" findet das Festival einen würdigen Abschluss, Rauch, Nebel, Laser und die Boxen geben nochmals alles... Klasse!
27 Juli 2013
Rock im Betonwerk V
Freitag und Samstag geht es nach Chemnitz-Metalbach :) Freitags fährt Rudi und am Samstag mein roter Flitzer. Die Temperaturen sind unerträglich, der Beton strahlt wie eine zweite Sonne. Selbst um 2 Uhr in der Nacht haben wir noch 24°C. Allerdings hat das auch Vorteile: eine tolle Ausrede, denn bei Hitze soll man ja viel trinken und wir benötigen keine Jacke! Die Bands geben trotzdem Vollgas, sie haben ein paar Ventilatoren vor sich stehen, deshalb wehen die langen Mähnen lustig um den Kopf. Meine Lieblingsband ist dieses Mal Powerwolf, allerdings hätte sich der Sänger zwischen den Liedern kürzer fassen können. Vielen Dankeschön!
04 Mai 2013
RiB / Frühlings-Edition
In Chemnitz-Metalbach habe ich schon einige tolle Livebands gesehen. Dieses Jahr geht es zum ersten Mal zu zwei Wochenenden ins Betonwerk: Aktuell steht die Frühlings-Edition im Kalender, die Karten sind vorhanden, die Lust auch, also nicht wie los, nach Chemnitz-Metalbach :D

Ein kurzer Chat mit Ossi bringt mich an den Rand der Verzweiflung: scheinbar haben wir die Karten im Januar gekauft (siehe oben). Panik macht sich breit, als mein Blick über das Chaos in meinem Wohnzimmer macht. Nur gut, dass mich Ossi sofort beruhigt, indem er mir mitteilt, dass er die Karten wohlbehalten in den Händen hält! Puh! Ich habe mich schon stundenlang nach den kostbaren Schätzen suchen sehen... Im Betonwerk probieren wir als erstes, wie das Bier schmeckt. Wir waren nach dem ersten Becher noch nicht aussagefähig, also probierten wir gleich noch einmal eine Runde. Schon ging das Chaos mit den grünen Pfandmarken los. Übrigens habe ich noch drei Stück davon in meiner Hosentasche gefunden. Macht ja nix, sie sind nächstes Jahr noch gültig. Die beiden Vorbands hörten wir uns also von weitem an, dann kam noch Uwe und Nico vorbei und wir quaselten ausgiebig über Musik und das Studentenleben. Und wieder eine Umbaupause. Dieses Mal setzen wir uns aber in Bewegung und stellen uns mittig vor die Bühne: Hämatom kommen als nächste. Fetter Sound, skurile Musiker, Ohrstöpsel in den Gehörgang, noch ein Bier. Viel zu schnell war die Stunde vorbei, wir sind aber sehr gut gelaunt und warten gespannt auf Stahlzeit. Wir sehen Rammstein in Wacken, aber Stahlzeit ist eine sehr gute Coverband und hat auch einige pyrotechnische Überraschungen auf Lager! Laut singend fahren wir mit Warnblinklicht und wilder Huperei nach Hause. Am nächsten Morgen habe ich leichte Schmerzen im Halsbereich und ich denke noch bei mir: Lieber Headbang als Gangbang :)
10 August 2012
Rock im Betonwerk
Eine Woche nach Wacken war es wieder soweit: Chemnitz-Metal-Bach öffnete wieder die Betontüren fürs dritte RiB! Natürlich waren wir wieder dabei und veranstalteten einen Wackenstammtisch. Bei bestem Wetter kauften Ossi und ich uns spontan das Sorglosticket. Rein und raus so oft wir wollen und das an allen Tagen. Klasse! Endlich kann die wärmende Jacke auch später aus dem Auto geholt werden. Das Programm ist auch jedes Jahr größer und anspruchsvoller geworden. Inzwischen sind es drei Festivaltage und die letzte Band spielt in der Halle bis gegen vier Uhr morgens. Meine Höhepunkte waren 'Sabaton' und 'Saltatio Mortis', jeweils aus nächster Nähe und 'J.B.O.' und 'Die Apokalyptischen Reiter' aus etwas größerem Abstand.
Am zweiten Tag durfte ich mich als Fahrer auf den Weg machen. Wegen einer Baustelle wurde ich bis Burgstädt umgeleitet. Aber wir schafften es trotzdem zur ersten Band. Kurze Zeit später war unser Stammtisch komplett. Das Bier schmeckte gut und floss in Strömen, ich genehmigte mir Blubberwasser. Naja, kein Problem, ich werde ja auch oft rumgefahren... Leider waren die Festivaltage wie immer viel zu schnell vorbei, und damit auch mein Urlaub!
12 August 2011
Herzmassage im RiB
Die Erinnerungen an Wacken sind noch frisch und schon lockt das nächste Festival! Schon beim Auto parken fallen Ähnlichkeiten und Unterschiede auf:
in Chemnitz stehen ungefähr 57 Zelte, Grillgerüche werden durch die leichte Briese in die Nasen geweht, der Rasen hat eine ungesunde bräunliche Farbe, ist aber als Rasen zu erkennen, die Schlange an der Abendkasse beschränkt sich auf zwei Personen.

In Wacken standen Zelte auf über 200 fußballplatzgroße Rasenflächen, der Müllberg um jedes Zelt war schon am ersten Tag beachtlich, aber es wurde ebenfalls lecker gegrillt. Die Schlange an der Kasse belief sich auf geschätzte 100m, entspricht ca. 2 Stunden Wartezeit und änderte sich über den Tag kaum.
Der Rasen in Wacken verschwand innerhalb weniger Stunden und machte dem dunklen Erdboden Platz. Beim Moshpit wird deshalb reichlich Staub aufgewirbelt. Bei Regen verwandelt sich der Mutterboden schnell in eine zähe braune Pampe, die sich hartnäckig an Schuhen und Hosen festkrallt. In Chemnitz kann das nicht passieren, die Veranstaltung findet auf mit Beton versiegelten Flächen statt. Es bleiben maximal große Pfützen stehen, in denen sich die Lightshow widerspiegelt.
Seit diesem Jahr bietet auch das 'Rock-im-Betonwerk' zwei Bühnen an: Metall Stage und Party Stage. Die Lautsprechertechnik wirkt nicht so bombastisch und die Lichttechnik ist überschaubar. Bei Dunkelheit wurden die Bühnen trotzdem schön ausgeleuchtet, besonders gefallen hatte mir das blaue Hintergrundlicht, welches sich mit dem Nebel vermischte und die Gesichter der Musiker wurden von vorne mit orangem Licht angestraht. Sehr schön!
Nachdem wir uns von weitem am Bühnengeschehen satt gesehen hatten, suchten wir uns ein Plätzchen direkt in der ersten Reihe. Dort war es dann doch ordentlich laut und die Ohrstöpsel bildeten ein wichtiges Utensil. Jetzt kamen auch die Bassdrumschläge hart durch und synchronisierten Band und Herzen.
Hier ein Liedchen von Nervecell zum Probehören: Flesh and Memories von NERVECELL

Leider mussten die Chemnitzer die Nachtruhe einhalten, somit war gegen 24:00 Uhr keine laute Musik mehr im Angebot. Ob es auf dem nassen Zeltplatz ähnlich laut zuging, wie in Wacken, können wir leider nicht einschätzen, da wir uns umgehend ins Auto begeben hatten um in die nächste Polizeikontrolle zu fahren. Mit viel Spaß meisterten wir dieses letzte Hindernis, bevor wir glücklich ins Bettchen fallen konnten...
in Chemnitz stehen ungefähr 57 Zelte, Grillgerüche werden durch die leichte Briese in die Nasen geweht, der Rasen hat eine ungesunde bräunliche Farbe, ist aber als Rasen zu erkennen, die Schlange an der Abendkasse beschränkt sich auf zwei Personen.
In Wacken standen Zelte auf über 200 fußballplatzgroße Rasenflächen, der Müllberg um jedes Zelt war schon am ersten Tag beachtlich, aber es wurde ebenfalls lecker gegrillt. Die Schlange an der Kasse belief sich auf geschätzte 100m, entspricht ca. 2 Stunden Wartezeit und änderte sich über den Tag kaum.
Der Rasen in Wacken verschwand innerhalb weniger Stunden und machte dem dunklen Erdboden Platz. Beim Moshpit wird deshalb reichlich Staub aufgewirbelt. Bei Regen verwandelt sich der Mutterboden schnell in eine zähe braune Pampe, die sich hartnäckig an Schuhen und Hosen festkrallt. In Chemnitz kann das nicht passieren, die Veranstaltung findet auf mit Beton versiegelten Flächen statt. Es bleiben maximal große Pfützen stehen, in denen sich die Lightshow widerspiegelt.
Seit diesem Jahr bietet auch das 'Rock-im-Betonwerk' zwei Bühnen an: Metall Stage und Party Stage. Die Lautsprechertechnik wirkt nicht so bombastisch und die Lichttechnik ist überschaubar. Bei Dunkelheit wurden die Bühnen trotzdem schön ausgeleuchtet, besonders gefallen hatte mir das blaue Hintergrundlicht, welches sich mit dem Nebel vermischte und die Gesichter der Musiker wurden von vorne mit orangem Licht angestraht. Sehr schön!
Nachdem wir uns von weitem am Bühnengeschehen satt gesehen hatten, suchten wir uns ein Plätzchen direkt in der ersten Reihe. Dort war es dann doch ordentlich laut und die Ohrstöpsel bildeten ein wichtiges Utensil. Jetzt kamen auch die Bassdrumschläge hart durch und synchronisierten Band und Herzen.
Hier ein Liedchen von Nervecell zum Probehören: Flesh and Memories von NERVECELL
Leider mussten die Chemnitzer die Nachtruhe einhalten, somit war gegen 24:00 Uhr keine laute Musik mehr im Angebot. Ob es auf dem nassen Zeltplatz ähnlich laut zuging, wie in Wacken, können wir leider nicht einschätzen, da wir uns umgehend ins Auto begeben hatten um in die nächste Polizeikontrolle zu fahren. Mit viel Spaß meisterten wir dieses letzte Hindernis, bevor wir glücklich ins Bettchen fallen konnten...
01 August 2011
Augustplaner
Jetzt bin ich doch etwas überwältigt von meinen musikalischen Aktivitäten im August!
... Wacken ... Rock im Betonwerk ... In Extremo im Wasserschloss Klaffenbach ... Zunftfrühschoppen ...
Außerdem wird noch hin- und wieder mit der Band geprobt. Falls urlaubs-, krankheits- und arbeitsbedingt ausreichend Musiker Zeit finden...
... Wacken ... Rock im Betonwerk ... In Extremo im Wasserschloss Klaffenbach ... Zunftfrühschoppen ...
Außerdem wird noch hin- und wieder mit der Band geprobt. Falls urlaubs-, krankheits- und arbeitsbedingt ausreichend Musiker Zeit finden...
14 Februar 2011
R.i.B
Nachdem ich bei zwei stattgefundenen Rock-im-Betonwerk-Konzerten immer mit dabei war, hätte ich eigentlich erwartet, dieses Mal eine persönliche Einladung zu erhalten. Aber egal, es ist ja noch etwas Zeit bis August.
Quelle: Rock-im-Betonwerk
14 August 2010
Wasser in den Schuhen
Vier harte Typen in einem Auto, drei mit Bierflasche bewaffnet, ernste Miene und scheuer Blick aufs Wetterchen. Vereinzelte Wassertröpfen trauen sich bis auf unsere Windschutzscheibe. In Mittelbach angekommen sehen wir noch junge Leute im Regen ihre Zelte aufschlagen. Zum Glück brauchen wir uns da nicht anschließen, sondern einfach das Auto abgeparkt und rein ins Betonwerk.
Mein erster Höhepunkt war mit Ohrenfeindt schnell gefunden: drei Musiker, aber fetter Sound. Gesang erinnert sehr an AC/DC, aber ob Brian Johnson auf deutsch auch so gut zu verstehen gewesen wären, glaub ich nicht. Hier erstmal ein kleines Video zum Probehören:
Nachdem der Veranstalter einen riesigen Fallschirm über die Sitzecke zwischen Grillstand und Bierbude gespannt hatte, dachte sich da oben bestimmt einer, dass sich diese Mühe auch lohnen muss und öffnete alle Wasserventile! Es regnete erbärmlich, unter dem Fallschirm war nur noch das Trommelfeuer der einschlagenden Regentropfen zu hören. Aus weiter Ferne wehten noch vereinzelte musikalische Fetzen zu uns und die Lichtshow wirkte etwas klein.

Regenschirme sind kein Heavy Metal!, dachte ich mir und stellte beunruhigt fest, dass meine Wackenschuhe scheinbar durchs viele Gelaufe in Wacken beide Löcher in den Sohlen haben. Zum Glück hatte ich Muttis dicken Baumwollsocken an, so konnten die ersten Liter weggesaugt werden.
Nachdem der Gruppenzwang beim Bierchentrinken immer mehr zunahm, entschloß ich wagemutig, mich direkt an den Zaun vor der Bühne zu stellen! Eine sehr gute Entscheidung, denn Die Apokalyptischen Reiter feuerten harte Gitarrenriffs aus den Boxentürmen.
Am meisten hab ich mich aber über den Keyboarder amüsiert, der vor Langeweile ein SM-Kostüm anhatte und Peitsche schwingend über die Bühne lief. Vor seinem Keyboard stand noch eine Kinderschaukel, auf der er in den Liedpausen gemütlich hin- und herschaukelte. Das sieht schon ganz anders aus, als nur aufm Handy rumtippen, gell Tobias!?
Zuhause angekommen, schüttete ich zuerst den Inhalt meiner Schuhe ins Klo und dann die Hose runter. Den Geldbeutel gesucht und gefunden. Prima! Es waren sogar noch ein paar Scheinchen übrig geblieben, aber selbst die waren nass.
Einen suchenden Griff später entdeckte ich auch den Wackenregenponcho originalverpackt in der Hosentasche. Toll. Nächstes Mal einfach dran denken, das Zeugs auch zu nutzen, was ich so mitschleppe. Zu Wacken hatte ich zum Beispiel auch Sonnencreme dabei, aber die ist auch nicht zum Einsatz gekommen...
Quelle Videos: Youtube.de
Mein erster Höhepunkt war mit Ohrenfeindt schnell gefunden: drei Musiker, aber fetter Sound. Gesang erinnert sehr an AC/DC, aber ob Brian Johnson auf deutsch auch so gut zu verstehen gewesen wären, glaub ich nicht. Hier erstmal ein kleines Video zum Probehören:
Nachdem der Veranstalter einen riesigen Fallschirm über die Sitzecke zwischen Grillstand und Bierbude gespannt hatte, dachte sich da oben bestimmt einer, dass sich diese Mühe auch lohnen muss und öffnete alle Wasserventile! Es regnete erbärmlich, unter dem Fallschirm war nur noch das Trommelfeuer der einschlagenden Regentropfen zu hören. Aus weiter Ferne wehten noch vereinzelte musikalische Fetzen zu uns und die Lichtshow wirkte etwas klein.

Regenschirme sind kein Heavy Metal!, dachte ich mir und stellte beunruhigt fest, dass meine Wackenschuhe scheinbar durchs viele Gelaufe in Wacken beide Löcher in den Sohlen haben. Zum Glück hatte ich Muttis dicken Baumwollsocken an, so konnten die ersten Liter weggesaugt werden.
Nachdem der Gruppenzwang beim Bierchentrinken immer mehr zunahm, entschloß ich wagemutig, mich direkt an den Zaun vor der Bühne zu stellen! Eine sehr gute Entscheidung, denn Die Apokalyptischen Reiter feuerten harte Gitarrenriffs aus den Boxentürmen.
Am meisten hab ich mich aber über den Keyboarder amüsiert, der vor Langeweile ein SM-Kostüm anhatte und Peitsche schwingend über die Bühne lief. Vor seinem Keyboard stand noch eine Kinderschaukel, auf der er in den Liedpausen gemütlich hin- und herschaukelte. Das sieht schon ganz anders aus, als nur aufm Handy rumtippen, gell Tobias!?
Zuhause angekommen, schüttete ich zuerst den Inhalt meiner Schuhe ins Klo und dann die Hose runter. Den Geldbeutel gesucht und gefunden. Prima! Es waren sogar noch ein paar Scheinchen übrig geblieben, aber selbst die waren nass.
Einen suchenden Griff später entdeckte ich auch den Wackenregenponcho originalverpackt in der Hosentasche. Toll. Nächstes Mal einfach dran denken, das Zeugs auch zu nutzen, was ich so mitschleppe. Zu Wacken hatte ich zum Beispiel auch Sonnencreme dabei, aber die ist auch nicht zum Einsatz gekommen...
Quelle Videos: Youtube.de
13 August 2010
Rock im Betonwerk
Nachdem ich letztes Jahr den Kopf zur Rammstein-Coverband geschüttelt hatte und lauthals "das ist mein Teil" sang, wäre es nur schön, auch dieses Jahr wieder dorthin zu pilgern! Aber ich warte erstmal Wacken ab, vielleicht bin ich eine Woche später ja immer noch taub, dann brauch ich nicht auf ein Livekonzert gehen...
Quelle: Rock im Betonwerk
15 August 2009
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