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25 Juni 2017

WFF - my Timetable

Das Unwetter am ersten Tag hat uns natürlich einen großen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich konnte nur die Band Deez Nuts sehen, der Rest ist ausgefallen. Die Mangelerscheinung ist aber an den folgenden Tag gut behandelt worden:



So viele Bands habe ich in Wacken noch nicht angeschaut. Ferropolis lädt aber dazu ein, denn die Wege sind wirklich kurz. Einzigster Wermutstropfen ist allerdings, dass zum Teil zwei Bands gleichzeitig spielen. Da muss dann eine Entscheidung her...

Am Freitag schaue ich mir als letzte Band noch Napalm Death an, das ist auf dem Screenshot gar nicht zu sehen. Equilibrium und Comeback Kid haben mir am besten gefallen.



24 Juni 2017

WFF - Tag 3



Nach dem Frühstück folgt das obligatorische Aufwachbierchen. Schnell entwickeln sich wieder kleine Hungergefühle, deshalb wird der Grill angworfen. Die letzten Steaks und Roster landen auf dem Rost und bruzeln köstlich duftend vor sich hin. Plötzlich Aufbruchstimmung! Die meisten wollen zu Elsterglanz. Ich bin davon nicht so begeistert, deshalb passe ich auf die Steaks auf. Leckere Mischgetränke stehen auch noch zur Auwahl, alles super!



Beim Marsch zum Festivalgelände komme ich mit einem der Jungs ins Gespräch und wir stellen fest, dass wir beide eBass spielen. Leider zieht er demnächst nach Hamburg. Er will Informatik studieren. Bei irgendeiner Band verlieren wir uns aber aus den Augen, aber da stiefele ich eben mit einem anderen weiter von Bühne zu Bühne. Leider hatte ich zwar meinen Powerpack aufgeladen, doch das Kabel liegt gut verschlossen im Auto. So geht mir leider bald der Strom aus...



23 Juni 2017

WFF - Stadt aus Eisen



Das With Full Force findet zum ersten Mal in Ferropolis statt und ich bin der Meinung, dass es ganz gut zusammenpasst: hartes Eisen der Bagger trifft auf harten Gitarrensound.



Gleich nach dem Eingang steht schon die erste Bühne. Diese gefällt mir allerdings überhaupt nicht, da (A) der Sound miserabel ist und (B) die Bands auch nicht ins Ohr gehen. Bei den drei anderen Bühnen ist das schon besser. Gut gefällt mir, dass der Wechsel von einer Bühne zur nächsten nur wenige Minuten benötigt. Das ist in Wacken unvorstellbar!



Das Unwetter hat Mischpulte aus dem Rennen genommen, Verkaufsstände sind umgeflogen, die Artikel wurden breitgeweht und es fielen sogar Bäume um. Davon ist zum Glück nichts mehr zu sehen. Alles ist ordentlich aufgeräumt.



Der kleine Snack für Zwischendurch erweist sich als teure Investition: der Döner für 6€, eine kleine Menge Asianudeln für 5€. Da gönne ich mir eine schöne Pizza für 4€. Und sie hat sogar geschmeckt :)



Das ganze ist selbst für gestandene Festivalbesucher anstrengend, so sind wir froh, zwischendurch eine bequeme Sitzgelegenheit zu finden und einfach mal etwas Zeit zum Chillen zu verbringen...



WFF - Hunger und Durst



An unseren drei achtzehn jährigen Jungs können wir hautnah erleben, wie auch wir die ersten Festivals überlebt haben: die Dose Ravioli und ein Linseneintopf war immer mit dabei. Ein kleiner Campingkocher das höchste der Gefühle. Und wenn alles nichts hilft, dann wird der Doseninhalt eben kalt verzehrt.



Davon sind wir mittlerweile weit entfernt! An einer ausgezogenen Kabeltrommel tuckert das Notstromaggregat und versorgt mehrere Kühlschränke mit Strom. Im Kühlschrank fühlen sich Bier, Schnaps und Fleisch pudelwohl. Allerdings sind auch Oliven, Salatgurken, Grillsaucen, Maiskolben, Butter, Knoblauch und Lauchzwiebeln vorhanden.

Für die Zubereitung von Braten, Roster, Steaks und Rippchen steht ein Kugel- und ein rechteckiger Grill zur Auswahl. Und wir hatten auch schon mal selbstgemachtes Sushi dabei. Wir wollen uns schließlich gesund ernähren!

22 Juni 2017

WFF - der erste Tag



Die Anreise zum Festival klappt gut, es sind ja auch deutlich weniger Kilometer als bis Wacken. So treffen wir um 10:30 Uhr in Ferropolis ein. Sofort tauschen wir unser Ticket gegen das Originalbändchen With Full Force. Kleidet ungemein gut und die kühle Dose Holsten setzt dem ganzen ein Sahnehäubchen auf!



Kaum stehen die Zelte und Pavillons, zaubert unser Küchenbulle ein leckeres Festival-Mittagessen: ein riesiger Klumpen gegrilltes Fleisch mit Bier. Lecker!



Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Festivalgelände, doch wir werden am Eingang abgewiesen mit dem Hinweis, dass ein Unwetter tobt. Nanu? An unserer Stelle ist noch alles ruhig, allerdings zwei Minuten später regnet es wie aus Eimern und ein kräftiger Wind lässt uns in einer wackligen Imbissbude Schutz suchen. Wir halten die Zeltplane, werden dabei nicht nass und erhalten noch ein Bier als Belohnung.



Zurück am Zeltplatz warten wir auf besseres Wetter. Und schon geht es wieder zum Festplatz. Dieses Mal stehen wir zwischen den großen Baggern und erfreuen uns an lauter Musik. Bis plötzlich der Sound verschwindet und die nächste traurige Ansage durchgegeben wird: Abbruch! Heute fällt alles aus...



Wir hatten dummerweise die Pavillons wieder aufgebaut, da wir der Meinung waren, das Unwetter überstanden zu haben. Bei unserer Rückkehr ist nur noch einer von dreien zu retten. Und das auch nur mit meterlangem Panzertape...



04 März 2017

With-Full-Force

Die Vermutung liegt nahe, dass im Einschreiben ein Ticket fürs WFF liegt! Klasse! Endlich ist es da. Dieses Jahr gehts nämlich nicht nach Wacken, sondern wir erkunden ein für uns neues Festival. Die Fahrt dauert nur halb so lange und es sind auch weniger Tage. Da wir aber alle nicht jünger werden, ist das vielleicht gar nicht so schlecht!