Mein Plan, schon um 10 Uhr morgens bei der Straussenfarm zu sein, schaffe ich nicht, aber kurz vor elf ist noch früh genug. Gemütlich schaue ich mich um, werfe einen prüfenden Blick auf die Hüpfburg und sofort erhalte ich die Info, dass ich zuerst die Schuhe ausziehen muss. Bin ich denn schon so bekannt? Doch genau in dem Augenblick höre ich von weitem Trommelwirbel, die Fahnenschwinger laufen ein!
Die Fahnen kreisen zum Aufwärmen ein paarmal um die in Schale geworfenen Schwinger, bis sie auf Kommando in die Luft segeln. Gekonnt werden sie wieder aufgefangen und sofort weitergewirbelt. Die Trommler kämpfen mit sich selber, aber vielleicht hört das mein geschultes Gehör einfach besser. Den restlichen Gästen fällt es augenscheinlich nicht auf.
René erzählt wieder viel wissenswertes, es hat sich eine große Gruppe zur Führung gemeldet. Vorne sind die kleineren und unscheinbaren Straussdamen, daneben spielen die kleinen drei Wochen alten Kinderchen, nur zum Herr des Hauses wagen wir uns nicht: Schnabel und Krallen tiefrot, die Augen argwöhnisch auf uns gerichtet, alles auf Attacke!
Aber natürlich gibt es auch Leckeres vom Grill und aus dem Fass. So kann ich es gut aushalten. Zum Schluss noch ein paar Fotos von den Straussen:
Strausse.eu