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10 Dezember 2025

Irgendwas mit Team

Seit langer Zeit besuche ich mal wieder die Schönherrfabrik. Seit Homeoffice kann ich die Vororttage aber an einer Hand abzählen. Im Innenhof wird deshalb ein kleiner Empfang für mich organisiert. Das tröstet etwas, denn der schöne Kräutergarten sieht karg und heruntergewirtschaftet aus.
Nach Glühwein, Stollen und digitalem Lagerfeuer fühlen wir uns vorbereitet, um das Ankh zu stürmen. Nur noch die steile Stahltreppe erklummen und schon haben wir unsere Sitzecke erreicht. Die Getränke sind schnell bestellt. Zwischendurch weht ein leichter Hauch von sportlicher Aktivität in der Luft. Die Geschenke beim Schrottwichteln müssen hart erkämpft werden: Abhängig der gewürfelten Zahl wird getauscht oder weitergereicht. Am Ende stellen wir aber sicher, dass niemand seinen eigenen Schrott mit nach Hause nehmen muss.
Als Vorspeise habe ich den gegrillten Romanasalat gewählt, der sich aus Apfeldressing | Parmesan | Maronen | Baguette zusammensetzt.

Bevor ich hungrig ins Bett gehe, genehmige ich mir noch ein Schnitzel (Wiener Art): Hausgemachtes Schweineschnitzel Bratkartoffeln | Spiegelei | Coleslaw
Nach dem Gelage schrumpft die Runde langsam. Und dann mache ich mich auch auf den Heimweg. Es nieselt leicht, aber zumindest die Temperatur ist angenehm. Ich lasse meine Leuchtjacke geöffnet. Mein Lumenmonster erhellt alle Radwege und die Hinterradbremse greift vorbildlich. Nach einem dreiviertel Stündchen lege ich die feuchten Klamotten ab und gehe direkt schlafen.

06 Dezember 2024

weihnachtliches Teamevent

Seit langer Zeit fahre ich heute wieder einmal in die Schönherrfabrik zum Arbeiten. Nunja, genau genommen zum Teamevent :) Wir wollen Plätzchen verzieren und haben dazu Zuckerguss, Lebensmittelfarbe, bunte Kugeln, Herzen und anderes Zuckerzeugs. Und Schokolade darf natürlich auch nicht fehlen. Auf dem großen Bildschirm flackert ein Kaminfeuer, aus dem Ghettoblaster dudelt Last Christmas und der Glühwein hat kaum Zeit, sich abzukühlen. Meine Kunstwerke gefallen mir sehr gut, aber der große Zeiteinsatz machen sie eigentlich unbezahlbar!
Nach zwei Stunden harter Arbeit werden die bunten Köstlichkeiten zum Trocknen auf ein Blech gelegt und wir machen uns bereit für einen Standortwechsel: weiter geht es im ankh. Das Haus ist bis auf vier Sitzplätze ausgebucht, zum Glück haben wir reserviert. Zur Vorspeise gönne ich mir OLIVEN UND KÄSE (Kräutermantel | Cheddar | Maasdamer Honig-Senf-Dressing Agavendicksaft Baguette) und danach SCHNITZEL (WIENER ART) (Hausgemachtes Schweineschnitzel Bratkartoffeln | Spiegelei | Coleslaw). Sehr lecker, das habe ich mir verdient.
Um halb neun verlassen wir die Gastronomie, verplappern uns aber noch einige Minuten in der Raucherecke. Doch dann schnappe ich mir entgültig meinen Rucksack und suche mein Rad. Auf dem Weg fange ich noch ein paar Impressionen ein.
Der Heimweg ist dunkel, kalt und feucht. Da hilft nur eines, Zähne putzen und ab ins Bett :)

15 September 2023

Man muss auch mal Wein sagen :D

Kaum ist das Handy zum Schweigen gebracht, schwinge ich mich aufs Rad und muss einen Gang hochschalten. Es geht zum Bahnhof und ich will mich nicht verspäten. Vielleicht kommt die Bahn ja pünktlich!
Und es läuft ganz gut: keine Baustelle kann mich aufhalten, den aussteigenden Busgästen weiche ich geschickt aus, nur ab der Innenstadt nerven rote Ampeln. Aber ich bin schneller als der Routenplaner berechnet hat und entdecke auch die ersten beiden bekannten Teamgesichter. Jetzt kann ich durchatmen und etwas vor mich hin schwitzen.
Nach zwei Stunden kommen wir in Radebeul an. Wurde auch Zeit, die Getränkevorräte sind aufgebraucht. Weiter geht es mit einer kurzen Wanderung und schon kommen die Weinberge in Sicht. Doch zuerst müssen wir noch etwas warten, bis alle Nachzügler zu uns gestossen sind. Doch dann geht es los zur ersten Station: Federweisser mit Fingerfood und die ersten Hintergrundinfos zum Weinanbau in Sachsen.
Anschließend schlendern wir weiter durchs Bonzenviertel und kurze Zeit später gibt es Couscous im Glas. Lecker! Und dazu noch ein feines Weinchen. So langsam komme ich auf den Geschmack :D
Die maximale Tagestemperatur haben wir zum Glück überstanden, so können wir uns an den Weinwanderweg waagen: Treppe für Treppe kämpfen wir uns nach oben. Schnee liegt keiner, aber etwas Sauerstoffmangel macht sich breit. So muss sich ein achttausender anfühlen! Wir lassen unseren Blick über das Tal schweifen.
Und schon wandern wir am Bismarkturm vorbei zu der großen Treppe. Sportliche Fanatiker laufen sie ein paarmal rauf und runter, wir sind froh, dass wir nur noch den Abstieg vor uns haben.
Nun gönnen wir uns noch einen Rosé zum Abschluss, schmieden noch ein paar Pläne für weitere Teamevents, kurzes Winkewinke und weiter geht es zur letzten Station: Abendessen :D

16 Dezember 2022

Stadtführung und Glühwein

In der Schönherrfabrik treffen wir uns zu Kaffee und Kuchen. Der Frauenanteil ist hoch, dementsprechend ist die Raumtemperatur viel zu hoch. Doch wir wollen uns im Anschluß die Stadt anschauen, da wird es automatisch kälter. Ich wandere natürlich zum Markt, denn 30 Minuten Fußweg sind kaum erwähnenswert.
Und ich bin tatsächlich viele Minuten vor den Autofahrern an der Tourist-Info. Verkehr, Stau und Parkplatzsuche dauert eben. Sobald wir komplett sind, geht es los. Fenster, Türen und Torbögen werden bestaunt, dann wird es mehr zur Stadtführung. Viele Hintergrundinfos und kleine Geschichten bekommen wir zu hören, leider kann ich mir das alles nicht merken...
Wir bekommen auch geheime Hinterhöfe gezeigt, die nur eine Hausbreite vom Trubel der Flaniermeile entfernt sind. Habe ich bis jetzt noch nicht bewusst wahrgenommen. Weiter geht es am Luxor vorbei. Gegenüber der Hartmannhalle wird gerade das Gebäude saniert, welches unserem alten Chef schon mal ins Auge gestochen ist und er dort mit der Firma hinziehen wollte. Der Chef ist inzwischen in die Schönherrfabrik ins Nachbarhaus gezogen, das Gebäude gegenüber der Hartmannhalle wird zum Zentrum der Kulturhauptstadt ausgebaut.
Nachdem wir wieder auf den Markt angelangt sind, verlässt uns unsere Stadtführerin. Wir begeben uns in Richtung Mittelalterweihnachtsmarkt: etwas essen und dann einen Glühwein. Klasse!

10 Dezember 2021

Escape-Room

Momentan ist die Pandemie überall sichtbar, so sitzen wir brav daheim am Rechner und haben uns als Teamevent auf einen Escape-Room geeinigt. Normalerweise werden die Mitspieler in einen richtigen Raum gesperrt und müssen dort Rätsel lösen. Digital hat das noch keiner von uns gemacht und wir sind mächtig gespannt! Damit ich meine Bestleistung beisteuern kann, habe ich mir Tee und Apfel- und Birnenspalten bereit gestellt.

Die erste Hürde meistern wir beinahe zeitgleich: es müssen nämlich immer alle Teammitspieler die Ergebnisse eingeben. Solange noch ein Ergebnis fehlt, geht es im Spiel nicht weiter. Die erste Aufgabe ist einfach, wir klicken aber noch auf alle möglichen Elemente: es gibt ein Notizbuch, eine Lampe, ein Schloss und einiges mehr. Gar nicht so einfach! Doch wir haben Glück und einigen uns schnell auf die richtige Lösung. Da insgesamt drei Teams die identische Aufgabe (es muss ein Mordfall aufgeklärt werden) haben, gewinnt am Ende, wer sich als erstes in der gemeinsamen Zoombesprechung zurückmeldet.

Wir kämpfen uns erfolgreich durch die immer schwerer werdenden Fragen, bis plötzlich die Technik bei einem Mitspieler streikt: Er sieht und hört nichts mehr, allerdings liefert seine Webcam weiterhin bewegte Bilder. Gruselig! So verlieren wir satte 15 Minuten, da nicht alle erfolgreich die Fragen beantwortet haben. Doch plötzlich ist er wieder im Spiel und wir bemühen uns, noch vor dem Countdown fertig zu werden. Allerdings reichen die 60 Minuten beiweitem nicht, doch wir können ohne Einschränkungen weiterspielen. Und nach 93 Minuten haben wir den Mordfall erfolgreich gelöst!

02 Juli 2021

Party statt Arbeit

Zur besten Nachmittagsschlafenszeit schieben wir Tastatur und Maus weit von uns weg. Schnell ist das Ziel im Navi eingegeben: Kriebstein! Nachdem alle angekommen sind, entern wir das Partyboot. Eine Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön... ok, ganz so fröhlich starten wir nicht. Schuld daran ist Kaffee und Kuchen. Gemütlich schippern wir über die ruhige See und lauschen gespannt einer Playlist.
Zurück am Bootssteg werden wir nur wenige Meter weiter geleitet. Hier steht eine alte Holzhütte mit bunten Kletterhilfen. Doch der Star des Abends ist der Fisch, der zuerst aufs Brett genagelt wird, um anschließend am offenen Feuer zu garen. Die Mägen knurren und vier Fische für knapp zwanzig hungrige Mäuler bereitet mir ein mulmiges Gefühl. Hoffentlich sind viele Veganer und Vegetarier dabei! Doch zuerst müssen wir unser handwerkliches Können unter Beweis stellen. Ein Kräuterbett, darauf der halbierte Fisch und etwas Salz und Pfeffer darüber. Ferdsch. 40 Minuten warten.
Das Partyboot legt nochmals ab. Dieses Mal besteht die Gruppe aus vielen jungen Burschen, die sich schon kräftig mit Alkohol eingedeckt haben und auch schon Freestylesprünge ins kalte Nass gewagt haben. Das wird eine laute Runde, die erst gegen 22 Uhr endet. So lange sind wir aber nicht vor Ort. Wir haben ja nur noch den Fisch auf dem Speiseplan und das eine oder andere Bierchen. Am Ende sind wir alle satt und zufrieden, der Fisch war lecker und wurde ergänzt durch frisches Brot und diverse Salate.

22 Dezember 2020

virtuelle Weinprobe

Die Pandemie wütet weiterhin und außer zu arbeiten ist beinahe alles eingeschränkt. Deshalb drohte auch unser Teamevent auszufallen. Doch plötzlich stolpern wir über eine digitale Weinprobe. Das hört sich doch super an und zumindest der Wein wird in richtigen Weinflaschen geliefert. Kein Wunder, dass die Zusage aller in windeseile zur Organisatorin eintreffen.
Die kleinen Flaschen kommen wohltemperiert aus dem Kühlschrank. Dazu gibt es noch zu jedem Wein eine spezielle Schokolade. Wir testen folgende Weine:

1. Samtrot Qualitätswein mild
2. Spätburgunder Weißherbst Qualtitätswein mild
3. Spätburgunder Rotwein Qualitätswein mild
4. Riesling (Klingelberger) Qualitätswein trocken
5. Spätburgunder Rotwein Qualitätswein trocken
Bevor wir uns die edle Tropfen sinnlos in die Birne einwerfen, erhalten wir eine kleine Grundschulung: Sichtprüfung, Schwenken des Weins verbessert den Duft im Glas, die Weinprüfmenge sollte ungefähr zwei Finger hoch sein (ich mit meinen dünnen Computerfinger habe großzügig auf drei-Finger-breit erhöht) und das besondere Highlight wird die gleichzeitige Einnahme von Schoki und Wein.
Zu unserer allgemeinen Erheiterung lernen wir den Wein hörbar zu kauen. Nach dem Startschuss hören wir deshalb bedächtiges Atmen, Schlürfen und Gurgeln. Auf dem Bildschirm ergänzt das Livebild die Geräuschkulisse. Die geplanten 90 Minuten sind kurzweilig und nach dem offiziellen Teil können wir den Videochat weiter nutzen. So können wir uns noch vieles erzählen, denn wir sind ja schon monatelang im Homeoffice. Meine Einschätzung der virtuellen Weinprobe ist eindeutig: beide Daumen nach oben!

22 November 2019

Schütteln mit Anleitung!



Zum Feierabend geht es direkt ins Café Moskau. Hier haben wir eine teambildende Weiterbildungsmaßnahme organisiert: Erfolgreich Alkohol (ver-)schütteln! Es geht um Cocktail Classics. Und los geht es mit dem Old Fashioned. Es folgt der Brandy Crusta (mein Favourit) und ein alkoholfreier Cocktail.



Damit wir nicht vom Barhocker stürzen, gibt es zwischendurch Fingerfood: Scampi, Tomatensoße, Schnittchen mit Tomate, Fischpaste, Fleisch, Salat im Glas, Hackfleischbällchen und diverse Süßspeisen. Wir sind vorbildlich und haben das Buffet in Null Komma nichts geleert. Genau richtig für den kleinen Hunger.



Zur Einstimmung starten wir mit einem selbstgeschüttelten Martini. Dieser schmeckt komplett anders als die Kaufvariante in der Flasche. Weiter geht es mit dem Pendennis Club und nochmals einer alkoholfreien Variante. Während der Zubereitung bleibt genügend Zeit für Erklärungen, historische Hinweise und Kaufempfehlungen.

23 August 2019

Teamevent in Claußnitz



Vor vielen Monaten konnte sich nicht eindeutig auf ein Thema zum Teamevent geeinigt werden. So entstand die Idee, einfach mal in der näheren Umgebung eine kleine Runde zu wandern und etwas übers Geocaching zu erfahren. Somit hatte ich eine weitere Aufgabe und ein zusätzliches Ziel. Die Wahl fällt schnell auf Claußnitz, denn hier steht die Partyscheune von Maria. Die kennen wir aus vielen Erzählungen und wir wollen uns selber ein Bild davon machen :)



Die Festlegung der Route ist nicht ganz einfach, denn es soll nicht zu weit sein. Auch ist die Gefahr von aggressiven Springflöhen und beißwütigen Zecken im Wald erheblich höher. Die Höhenunterschiede sollen moderat sein. Zu viel Sonne ist allerdings auch nicht so toll. Viele Randbedingungen, die irgendwie unter einen Hut gezaubert werden sollen. Deshalb werden einige Ideen wieder verworfen, aber am Ende steht die Planung.



Beinahe pünktlich starten wir um 14 Uhr mit der ersten Etappe: wir folgen der roten Linie und suchen die Geocaches. Kein einziger kann sich erfolgreich verstecken, sie sind alle mehr oder weniger schnell enttarnt. Eine großartige Leistung!



Gegen 16:15 Uhr stoßen noch drei Nachzügler zu uns und es geht weiter zur zweiten Etappe: Zuerst besichtigen wir die alte Öl- und Brettmühle. Leider rauscht das Wasser nicht wie wild, denn dafür reicht das Wasser der ausgetrockneten Chemnitz nicht. Doch das Mühlrad dreht sich gemächlich und wir lauschen den erläuternden Erklärungen des Müllers. Bei normalen Betrieb wird hier Strom für mehrere Häuser erzeugt. Das hätte ich nicht erwartet. Und auch noch so umweltfreundlich!



Ein Haus weiter laufen wir an einem LostPlace vorbei. Die Natur erobert sich ihre Fläche zurück, die Wände stehen noch, aber im Dach klafft ein riesiges Loch. Zu spät für eine Renovierung...



Weiter geht es mit der Museumsbahn, die wie zufällig auf uns wartet. Spätestens wenn die beiden Körbe mit Getränke kreisen, wird klar, dass das mitorganisiert wurde. So rattern wir gemütlich über die kurvigen Schienen. Bestaunen hohe Felsmassive, genießen den Blick in die unberührte Landschaft, überqueren die Chemnitz an mehreren Stellen. Am Ende des Schienenstranges machen wir kurz Halt und erfahren dabei, dass der Radweg bis hier her schon vorbereitet ist. In den nächsten Wochen erfolgt die Fertigstellung. Somit kann der Radweg durchgehend befahren werden vom Bahnhof Schweizerthal-Dietensdorf bis zur Schönherrfabrik in Chemnitz. Auf der Rückweg erklingt plötzlich eine laute Stimme und verkündet die Sage, vom bösen Taurasteinmann. Unsere Blicke suchen die Strudeltöpfe, die Bärenhöhle und den Hockstein. Spätestens an dieser Stelle kann ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere diesem schönen Landstrich nochmals einen Besuch abstattet.



Langsam geht es zurück zur Partyscheune, aber nicht, ohne vorher noch der Straußenfarm einen Besuch abzustatten. Wir erfahren viel neues und überraschendes, während wir respektvoll Abstand vom Zaun halten, der uns von den grßen afrikanischen Laufvögeln trennt. Im Hofladen nehmen wir noch zwei Stücke mit, wir wollen mal überprüfen, wie sich das rote Fleisch auf dem Grill macht. Ich greife mal vor: sogar ungewürzt sind alle vom Geschmack angetan und begeistert!



Der Heimweg wird unterschiedlich angegangen: ein Auto fährt vollbepackt den leichten Anstieg nach oben. Eine zweite Gruppe wählt den Bus als optimales Fortbewegungsmittel. Und die dritte Gruppe verlässt sich auf Schusters Rappen. An der Partyscheune sind aber alle wohlbehalten angekommen. Nun kann der gemütliche Teil starten!



Das Wetter ist super, die Temperatur nicht mehr so heiß wie bei der Wanderung, darum feiern wir vor der Partyscheune im Innenhof. Die Kleinen freuen sich über die Hüpfburg, die Oma nimmt uns mit und zeigt ihre Schätzchen: mächtige schottische Kühe mit riesigen Hörnern und langen Haaren, die bis zur Schnauze reichen. "Rafaelo" ist das junge Kälbchen, welches sich ängstlich hinter der Mutterkuh versteckt. Aber beim Verteilen von Leckerlis sind plötzlich alle da! Wenn es ums futtern geht....



Auf dem Grill bräunen sich Rippchen, Huhn und die Straußenfilets. Aber auch Pilze, Tomaten, Grillkäse, Mais und Paprika. Dazu selbstgebackenes Brot, Brotaufstriche, Salate, Obst und am Schluss noch Kuchen. Da darf auch ein Verdauerli nicht fehlen. Die abtrainierten Kalorien sind auf jeden Fall wieder da :D



Zur Weinbergwanderung Sep/2018

09 Januar 2019

Hans im Glück



Wie im Märchen fühle ich mich, als ich mitten in der Woche in der Innenstadt im Hans im Glück sitze. Die Wahl fällt auf den Burger WILDER WESTEN mit Heumilchkäse, Grillsoße & Röstzwiebeln. Dazu noch Süsskartoffel-Fritten und ein großes Glas mit Original Apfel-Rhabarber. Sehr lecker!



Während ich genüsslich am Burger knabbere, begutachte ich die Räumlichkeit: viele Birkenstämme werden dekorativ als Raumteiler eingesetzt. Daran befestigt sind Vogelhäuschen, Lichter und Garderobe. Lustige Wegweiser zeigen die Richtungen an und für die Beleuchtung sind Kerzenatrappen unterhalb der Decke befestigt. Hinter dem Barkeeper ist nicht nur die große Maschine für Heißgetränke interessant, sondern es gibt allerlei bunte Flaschen mit magischem Inhalt zu bestaunen. Zur Abrundung gönne ich mir noch einen heißen Cappuccino, denn draußen spielt das Wetter verrückt...

30 November 2018

Weihnachtsbasteln im Braugut



Schnell werde ich für das Wichtelgeschenk fündig: mein altes Weinregal hat ausgedient und kann damit einem guten Zweck dienen. Ich hoffe ja, dass es bei einen Weinliebhaber landet...



Im Braugut angekommen stürzen wir uns sofort auf unsere Basteleien: es gibt eine Holz- und eine Keramikbemalgruppe. Ich habe mich für einen Radler aus Holz entschieden. Es sind nicht so viele Teile, das sollte machbar sein. Es gibt aber auch Holzhütten bestehend aus 100 Teilen, ein Fensterbild und eine Pyramide.



Die Keramikspezialisten bemalen Räucherhäuser, Teller und Tassen. Diese müssen noch gebrannt werden, bin schon auf das Ergebnis gespannt...

Nun haben wir uns das Abendessen verdient und anschließend wird entweder weitergebastelt, oder die Tanzfläche unsicher gemacht. Die Fotobox ist auch sehr geduldig mit uns. Eine schöne und kurzweilige Veranstaltung

26 September 2018

Bunchems für Anfänger



Heute treffen wir uns zum Basteln mit Bunchems in der Stadthalle in Limbach-Oberfrohna. Die kleinen bunten Plastikteile besitzen Widerhaken, die wie ein Klettverschluss funktionieren. Damit lassen sich tolle Figuren basteln.



Aber die meisten Erwachsenen haben ihre kindliche Kreativität verloren, somit beschränken wir uns auf Ringe und Würfel. Dafür tickt im Hintergrund die Zeit: tick... tack... tick... tack... tick... tack...



07 September 2018

Weinbergwanderung



Pünktlich um 15 Uhr befinden wir uns am vereinbarten Treffpunkt an der Hoflößnitz. Stau und Regen während der Anfahrt sind sofort vergessen, denn es scheint die Sonne und mit einem Glas Federweißer und einem kleinen Snack ist die Welt wieder in Ordnung.



Während wir unsere Gläser langsam leer schlürfen, erfahren wir schon viele Details zum Weinanbau.



Gut gestärkt starten wir in den Weinberg. Zu Beginn der Wanderung geht es sanft einen kleinen Anstieg nach oben zu toll restaurierten Gebäuden.



Gerade findet auch eine Hochzeitsfeier statt. Die jungen Menschen sind gut gelaunt und lassen rote Luftballone in Herzform in den Himmel steigen...



Endlich geht es aber weiter in Richtung Bismarkturm. Unzählige Treppenstufen führen hoch, leider habe ich die Stufen nicht gezählt.



Viele Details und Informationen sind bei Wikipedia zu finden. Das brauche ich hier nicht drag'n'droppen ^^



So menschenleer wie es auf meinen Fotos aussieht, war es nicht. Es waren auf jeden Fall zu viele Muggels unterwegs, die Geocaches konnte ich leider nicht in Smileys verwandeln.



Dafür hat es dieses Mal gut geklappt, dass die Steigungen im Foto zu erkennen sind. Ich hätte natürlich auch einfach mein verschwitztes Gesicht präsentieren können, aber das wäre zu einfach...



Tief durchatmen und die Freude ist groß, als ich mich am höchsten Punkt befinde. Die Aussicht ist super, doch was ist das? Rentner auf der Muggelbank? Oh, es gibt ja eine Straße nach oben ^^



Der Bismarkturm ist leider Baustelle und kann nicht bestiegen werden. Schade, aber die Aussicht ist trotzdem grandios.



"Zwischen Leber und Milz passt immer ein Bilz!", oder so ähnlich... Auf jeden Fall geht es wieder nach unten über den Bilzweg.



Im Haus Steinbach erwartet uns die nächste Raubtierfütterung. Und die Tränke ist auch gut gefüllt.



Inzwischen haben wir einiges über Riesling, rote und weiße Weine erfahren. Aber auch, dass die Millionärsdichte in Radebeul besonders hoch ist.



Jetzt müssen wir nur noch ein paar Villen hinter uns lassen, dann gibt es Abendessen im Gräfes Wein & Fein.



Zuerst hatte ich Bedenken, dass die kleinen Schälchen, Töpfchen und Schüsselchen nicht für die vielen hungrigen Mäuler reichen. Doch am Ende sind alle satt und zufrieden. Nun gesellt sich noch der Chef persönlich zu uns und erzählt noch einige Geschichten, darunter auch die gemischte Bude. Mehrere Winzer haben sich zusammengeschlossen und wollen gemeinsam mehr erreichen. Eine tolle Idee!



Nachtrag: nach Erteilung des Opt-In hier noch ein Foto vom Spring-ins-Bild ^^