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10 Oktober 2022

Gesundheit geht vor!

Das Wochenende war schon eingeschränkt, doch mit reichlich heißem Tee und Hustenbonbons bin ich über die Runden gekommen. Die Nacht war kurz aber erholsam. Deshalb wache ich ohne Nasen- oder Halsprobleme auf. Wie von mir am Freitag vermutet.
Ein kleiner Sprachtest zeigt, ich höre mich immer noch an, wie nach einem langen Partywochenende. Das ist ziemlich uncool. Also mache ich mich auf den Weg zu meiner Ärztin. Dort angekommen präseniere ich meine Chipkarte. Die Frage, ob ich einen Antigentest gemacht habe, verneine ich wahrheitsgetreu. Ich werde in hohem Bogen aus der Praxis geworfen. Ohne Test läuft nichts. Dann noch der Hinweis, dass meine Chipkarte abgelaufen ist. Ok, mein Fehler. So ziehe ich unverrichteter Dinge wieder ab.
Daheim angekommen melde ich mich beim Arbeitgeber ab. Zum Glück haben wir "Krankheit ohne Attest". Da hat jemand mitgedacht! Weiter geht es auf vier Rädern, ich fahre zur Schönherrfabrik, um mir Testpakete zu holen. Daheim lese ich erstmal die Anleitung. Ich mache ja den Test zum zweiten oder dritten Mal. Und schon geht es los. Ich fühle mich in den Chemieunterricht zurückversetzt. Ich zähle Tropfen, warte die vorgeschriebene Wartezeit ab und beäuge kritisch mein Ergebnis: Negativ.

Dieses Mal schnappe ich mir das Rad und es geht erneut zur Ärztin. Das Wartezimmer ist immer noch voll, es wird regelmäßig gehustet und geschnieft. Irgendwas werde ich mir schon einfangen... Meine neue Chipkarte funktioniert. Die Untersuchung geht schnell, der Befund steht fest: ein Infekt. Ich habe also instinktiv alles richtig gemacht, indem ich zeitig ins Bett bin, reichlich heißen Tee getrunken habe und stetig aus der Hustenbonbontüte nasche. Zur Belohnung habe ich drei Tage frei.

07 Oktober 2022

Wochenendkrank

Nachdem ich schon vergangenes Wochenende mit mir und meinen altersgerechten Zipperleins gekämpft habe, bahnt sich neues Unheil an: die Nase tropft, der Hals schmerzt und ein unsichtbarer Specht hämmert mir Kopfschmerzen direkt ins Gehirn. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass meine Ärztin schon im Wochenende ist. Also wird mein Wochenende arbeitgeberfreundlich versaut, um am Montag wieder fit auf Arbeit zu sein. Gesund lohnt sich der Arztbesuch dann auch nicht mehr...
Freitag:
Während einem Telefonat stelle ich fest, dass sich meine Stimme komplett geändert hat: entweder ist die Stimmlage sehr tief, oder ich piepse in den höchsten Tönen, dazwischen auch gerne mal lautlos. Ich fühle mich wieder wie ein Pubertier :D Aber so kann ich natürlich nicht zur Jahreshauptversammlung der Schalmeien.

Samstag früh:
Die Nacht ist unruhig und ich bin gefühlt dauerwach und wälze mich regelmäßig hin und her. Super! Der Tag beginnt entsprechend unschön. Im Bad will ich meinem Spiegelbild einen guten Morgen wünschen, doch ich kann mich selber nicht hören. Dafür sofort Halsschmerzen. Oje, da kann ich ja meine gute Tat (Müll sammeln in Grüna) auch vergessen. Ich melde mich ab und setze eine große Kanne Tee auf.

Samstagmittag:
Komisch, der Hustenreiz ist verschwunden und die Nase ist auch in Ordnung, aber ich kann kein hörbares Wort aus dem Mund quetschen. An einem Wochentag hätte ich meine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung längst in der Hand, denn was bleibt von einem Arbeitstag ohne Besprechungen und stundenlanges am-Telefon-hängen? Eben! Nichts. Aber vor Wut koche ich mir eine schöne Kürbissuppe. Nachteil: am Montag bin ich bestimmt wieder fit.

25 Februar 2020

29 August 2018

Herbstzeitlose

Meine Medizin besteht aus frischen Herbstzeitlosenblüten und da ist doch sofort die Idee geboren, ob es davon einen leckeren Kräutertee gibt. Die Flüssigkeit schmeckt nicht toll, eine Alternative wäre prima!

Aber siehe da, das liebliche Pflänzchen ist hochgiftig!



Für die lernwilligen hier die Verlinkung auf Colchicum autumnale L., Colchicaceae auf pharmawiki.ch.

Da ich mich im Frühjahr auf die Bärlauchernte freue, werde ich wohl einen kundigen Kräuterführer mitnehmen. Ich will ja nicht aus Versehen das falsche Kraut ernten! Jetzt muss ich nur exakt die 10 Tropfen abzählen, die vorgegebene Dosis. Und hoffen, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten...

28 August 2018

Entzündung im Sprunggelenk

Morgens um sieben Uhr soll die Welt doch in Ordnung sein. Ist sie aber nicht. Mein linkes Sprunggelenk schmerzt höllisch! Fünf Minuten später habe ich mich ins Bad geschleppt. Meine Wohnung ist mit knapp 50qm sehr überschaubar, nicht dass jemand einen falschen Eindruck erhält.



Anlaufprobleme habe ich hin und wieder, doch dieses Mal wird es einfach nicht besser. Da erinnere ich mich an den Rat meiner Ärztin: "LL" also laufen und liegen ist gut, stehen und sitzen ist schlecht. Also was liegt da näher, als einen Tag im Bett zu bleiben?

Ich habe allerdings den Verdacht auf Gicht, denn die letzten Grillorgien waren mit vielen leckeren Fleischsorten gesegnet. Da werde ich wohl meine Ernährung etwas umstellen müssen...

28 Oktober 2015

Arbeitsunfähig

Also unfähig zum Arbeiten bin ich ja schon lange, jetzt hab ich das sogar schwarz auf weiß auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Schade nur, dass sie zeitlich begrenzt ist. Aber Spaß beiseite, ich hatte heute morgen einen trockenen Hals, Reizhusten, Niesattacken und etwas Kopfweh. Also nicht schlimm, trotzdem habe ich meine Hausärztin aufgesucht. Schwupp, der Rest der Woche bin ich gezwungen, daheim zu bleiben! Und hier die Vorgaben:

- 5x am Tag ein Lutschbonbon auf der Zunge zergehen lassen
- 30 Tröpchen einer Medizin langsam zu mir nehmen
- nicht anstrengen
- nicht reden
- viel trinken

Es hätte schlimmer kommen können! Und damit ich am Wochenende wieder fit bin, gibts noch einen Vitamincocktail per Infusion. Das wäre eigentlich ein gutes Utensil für Halloween...

20 Juli 2015

Abschlussuntersuchung im Küchwald-Klinikum

Pünktlich um acht Uhr stehe ich am Schalter und reiche meine Terminkarte über den Tresen. Nun geht es ruhig in den Warteraum und ich kann mich in Geduld üben. Da ich aber ausgeschlafen bin und mir nicht weh tut, ist das kein Problem. Schon bald werde ich ins Behandlungszimmer geführt und nochmals kurz warten. Endlich kommt der Chefarzt, schaut sich alles an, lässt sich bestätigen, dass es mir gut geht und endlich bin ich erlöst. Kein weiterer Termin. Dankeschön!

24 März 2015

F-Dur

In einer Werbepause schaue ich mich gelangweilt im Wohnzimmer um. Da entdecke ich etwas schwarzes und sehr verstaubtes auf einem Ständer. Nanu? Was ist denn das? Eine kleine Spur an Neugierde bewegt mich dazu, vom gemütlichen grünen Cocktailsessel aufzustehen und zwei Meter in Richtung Bad zu gehen. Vorsichtig wackle ich an dem Teil und zum Vorschein kommt meine schwarze E-Gitarre. Na, das erinnert mich doch sofort daran, dass meine musikalischen Hausaufgaben seit der Bandauflösung nicht mehr gemacht werden! Schnell schnalle ich mir das schwere Teil um und versuche ein paar zaghafte Versuche. Und tatsächlich sind die Akkorde erkennbar. Das Liedchen "Zombie" von den Cranberries geht trotz schmerzenden Fingern gut zu spielen. Ich trällere fröhlich vor mich hin. Beim nächsten Lied stoße ich auf F-Dur, das ich als Barré greife. Hier klappert es doch gewaltig, doch das Problem hatte ich auch schon vor meinem Unfall. Ich bin also guter Dinge, dass ich den Bass wieder spielen werde!

28 Februar 2015

Physio

Regelmäßig laufe ich ins Dorfzentrum zur Physiotherapie. Hier wird die Hand durchgeknetet, massiert, gestreckt und gebeugt. Und ich habe Hausaufgaben: jede Stunde fünf Minuten auf einem Ball herumkneten. Inzwischen ist mein Ball etwas kleiner geworden, die kleinen Fortschritte werden also sichtbar.

22 Februar 2015

Sind Sportverletzungen ansteckend?

Obwohl ich mich ja nicht sportlich betätigen darf, spricht nichts dagegen, den anderen beim Sport zuzuschauen. Deshalb verfolge ich gebannt die guten Spielzüge und lasse mich von weniger spannenden Situationen nicht ablenken. Und plötzlich passiert es: drei Leute steigen am Netz hoch und versuchen zu schmettern und blocken. Alles was fliegt, kommt wieder herunter, das Problem ist nur, dass die Landung nicht bei allen problemlos klappt. So ein Knöchel ist schnell umgeknickt, belastet Sehnen und Muskulatur aufs äußerste und es kann auch zu Knochenbrüche führen. In diesem Fall ist alles überdehnt, was zu dehnen geht, aber nichts gebrochen. Der Notarzt ist so schnell zu Stelle, als ob er schon vor der Turnhalle gewartet hätte. Diagnose: erstmal 6 Wochen krank...

13 Februar 2015

Termine!

Nachdem mein Chefarzt erstmal gemütlich Urlaub macht, werden die Termine bei mir nicht weniger! Jetzt habe ich zwar erstmal vorm Klinikum Ruhe, da ich die beiden Pflaster eigenhändig wechsle. Aber in der Zwischenzeit haben meine Physiotherapietermine angefangen. Maximal ein Tag frei zwischen den Terminen, ganz schön stressig!

01 Februar 2015

Heimfahrt mit Folgen

Den Hartmannsdorfer Berg schiebe ich meistens, die Bergradelei ist mir zu anstrengend. Doch kaum bin ich oben angekommen, schwinge ich mich leichtbeinig aufs Rad, denn es ist schon spät und ich will noch vor Morgengrauen ins Bett. Ich male mir schon den erholsamen Schlaf aus, anschließend noch etwas Volleyball, alles super! Die Wasserschänke fahre ich abgebremst, es ist mächtig kalt. Unten biege ich auf die Hauptstraße, doch ich komme nicht weit, denn mein Hinterrad entscheidet sich für eine andere Route. In hohem Bogen fliege ich vom Drahtesel, rutsche noch bis zur Bordsteinkante und endlich bleibe ich liegen. Ich stehe auf, klopfe den Schnee von der Hose und überlege, mal einen Blick auf meine Hände zu werfen. Handschuh runter, rechts ist alles ok, doch links habe ich zwei Schnittwunden. Ok, jetzt bin ich doch etwas wacklig auf den Beinen und schiebe lieber... Daheim finde ich zwei Pflaster, die sind auch schnell über die Wunde geklebt. Jetzt aber fix ins Bett.

Gegen zwei wache ich gut erholt auf und guck mir nochmals die Hand an. Oje, das sieht ja gar nicht gut aus. bevor ich ins Krankenhaus fahre, will ich noch schnell die verbogene Brille richten. Ergebnis: das Gestell ist nicht mehr so krumm wie vorher, dafür ist ein Glas gesprungen... Gegen halb drei komme ich endlich ins krankenhaus. Ich gebe meine Chipkarte her und schon gehts in den Wartebereich der Notaufnahme. Nur zwei Stunden später schaut sich der junge Arzt meine Wunde an und nachdem ich gebeichtet habe, dass ich erstmal pennen war, schaut er mich nur ungläubig an und hält mir eine ausgewachsene Strafpredigt: max 6 Stunden nach einem Unfall kann die Wunde genäht werden, dafür bin ich aber zu spät.

Nachdem ich einen Verband verpasst bekommen habe, geht es auch schon zum Röntgen. Das geht zügig, allerdings warte ich dann wieder eine Stunde oder mehr. Mein Zeitgefühl schwächelt. Nachdem alle andere Patienten versorgt worden sind, geht es mit meinem Finger weiter. Nichts gebrochen, das ist schon mal gut! Jetzt geht auch die Action los: Tetanusspritze, Tropf, verband runter, Schmerzmittel in den Finger gespritzt und nochmals warten, bis alles wirkt. Dann greift er meinen Finger und zieht, zieht immer mehr, bis endlich ein lautes Plopp ertönt. Alles gutgegangen, der Finger ist noch dran :)

Nun stochert er noch in meiner offenen Wunde rum und prüft, ob Sehnen und Nerven in Ordnung sind. Auch hier sieht es gut aus. Also geht es nochmals zum Röntgen und wieder warten, denn der Papierkram muss auch noch erledigt werden. 20:30 Uhr schleiche ich mich durch das leere Gebäude, bezahle noch meine Parkgebühr von 2,50€ und ab nach Hause... Ich habe meine Firma schon per email informiert, so habe ich am Montag den Kopf frei für meine Erledigungen: zuerst hole ich mir einen großen Batzen Geld, den ich zum Teil gleich mal für Medikamente ausgebe. Nun versuche ich einen Termin bei Maveus Praxisklinik Chemnitz - Handchirurgie zu bekommen. Die Internetseite sieht vielversprechend aus, doch die Wartezimmer sind voll. Deshalb bekomme ich eine Überweisung ins Flemming Krankenhaus Hier ist auch der Wartesaal voll, haben die Leute nix besseres zu tun? Aber ich erhalte einen Termin im Küchwaldklinikum beim Chefarzt. Aber halt erst am Dienstag. Deshalb fahre ich jetzt ins Brillenstudio und hole mir ein modisches Nasengestell :)

Heute hat der Termin geklappt, der Chefarzt hatte zwei Minuten Zeit, aber der Hinweis, dass alles gut aussieht, hat mich trotzdem beruhigt. Da ich drei Wochen krank geschrieben bin, ist ja genügend Zeit zur Genesung :)

28 Februar 2014

... und es hat KNACK gemacht!

Seit Mittwoch quält mich mein Rücken: ich kann schlecht aufstehen, miserabel sitzen, nur krumm gehen... alles kein Zuckerschlecken. Ein Pferd hätte schon längst den Gnadenschuss erhalten. Aber ich gehe arbeiten... Gestern habe ich sogar die Mittagsrunde ausfallen lassen. Nachdem ich heute morgen 10 Minuten bis ins Bad brauche, ist die Entscheidung klar, es geht zur Ärztin! Dort angekommen darf ich mich erstmal meiner Kleidung entledigen. Dann drückt sie auf der Wirbelsäule rum, ich darf dabei lustige Verrenkungen machen. Dann geht es auf die Liege. Dort werde ich quasi passiv in die stabile Seitenlage gedreht, doch dann komme ich mir vor wie ein nasses Handtuch, das gerade ausgeringt wird. Sie drückt und hebelt an mir herum, dass es eine wahre Pracht ist! Plötzlich macht es laut Knack, die Schmerzen haben sich aber nicht verändert. Schade, das hätte jetzt ruhig wie beim Lichtschalter sein können! Nun steige ich vorsichtig wieder in meine Klamotten. Erhalte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Krankengymnastik und Schmerzmittel auf Rezept und viele Besserungswünsche. Am Besten gefällt mir aber der Hinweis, dass ich nur liegen und gehen soll. Keinesfalls sitzen! Sofort habe ich das umgesetzt und bin eine kleine Runde zum nächsten Cache gelaufen. Jetzt geht es aufs Sofa :)

05 März 2012

Sport ist Mord!

Diesen Spruch hat wohl jeder schon mal gehört, aber so schlimm ist es dann doch nicht. Ich sollte aber etwas an meiner Technik üben, denn beim letzten Volleyballtraining habe ich den Ball so ungeschickt angenommen, dass mir der Schmerz durch den gesamten Körper blitzte! Heute, einen Tag später ist der Finger nicht mehr so schmerzempfindlich, dafür hat er eine neue Farbe angenommen:
Suchspiel: wo ist der blaue Finger?

06 Dezember 2011

Schnee juchheee!

Der heutige Tag startete mit Weckerläuten in einem dunklen Zimmer. Wie ein Blinder bin ich durch meine Wohnung getappst bis ich im Wohnzimmer draußen die weißen Wiesen entdeckte. Na super, jetzt geht das auch noch los...



Da ich heute einen weitere Termin bei meiner Ärztin hatte, war das Auto noch kalt, als ich es wieder wegparkte. Trotz Termin hatten sich zwei Kranke vorgedrängelt, aber das störte mich nicht übermäßig. Beim Blutdruckmessen das erfreuliche Ergebnis: 120/80. Besser geht es nicht.

Um mich aber weiterhin zur Zurückhaltung beim Essen und dafür mehr Sport zu bewegen, habe ich schon den nächsten Termin im Januar. Bis dahin kann ich also noch viele Kilometer laufen :)

21 November 2011

Bluthochdruck

Am Donnerstag hatte ich mich mit Herzklopfen auf den Weg zu meiner Ärztin gemacht. Denn bei der letzten Routineuntersuchung für alte Säcke (ab 45 Jahre) wurde festgestellt, dass mein Blutdruck viel zu hoch ist! Eigentlich bin ich ja keiner, der sofort zum Arzt läuft, aber die Ungewissheit ist auch nicht zu ertragen. Nicht, dass ich plötzlich wie eine geschüttelte Sektflasche zerplatze. Die Plakatierer taten mir auch keinen Gefallen, dass sie gerade dieses Thema penetrant auf jede Werbetafel kleisterten:



Heute morgen wird mir also so ein Gerät angelegt, das alle 15 Minuten eine Messung vornimmt. Während der Arbeit, vor der Glotze, selbst im Schlaf, falls dieser sich Nachts einstellen sollte. Ich bin trotzdem auf das Ergebnis gespannt, wieviele Monate ich noch zu leben habe :)



Seit 8 Uhr trage ich nun die Manschette um den Arm und das kleine Kästchen am Gürtel. Eigentlich stört es nicht weiter, bis ein lautes Brummen beginnt! Dann fängt das kleine Kästchen nämlich an, die Manschette aufzupumpen, und das nicht zu knapp. Ich fühle mich dann ordentlich am Oberarm gequetscht, der Knochen ist kurz vor der Brechgrenze, aber da muss ich heute durch. Die Messung erfolgt tagsüber alle 15 Minuten. Ab 22 Uhr bis morgens dann halbstündlich. Ich denke mal, entweder kann ich gar nicht schlafen oder ich bekomme Alpträume und werde von irgendwelchen dunklen Gestalten gewürgt... Gute N8!



Die Nacht ist vorbei, ich habe beinahe jedes Brummen live mitbekommen, also null Schlaf, keine Erholung, um 7 Uhr morgens ist die Welt nicht in Ordnung. Trotzdem schleppe ich mich ins Bad und hübsche mich etwas auf. Anschließend gehts wieder zur Ärztin. Runter mit dem Kästchen und an den PC gehängt.



Die beiden horizontalen Linien grenzen den grünen Bereich ein, der in Ordnung ist. Werte ausserhalb kennzeichnen Meßwerte, die so nicht sein sollten. Mein schlechtester Wert ist der Ausreißer mit 237 mmHG. Mein Sänger Jens ist damals mit 220 ins Krankenhaus gekommen. Ich war aber mit meiner Ärztin einer Meinung, dass es sich bei dem Wert um einen Meßfehler handeln muss, denn die restlichen Werte sind doch eher im grünen Bereich anzusiedeln.

Zur Sicherheit wurde mir aber noch etwas Blut abgezapft und ich habe in 14 meinen nächsten Termin. Bis dahin soll ich mehr Sport machen, weniger Fleisch futtern und viel trinken. Die üblichen Ratschläge eben...