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30 Juni 2018
the end is near...
Nein, der Weltuntergang hat noch etwas Zeit, aber unser Urlaub neigt sich dem Ende!
Wir haben eine tolle Runde gedreht, vieles gesehen, noch mehr bestaunt und auch reichlich schottisches Essen und Trinken probiert. Bis auf die Stechmücken Midges war alles super!
29 Juni 2018
Kelvingrove Art Gallery and Museum
Eigentlich zähle ich nicht zu den fleißigen Museumsgängern, doch bei der Hitze hat ein klimatisierter Innenraum einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.
Wir haben uns also für Kelvingrove Art Gallery and Museum entschieden. Der Eintritt ist wie bei den meisten Museums frei!
Schon von außen macht das riesige Gebäude einen guten Eindruck und der wird im Inneren mehr als bestätigt.
Die Räume haben unterschiedliche Mottos: Ägypten mit Bruchstücke aus Pyramiden, Sarkophagen mit Mumien, Urzeittiere in Lebensgröße, lebende Bienen und ein Bienenstock aus Glas zum Reinschauen...
Eine Ecke weiter rockt plötzlich Elvis, hohe Plateauschuhe aus Schlangenleder, geschnitzte Elefantenstoßzähne, Ritterrüstungen,...
Im nächsten Raum hängt ein altes Kampfflugzeug aus dem letzten Weltkrieg. Dann gibt es plötzlich allerlei Gebrauchsgegenstände aus buntem Glas...
Menschliche Statuen in Lebensgröße...
Alles wird untermalt mit einem Livekonzert auf der großen Orgel. Andächtig sitzen die Menschen an kleinen Tischen, schlürfen heißen Kaffee oder kühlen sich mit Eis ab.
Auch ich bin ein Künstler! Die Kunst, ein Foto in einem gut besuchten Museum zu machen, ohne allzu viele Besucher zu zeigen :)
Für die Gemälde stehen viele Räume zur Verfügung, so kann nach Land, Epoche, Maltechnik geschaut werden.
Mir gefallen da die Masken wiederum viel besser. Die Herkunftsländer sind weitgestreut.
28 Juni 2018
The Clydeside Distillery, Glasgow
Direct am River Clyde haben wir eine Whiskybrennerei entdeckt: Clydeside Distillery! Der Hin- und Rückweg ist durch unser Sightseeingticket mit dem roten Doppeldeckerbus abgedeckt. Eine Haltestelle befindet sich direkt am Parkplatz zur Brennerei.
Das Eintrittsgeld von 15 Pfund ist es uns wert, den Herstellprozess und Zusatzinformationen zu erhaschen. Zuerst sehen wir uns allerdings einen Film über die Geschichte an.
Auf der Karte ist gut zu sehen, dass es reichlich Alkohol-Verarbeitende-Standorte gab! Die Schotten haben wohl immer gerne einen genascht :)
Die Fertigungsanlage könnte auch in einer Brauerei stehen, die Ähnlichkeit fällt ins Auge.
Die Bestandteile sind auch natürlich und wie bei Bier.
Auch wenn es so aussieht, im ganzen Gelände wird keine Milch verarbeitet...
Hier befindet sich endlich der letzte Produktionsschritt: der Whisky fließt!
Wir besichtigen die Brennerei während der Produktion. Deshalb entdecke ich einen Zettel mit den aktuellen Tageswerten.
Nun sind wir soweit, dass es an die Probe von drei unterschiedlichen Whisky geht: Highland, Lowland und Islay! Während der Probe erfahren wir, dass wir ruhig 1-3 Tropfen dem Whisky hinzufügen dürfen und er dadurch merklich milder wird. Und das ist tatsächlich so, erstaunlich.
Nun gelangen wir wieder durch den Verkaufsraum und können uns die verschiedenen Flaschen ansehen und auf Wunsch auch kaufen.
Hier noch zwei Flaschen für den großen Geldbeutel! Die rechte Flasche kostet zum Beispiel läppische 2.600 Pfund :D
Glasgow - die Sonne brennt erbarmungslos!
Gummistiefel, Regenjacke, Windweste, Mütze, Ohrenschützer, Taschentücher... alles sinnloses Gepäck! Die erste Woche war zwar etwas kühler, aber bis auf einen Tag immer trocken. Ein Tag Regen in Schottland auf zwei zusammenhängende Wochen ist ein toller Schnitt :D
In der Stadt dagegen kann es schon beinahe zum Problem werden, wenn es die Sonne zu gut meint! Da ist dann ein klimatisiertes Museum oder eine Whiskyverkostung bei kühlen 20°C genau das richtige.
In der Stadt dagegen kann es schon beinahe zum Problem werden, wenn es die Sonne zu gut meint! Da ist dann ein klimatisiertes Museum oder eine Whiskyverkostung bei kühlen 20°C genau das richtige.
Glasgow City Chambers
Der George-Square ist ein großer Platz im Zentrum. Hier befindet sich das Rathaus.
Das imposante Gebäude steht natürlich unter Denkmalschutz. Aber das Erdgeschoss ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Prunkvolle Steinpuzzle schon im Eingangsbereich. Die Fenster sind groß und mit schweren Gitterstäben verziert.
Auch die Decke ist mit vielen kleinen Steinchen bedeckt, die zusammen ein schönes Bild ergeben.
Das Treppenhaus ist in weiches gelbliches Licht getaucht, die Reflektionen der Beleuchtung in den polierten Steinplatten wirkt grandios.
Hier zu arbeiten macht bestimmt Spaß und man kann im Pub wunderbar damit angeben. Wobei... Es gibt so viele schöne Gebäude, da ist das für die Einheimischen bestimmt normal :)
Der Blumenschmuck vor dem Gebäude ist groß und bunt. Sie müssen auch regelmäßig gegossen werden, denn unter der heißen schottischen Sonne verbrennt man sich schnell!
Das imposante Gebäude steht natürlich unter Denkmalschutz. Aber das Erdgeschoss ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Prunkvolle Steinpuzzle schon im Eingangsbereich. Die Fenster sind groß und mit schweren Gitterstäben verziert.
Auch die Decke ist mit vielen kleinen Steinchen bedeckt, die zusammen ein schönes Bild ergeben.
Das Treppenhaus ist in weiches gelbliches Licht getaucht, die Reflektionen der Beleuchtung in den polierten Steinplatten wirkt grandios.
Hier zu arbeiten macht bestimmt Spaß und man kann im Pub wunderbar damit angeben. Wobei... Es gibt so viele schöne Gebäude, da ist das für die Einheimischen bestimmt normal :)
Der Blumenschmuck vor dem Gebäude ist groß und bunt. Sie müssen auch regelmäßig gegossen werden, denn unter der heißen schottischen Sonne verbrennt man sich schnell!
27 Juni 2018
Glasgow Necropolis
Und wieder treibe ich mich auf einem Friedhof herum! Dieses Mal ist es der viktorianische Friedhof Necropolis.
Er befindet sich auf einem Hügel unweit dem Stadtzentrum. Das nächste Krankenhaus kann die verstorbenen Patienten direkt durch den Hinterausgang auf den Friedhof schieben.
Auf 15 Hektar liegen Juden neben Christen. Reiche neben noch reichere. Bekannte und weniger bekannte Namen.
Die Steinmetze haben zum Teil überraschende Kunstwerke geschaffen. Damals war das Leben noch nicht so schnell und es wurde viel Wert auf jedes Detail gelegt.
An so einem Ort darf natürlich ein Earthcache nicht fehlen, den ich mir mühsam auf englisch erarbeiten muss.
Nachdem die meisten Steine begutachtet sind, viele Fotos den Weg auf mein Smartphone gefunden haben, wollen wir den Friedhof verlassen. Hier sollte immer ein Auge auf die Öffnungszeiten geworfen werden. Sonst bleibt nur eine kleine Kletterei über den Zaun.
Wir haben aber Glück und finden noch ein offenes Tor. Jetzt aber nichts wie weg von hier!
Allerdings wäre ich sofort zurück gekehrt, wenn die Sonne durch dunkle Unwetterwolken ersetzt worden wäre und noch etwas Nebel zwischen den Grabsteinen schwebt. Aber wir haben nur Sonne, Sonne und nochmals Sonne...
Der Hügel ist zwar ein Touristenmagnet, allerdings kostet er keinen Eintritt. Die Fläche ist aber so groß, dass man sich nicht gegenseitig auf die Beine tritt.
Ein paar Daten habe ich noch zu Necropolis: mindestens 50.000 Bestattungen...3.500 Grabmäler... das unterirdische Grabgewölbe wurde niemals umgesetzt...
Heute ist die Stadt Glasgow für den Friedhof verantwortlich.
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