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01 Februar 2026
Handball
Das Wochenende ist sehr sportlich, zumindest für die anderen. Da ich aber immer mit dem Rad gefahren bin, habe ich auch meine Bewegungseinheiten erhalten. Zur Belohnung gibt es einen beheizten Raum, abwechslungsreiche Gespräche, Pressbemme und Bier.
13 Dezember 2025
Weihnachtsfeier
Die jährlich wiederkehrende Weihnachtsfeier steht im Kalender. Trotzdem steht mir nicht der Sinn danach. Es ist kalt und neblig und mir fallen bestimmt noch viele Gründe ein. Eigentlich verpasse ich nur die Begrüßung, den Weihnachtsmann, die Pokalvergabe, das Buffet, das Programm, die Polonäse und das Tanzen bis tief in die Nacht.
Aber da ich dann auch noch digital vollgeballert werde, erstelle ich doch eine kleine Collage. Eigentlich fehlt nur das große Fressen und der Weihnachtsmann.
18 November 2025
Jahreshauptversammlung
Es ist dunkel und kalt. Darum entschließe ich mich, nicht ins Nachbardorf zu radeln. Die Schalmeien werde es ohne mich schaffen!
Und irgendwo stolpere ich über neue Infos und nutze das Foto, damit ich ungefähr weiß, wer welches Amt übernommen hat. Glückwunsch und viel Erfolg!
Foto: Schalmeienzunft
13 Mai 2025
Nachtfahrt
Ich lege meine Radrunde bewusst in die Abendstunden, denn ich will meine Lichter testen. Das geht am Besten bei Dunkelheit. Zuvor besuche ich aber noch die Schalmeien in der Schleife.
Während ich gemütlich am Bierchen nasche, summe ich beschwingt mit: Westerland! Habe ich früher in der Band auch schon gespielt und nun haben es die Schalmeien gecovert. Und es hört sich gut an!
Der Lampentest ist erfolgreich, das Rücklicht ist deutlich heller als meine letzte eigene Lampe. Das Vorderlicht ist ebenfalls hell genug, kann aber mit meinem Lumenmonster nicht mithalten.
Der Lampentest ist erfolgreich, das Rücklicht ist deutlich heller als meine letzte eigene Lampe. Das Vorderlicht ist ebenfalls hell genug, kann aber mit meinem Lumenmonster nicht mithalten.
04 April 2025
Volle Hütten
Pünktlich um 19:30 Uhr startet die Mitgliederversammlung. Nur wenige Sitzgelegenheiten bleiben leer, das Interesse ist groß. Rückblick und Entlastung sind schnell erledigt.
Dann kommt auch der Bürgermeister zu Wort. Die neuen Räumlichkeiten rücken dieses Jahr näher. Die Gemeinde zeigt sich spendabel und übergibt einen Betrag für unseren Verein und die Jugendarbeit. Dieses Jahr wird auch wieder mal eine Veranstaltung von uns in der Brauerei stattfinden. Bier und Musik verträgt sich bekanntlich ganz gut. Und nach dem offiziellen Teil plappern plötzlich alle lauthals durcheinander. Das kann mein homeofficeoptimiertes Gehirn gar nicht verarbeiten. Darum geniesse ich die vermeintliche Stille, als ich beim Braugut vorbeilaufe und belustigt auf die Knöllchen starre. Die Straße ist links und rechts zugeparkt und alle haben einen Gruß der Polizei erhalten.
Dann kommt auch der Bürgermeister zu Wort. Die neuen Räumlichkeiten rücken dieses Jahr näher. Die Gemeinde zeigt sich spendabel und übergibt einen Betrag für unseren Verein und die Jugendarbeit. Dieses Jahr wird auch wieder mal eine Veranstaltung von uns in der Brauerei stattfinden. Bier und Musik verträgt sich bekanntlich ganz gut. Und nach dem offiziellen Teil plappern plötzlich alle lauthals durcheinander. Das kann mein homeofficeoptimiertes Gehirn gar nicht verarbeiten. Darum geniesse ich die vermeintliche Stille, als ich beim Braugut vorbeilaufe und belustigt auf die Knöllchen starre. Die Straße ist links und rechts zugeparkt und alle haben einen Gruß der Polizei erhalten.
07 Februar 2025
Trainingslager in Klingenthal
Pünktlich um 15:30 Uhr stelle ich mein Rad an der Schleife ab. Eine halbe Stunde bis zur geplanten Abfahrtzeit um 16 Uhr reicht locker aus. Deshalb will ich mir noch einen kleinen Snack vom Bäcker holen, doch der Rolladen ist geschlossen. Mit meinem vollen Rucksack will ich nicht in den Discounter, also fällt feste Nahrung aus. Hoffentlich falle ich nicht vom Fleisch!
Langsam wird es dunkel, doch unser Ziel die Jugendherberge in Klingenthal rückt immer näher. Und dann sind wir endlich angekommen. Die Zimmeraufteilung ist schon im Vorfeld durchgeführt worden, so muss jetzt nur noch die richtige Kammer gefunden werden. Die Bettenbezieherei ist schnell erledigt, wenn man es nicht so genau nimmt. Ich war auf jeden Fall schnell fertig. Nun können wir die Leistung der Verköstigungsmaschinerie testen, es gibt Gulasch mit Semmelknödel und Sauerkraut.
Nach dem Abendessen packen die Schalmeien ihre Instrumente aus, denn das gemeinsame Musizieren ist der nächste Tagesordnungspunkt. Da ich als passives Mitglied kein Instrument spiele, erkunde ich die direkte Umgebung, mache ein paar Fotos und entdecke die ersten Geocaches. Der nächste Morgen startet gegen 8 Uhr. Der Frühstücksraum ist gut gefüllt, scheinbar sind keine Ausfälle zu beklagen. Ich stärke mich erfolgreich, denn meine Pläne führen mich nach draußen. Die Kälte ist ungewohnt, alle Autoscheiben sind gefroren und die Äste an den Bäumen sind von einer 2mm dicken Eisschicht umhüllt. Das liefert einen schönen Anblick in der Morgensonne. Ich stapfe über einen Waldweg. Stellenweise entdecke ich vereiste und rutschige Stellen, aber insgesamt ist der Weg begehbar. Selbst die Schneedecke hält meine hundert Kilo überwiegend stand, aber hin und wieder sacke ich eine komplette Stiefelhöhe ein. Nur gut, dass die Schuhe gefüttert und wasserdicht sind. Und zack befinde ich mich auf tschechischem Staatsgebiet. In Bublava schaue ich mir die Häuschen an, komme an einem Skihang vorbei und grüße die Wanderer. Zum Glück sprechen alle deutsch. "Dobrý den", also guten Tag, bekomme ich ja noch hin, doch dann ist Schluss mit tschechisch. Die Kälte und die verschneiten Wege halten mich von der großen Runde ab. Deshalb komme ich pünktlich zum Mittagessen an der Jugendherberge an: Szegeniner Gulasch mit Knödel. Wenn das kein positives Signal ist!
Zum Nachmittag starte ich erneut eine kleine Exkursion, während die Aktiven fleissig üben. Bei Tageslicht kehre ich zurück und lausche den Fortschritten. Abends dürfen dann alle die Beine in die Hand nehmen und zum Berggasthaus Schöne Aussicht wandern. Die Getränke sind schnell serviert und kurz danach wird schon das Essen verteilt. Ich habe mich für Schwammespalken (eine Pilzsuppe) und Rinderroulade, Rotkraut und gebackene Knödel entschieden. Alles hat sehr gut geschmeckt und wir gönnen uns noch einen Willi zur Verdauung. Die Instrumente liegen sicher in ihren Hüllen, jetzt ist wieder Zeit zum gemeinsamen Feiern und Reden. Und wir spielen einige Runden Memory, denn auf den Karten sind unsere eigenen Schnappschüsse zu sehen. Die Jüngste sammelt natürlich die meisten Karten.
Um Null Uhr wechseln wir von Party auf 30er-Feier. Dem Geburtstagskind wird kräftig unter die Nase gerieben, dass er jetzt alt ist. Haha, einmal alt, immer alt! Und schon überlege ich kurz, was ich an meinem runden Geburtstag mache. Etwas Zeit habe ich ja noch. Irgendwann liegen wir dann alle im Bett und in dieser Nacht stürzt auch niemand mehr von der oberen Schlafkoje auf den Boden. Der Sonntag startet wieder mit viel Sonne, klirrende Kälte und ein ausgiebiges Frühstück. Dann nur noch packen, Bettwäsche abgeben und ab geht die Reise zurück nach Hdorf.
Nach dem Abendessen packen die Schalmeien ihre Instrumente aus, denn das gemeinsame Musizieren ist der nächste Tagesordnungspunkt. Da ich als passives Mitglied kein Instrument spiele, erkunde ich die direkte Umgebung, mache ein paar Fotos und entdecke die ersten Geocaches. Der nächste Morgen startet gegen 8 Uhr. Der Frühstücksraum ist gut gefüllt, scheinbar sind keine Ausfälle zu beklagen. Ich stärke mich erfolgreich, denn meine Pläne führen mich nach draußen. Die Kälte ist ungewohnt, alle Autoscheiben sind gefroren und die Äste an den Bäumen sind von einer 2mm dicken Eisschicht umhüllt. Das liefert einen schönen Anblick in der Morgensonne. Ich stapfe über einen Waldweg. Stellenweise entdecke ich vereiste und rutschige Stellen, aber insgesamt ist der Weg begehbar. Selbst die Schneedecke hält meine hundert Kilo überwiegend stand, aber hin und wieder sacke ich eine komplette Stiefelhöhe ein. Nur gut, dass die Schuhe gefüttert und wasserdicht sind. Und zack befinde ich mich auf tschechischem Staatsgebiet. In Bublava schaue ich mir die Häuschen an, komme an einem Skihang vorbei und grüße die Wanderer. Zum Glück sprechen alle deutsch. "Dobrý den", also guten Tag, bekomme ich ja noch hin, doch dann ist Schluss mit tschechisch. Die Kälte und die verschneiten Wege halten mich von der großen Runde ab. Deshalb komme ich pünktlich zum Mittagessen an der Jugendherberge an: Szegeniner Gulasch mit Knödel. Wenn das kein positives Signal ist!
Zum Nachmittag starte ich erneut eine kleine Exkursion, während die Aktiven fleissig üben. Bei Tageslicht kehre ich zurück und lausche den Fortschritten. Abends dürfen dann alle die Beine in die Hand nehmen und zum Berggasthaus Schöne Aussicht wandern. Die Getränke sind schnell serviert und kurz danach wird schon das Essen verteilt. Ich habe mich für Schwammespalken (eine Pilzsuppe) und Rinderroulade, Rotkraut und gebackene Knödel entschieden. Alles hat sehr gut geschmeckt und wir gönnen uns noch einen Willi zur Verdauung. Die Instrumente liegen sicher in ihren Hüllen, jetzt ist wieder Zeit zum gemeinsamen Feiern und Reden. Und wir spielen einige Runden Memory, denn auf den Karten sind unsere eigenen Schnappschüsse zu sehen. Die Jüngste sammelt natürlich die meisten Karten.
Um Null Uhr wechseln wir von Party auf 30er-Feier. Dem Geburtstagskind wird kräftig unter die Nase gerieben, dass er jetzt alt ist. Haha, einmal alt, immer alt! Und schon überlege ich kurz, was ich an meinem runden Geburtstag mache. Etwas Zeit habe ich ja noch. Irgendwann liegen wir dann alle im Bett und in dieser Nacht stürzt auch niemand mehr von der oberen Schlafkoje auf den Boden. Der Sonntag startet wieder mit viel Sonne, klirrende Kälte und ein ausgiebiges Frühstück. Dann nur noch packen, Bettwäsche abgeben und ab geht die Reise zurück nach Hdorf.
14 Dezember 2024
von Pauken, Pokalen und Party
Die Linde in Mühlau ist wieder der Treff für die Schalmeienzunft. Weihnachtsfeier für Jung und Alt. So startet der Abend dann auch mit der Ehrung langjähriger Mitglieder, egal ob aktiv oder passiv. Der kleinste Pokal steht für 5 Jahre und steigert sich bis zum größten Pokal, der sagenhafte 45 Jahre Mitgliedschaft bedeutet. Dafür gibts auch Standing Ovation mit tosendem Applaus, Pfiffe und ein paar Tränen.
Und schon wird das Buffet eröffnet. Klar, dass wieder die gleichen Gesichter an der Spitze der Schlange zu sehen sind. Die meisten Teller wirken überladen, denn es ist ja Selbstbedienung. Auch auf meinem Teller landen viel zu viel Leckereien, doch ich gleiche das aus, indem ich zusätzlich mehrfach einen frischen Teller befülle. Nur gut, dass ich kein enges Hemd angezogen habe...
Kaum sind die Tische von den Tellern befreit, läuten die Glocken und der Weihnachtsmann erstürmt die Bühne! Klar, die Kleinsten erwarten ihn schon sehnsüchtig und die Älteren sind froh, denn danach werden die kleinen Energiebündel ist Bettchen abgeschoben. Doch zuvor müssen noch Gedichte aufgesagt werden, oder ein Liedchen geträllert werden. Zur Belohnung gibt es Geschenke aus dem großen Weihnachtssack.
Es folgen die Instrumentengruppen mit ihren Darbietungen. Zuerst irgendwas von Disney...
...dann was von Loriot...
... Dinner for One...
... Mickie Krause mit Partyschlagerlieder...
... am Ende die Polonäse für alle!
Bevor sich alle wieder beruhigen können, legt der DJ auf und spielt bis tief in die Nacht. Ein schöner Abend :)
19 November 2024
Versammlung
Dienstags wird normalerweise die Gesamtprobe durchgeführt. Doch der morgige Feiertag ändert auch den abendlichen Ablauf: wir sammeln uns zur Versammlung.
Zuerst kommt die Meinung auf, dass zu viele Sitzgelegenheiten aufgestellt worden sind, doch dann rückt die Uhr langsam auf halb acht und der Raum ist gut gefüllt. Wir starten den offiziellen Teil mit einem Rückblick auf das Jubiläum. Und schon geht es mit dem musikalischen Leiter weiter, der mit der Probenteilnahme und musikalischen Entwicklung sehr zufrieden ist. Es folgen Infos zu den neuen Räumlichkeiten, die Kosten der Instrumente und das geplante Trainingslager in Klingenthal. Der letzte Punkt ist für mich am interessantesten, so habe ich mir vorbildlich das Wochenende im Kalender vermerkt.
Zuerst kommt die Meinung auf, dass zu viele Sitzgelegenheiten aufgestellt worden sind, doch dann rückt die Uhr langsam auf halb acht und der Raum ist gut gefüllt. Wir starten den offiziellen Teil mit einem Rückblick auf das Jubiläum. Und schon geht es mit dem musikalischen Leiter weiter, der mit der Probenteilnahme und musikalischen Entwicklung sehr zufrieden ist. Es folgen Infos zu den neuen Räumlichkeiten, die Kosten der Instrumente und das geplante Trainingslager in Klingenthal. Der letzte Punkt ist für mich am interessantesten, so habe ich mir vorbildlich das Wochenende im Kalender vermerkt.
13 April 2024
Musikhaus Voigt
7:45 Uhr treffen sich die Schalmeien am Busbahnhof. Da muss ich meinen Wecker auf eine Uhrzeit stellen, die ich seit Jahren nicht mehr benötige. An einem Arbeitstag genügt es vollkommen, wenn ich mich gegen acht Uhr aus den Federn quäle. Doch heute haben wir einen Bildungsauftrag, so nehme ich das in Kauf und stehe schon um sechs Uhr auf. Meine FaceID hätte mich nicht erkannt, aber ich habe privat kein iPhone. Beherzt trete ich in die Pedale und bin schon 7:30 Uhr am vereinbarten Treffpunkt. Mein persönlicher Rekord! Langsam trudeln auch die Spielerinnen und Spieler ein.
Die Fahrt zieht sich etwas, aber zuerst geht es über die Autobahn und die letzten Kilometer übers Land. Kurz vor 10:00 Uhr stehen wir vor der Deutschen Meisterwerkstatt für Blechblasinstrumente Voigt in Markneukirchen. Mein letzter Besuch war 2009 und kann hier nachgelesen werden.
Die Chefin Kerstin Voigt führt uns durch die Hallen und wir erfahren, dass sie die einzigen Schalmeienbauer sind und europaweit Kunden haben. Der Anteil der Schalmeien liegt bei 20% und ungefähr 50 Neuinstrumente verlassen jedes Jahr die Werkstatt. Die Zukunft sieht nicht rosig aus, da die Preise explodieren und viele Kunden auf Förderprogramme angewiesen sind.
Wir erfahren vieles über die Herstellverfahren und bestaunen alte Maschinen, aber auch neueste Technologie wie CNC-Maschinen. Aktuell arbeiten 46 Mitarbeitende und erschaffen in hochwertiger Handarbeit die Musikinstrumente. Bei der Schalmei ist das schwierigste Bauteil die Maschine. Hier müssen die Ventile eingepast werden, die Schalltrichter passgenau in die Löcher eingepasst werden, um anschließend verlötet zu werden. Es darf keine Luft entweichen oder eine falsche Stimme zum klingen gebracht werden. Alles gar nicht so einfach und erfordert viel handwerkliches Geschick.
An einem großen Tisch sehen wir dann alle Einzelteile, die für die Schalmei benötigt werden. Alle Achtung! Das hätte ich nicht gedacht, dass es sooo viele sind! Dagegen wirkt eine Knarre der Bundeswehr sehr simpel. Und mit dem Zusammenbau ist es nicht getan. Jedes Gerät muss aufwändig gestimmt werden. Am Ende der Herstellung wird alles auf Hochglanz poliert. Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie teilweise mit den Instrumenten umgegangen wird, läuft mir das kalte Grausen den Rücken rauf und runter. Problem: die Instrumente gehören dem Verein und nicht den Spielern. Und schon landet es sorglos in irgendeiner Ecke. Falls was kaputt geht, zahlt die Reparatur ebenfalls der Verein. Es gibt aber auch Vereine, die das anders handhaben.
Um die explodierenden Materialkosten zu reduzieren, wird fieberhaft nach neuen Materialien und Technologien gesucht. So wird aktuell geprüft, ob die Maschine per 3D-Drucker erzeugt werden kann und wie sie sich dann im Einsatz schlägt. Ebenfalls darf das Verfahren Schwarznickel-Beschichtung nicht mehr zum Einsatz kommen, da gesundheitsgefährdende Stoffe beim längeren Halten aufgenommen werden können. Das ist natürlich eine schlechte Nachricht, da die Schalmeienzunft als einzige Kapelle die Instrumente in schwarz-goldener Optik haben.
Am Ende der tollen Führung gelangen wir in den Verkaufsraum. Hier hängen allerlei Blechblasinstrumente am Haken. Während die meisten sich staunend umsehen, werden die kaputten Instrumente zur Reparatur abgegeben. Am Bus erwartet uns ein kleiner Snack, damit die Truppe nicht aus den Latschen kippt. Die Heimfahrt verläuft wieder ohne Probleme und ich radle das letzte Stück nach Hause.
16 Dezember 2023
Pokalsensation zur Weihnachtsfeier
In der Linde wird wieder gefeiert! Die Schalmeien haben sich einquartiert und der Saal ist gut gefüllt. Ein paar freie Plätze gibt es noch. Und schon startet die Veranstaltung: Zuerst gönnen wir uns einen Rückblick auf unser Jubiläum. Anschließend wird die Zeit genutzt, um besonders fleißige Mitglieder zu ehren und mit einem kleinen Geschenk zu überraschen. Dann geht es in die Pokalrunde: alle fünf Jahre Vereinszugehörigkeit gibt es einen Pokal. Bei mir ist es schon der fünfte (also 25 Jahre zahlendes Mitglied) und bis jetzt werden sie immer größer. Nur gut, dass ich einen Rucksack eingepackt habe.
Und schon schwingt der Weihnachtsmann seine Glocke. Die Kinder springen aufgeregt hin und her und sind sichtlich gespannt und aufgeregt. Lange Gesichter, als der Aufruf zum Singen oder Gedicht aufsagen ertönt. Aber der Weihnachtsmann ist gnädig und verteilt nach wenigen Augenblicken seine Geschenke. Ein paar Gehilfen verteilen verpackte Kleinigkeiten für die Älteren.
Endlich fällt der Startschuss fürs Buffet: die Schlange vor der Essenausgabe wird schnell länger, doch die ersten kämpfen sich bereits mit vollen Tellern zurück zu den Tischen. Ich habe Glück und ergattere einen großen Teller, den ich gekonnt unter einem großen Berg an Köstlichkeiten verstecke. Später schöpfe ich mir noch aus dem großen Gulaschtopf. Sehr lecker und eine angenehme Abwechslung zum Bierchen.
Kaum sind die Teller abgeleckt, wird das Licht bunt und die Musik laut: es gibt Livemugge auf die Ohren: Inventors of the Fire. Die Titel decken ein breites Spektrum ab und auch ich schwinge meine Beine vor der Bühne. Dazwischen steht noch eine Fotobox für digitale Schnappschüsse bereit. In der Pause können ausgediente Instrumente günstig erworben werden. Die Sause mit DJ BMP ist noch in vollem Gange, als plötzlich der Feuermelder anspringt. Die Neonbeleuchtung ohne Musik wirkt sehr ernüchternd. Ein Feuer konnten wir nicht entdecken, obwohl der Feuermelder wiederholt anschlägt. Vielleicht will der Kneiper Feierabend machen. Ich schwinge mich aufs Rad und bin auch schon kurz nach zwei Uhr daheim. Hat Spass gemacht und Geschenk und Pokal sind ebenfalls wohlbehalten angekommen.
10 Juni 2023
Lutz feiert seinen 50sten
Nach einem kurzen Mittagsschläfchen hüpfe ich unter die Dusche, um mir den nachmittäglichen Schmutz abzuwaschen. Neues Outfit und nochmals aufs Rad. Dieses Mal geht es nur bis Hartmannsdorf, denn dort fährt ein Bus die Schalmeien ins Geithainer Bermudadreieck. Schon bei der Hinfahrt wird lauthals gesungen. Und ich habe meine Ohrstöpsel vergessen...
Die Fahrt über die Autobahn verläuft entspannt. Frieder fährt mit dem Auto vor uns, um dem Busfahrer den Weg zu zeigen. Als ob er die Adresse nicht ohne Hilfe finden würde. Am Ziel angekommen, soll alles ganz schnell gehen: Instrumente auspacken, eine kurze Wanderung zu den Feiernden und los geht es. Lutz wartet noch auf Wahnsinn, dann stellt er sich in die erste Reihe und spielt mit. Das Volk ist begeistert! Nach der Zugabe gibt es Freibier und Burger. Und viele Gespräche, denn ich entdecke viele bekannte Gesichter. Auch gibt es wieder eine Fotobox. Die Kisten begeistern mich immer mehr! So springe ich immer wieder zur Musik, weiter zu den Jugendfotos und wieder zum Foodtruck. Der erste Burger hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir noch einen zweiten geholt habe. Leider steht der Foodtruck in Geithain auf dem Markplatz und nicht in Chemnitz. Aber beim nächsten Ausflug nach Borna oder Leipzig, mache ich bestimmt einen kleinen Zwischenstopp zur Mittagszeit.
Die Heimfahrt ist wieder laut, doch nun stört mich das wenig. Der DJ hat ebenfalls gut beschallt, deshalb schwächelt mein Gehör. Hauptsache, das Pfeifen lässt wieder nach...
Die Fahrt über die Autobahn verläuft entspannt. Frieder fährt mit dem Auto vor uns, um dem Busfahrer den Weg zu zeigen. Als ob er die Adresse nicht ohne Hilfe finden würde. Am Ziel angekommen, soll alles ganz schnell gehen: Instrumente auspacken, eine kurze Wanderung zu den Feiernden und los geht es. Lutz wartet noch auf Wahnsinn, dann stellt er sich in die erste Reihe und spielt mit. Das Volk ist begeistert! Nach der Zugabe gibt es Freibier und Burger. Und viele Gespräche, denn ich entdecke viele bekannte Gesichter. Auch gibt es wieder eine Fotobox. Die Kisten begeistern mich immer mehr! So springe ich immer wieder zur Musik, weiter zu den Jugendfotos und wieder zum Foodtruck. Der erste Burger hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir noch einen zweiten geholt habe. Leider steht der Foodtruck in Geithain auf dem Markplatz und nicht in Chemnitz. Aber beim nächsten Ausflug nach Borna oder Leipzig, mache ich bestimmt einen kleinen Zwischenstopp zur Mittagszeit.
Die Heimfahrt ist wieder laut, doch nun stört mich das wenig. Der DJ hat ebenfalls gut beschallt, deshalb schwächelt mein Gehör. Hauptsache, das Pfeifen lässt wieder nach...
28 Mai 2023
Umzug
Pünktlich um 9:30 Uhr startet der Umzug bei der Schule. Der planerische Aufwand und das umfangreiche Genehmigungsverfahrern hat sich gelohnt! Stolz erscheint das große Wappen an der Radladerschaufel. Dazu gibt es mundgeblasene Musik mit zackigem Trommeln und Pauken.
Vereine und Firmen nutzen die Möglichkeit, am Umzug teilzunehmen. Deshalb sehe ich bekannte Gesichter bei den Hasenzüchtern, Feuerwehr, Radfahrer und HSV. Aufgelockert wird der Zug durch zwei weitere Kapellen, die im Ort übernachtet haben.
Das Wetter zeigt sich von der besten Seite: Sonne satt und angenehme Temperatur. Da wundere ich mich schon etwas, dass nicht mehr Zuschauer den Weg gepflastert haben. Der Umzug kostet keinen Eintritt und auch der anschließende Gottesdienst im Festzelt ist frei. Aber wer nicht will, hat eben Pech!
Vereine und Firmen nutzen die Möglichkeit, am Umzug teilzunehmen. Deshalb sehe ich bekannte Gesichter bei den Hasenzüchtern, Feuerwehr, Radfahrer und HSV. Aufgelockert wird der Zug durch zwei weitere Kapellen, die im Ort übernachtet haben.
Das Wetter zeigt sich von der besten Seite: Sonne satt und angenehme Temperatur. Da wundere ich mich schon etwas, dass nicht mehr Zuschauer den Weg gepflastert haben. Der Umzug kostet keinen Eintritt und auch der anschließende Gottesdienst im Festzelt ist frei. Aber wer nicht will, hat eben Pech!
27 Mai 2023
50 Jahre Schalmeienzunft
Mit T-Shirt und Sonnenbrille starte ich in Richtung Hartmannsdorf. Die Sonne scheint und ich bin überzeugt, dass ich mich irgendwann im Laufe des Tages an den Schalmeien satt gehört habe und bei Tageslicht das Weite suche.
Schnell kette ich mein Rad an einen grünen Gartenaun. Den Eintritt habe ich schnell überwunden, denn als Mitglied habe ich mein Wochenendbändchen. Und schon entdecke ich die ersten bekannten Gesichter.
Im großen Partyzelt geben sich insgesamt acht Schalmeienkapellen und eine Guggengruppe den musikalischen Staffelstab weiter. Dazwischen meldet sich Jens über das Mikrophon zu Wort. Alternativ gibt es um das Zelt einiges zu entdecken: Essen und Trinken, Hüpfburg, Riesenrad, eine ausführliche Fotostrecke und eine Fotobox.
Irgendwie schaffe ich den Absprung nicht und plötzlich ist es dunkel. Also geht es im Zelt weiter. Hier rückt der Höhepunkt stetig näher. Und schon steht die Schalmeienzunft in roten Hemden und einem großen Filzhut im Rampenlicht. Das Zelt kennt kein Halten mehr, nur gut, dass ich mir ein Plätzchen direkt in der ersten Reihe gesichert habe.
Mitten im Auftritt verdeckt ein schwarzes Tuch die Sicht auf die Musikanten. Was passiert jetzt? Mit Licht und Soundeffekte fällt der Vorhang und die Aktiven stehen im aktuellen Outfit auf der Bühne. Ein tolle Idee! Und schon entdecke ich die ersten Anzeichen für den SpecialGuest.
Exituz28 spielen nochmals auf gute Freunde und ich habe noch das Bild vom Ritterhof vor Augen. Und schon kommen die BO gut gecovert aus den Lautsprechern. Ich lasse mich noch etwas gehen, denn in der ersten Reihe ist immer ein Plätzchen für mich :)
Schnell kette ich mein Rad an einen grünen Gartenaun. Den Eintritt habe ich schnell überwunden, denn als Mitglied habe ich mein Wochenendbändchen. Und schon entdecke ich die ersten bekannten Gesichter.
Im großen Partyzelt geben sich insgesamt acht Schalmeienkapellen und eine Guggengruppe den musikalischen Staffelstab weiter. Dazwischen meldet sich Jens über das Mikrophon zu Wort. Alternativ gibt es um das Zelt einiges zu entdecken: Essen und Trinken, Hüpfburg, Riesenrad, eine ausführliche Fotostrecke und eine Fotobox.
Irgendwie schaffe ich den Absprung nicht und plötzlich ist es dunkel. Also geht es im Zelt weiter. Hier rückt der Höhepunkt stetig näher. Und schon steht die Schalmeienzunft in roten Hemden und einem großen Filzhut im Rampenlicht. Das Zelt kennt kein Halten mehr, nur gut, dass ich mir ein Plätzchen direkt in der ersten Reihe gesichert habe.
Mitten im Auftritt verdeckt ein schwarzes Tuch die Sicht auf die Musikanten. Was passiert jetzt? Mit Licht und Soundeffekte fällt der Vorhang und die Aktiven stehen im aktuellen Outfit auf der Bühne. Ein tolle Idee! Und schon entdecke ich die ersten Anzeichen für den SpecialGuest.
Exituz28 spielen nochmals auf gute Freunde und ich habe noch das Bild vom Ritterhof vor Augen. Und schon kommen die BO gut gecovert aus den Lautsprechern. Ich lasse mich noch etwas gehen, denn in der ersten Reihe ist immer ein Plätzchen für mich :)
26 Mai 2023
Jubiläum
An Pfingsten ist das Veranstaltungsangebot gigantisch. Auch die Schalmeien feiern: Fünfzig Jahre! Mal sehen, wann ich mal einen Abstecher ins Nachbardorf mache...
22 April 2023
Exituz28 rufen zur Onkelz Nacht
Per Sonderfahrt mit dem Schalmeienbus geht es nach Altmittweida in den Ritterhof. Hier werden wir schon sehnsüchtig erwartet, denn wir sind nicht nur Gäste sondern auch Rahmenprogramm. Zumindest die aktiven Spielerinnen und Spieler ;) Der kleine VIP-Ausweis öffnet alle Türen und läßt Speis und Trank sprudeln. Ich erkunde als erstes das alte Gemäuer, denn mein letzter Besuch ist schon Jahre her.
Kaum habe ich mir einen Überblick verschafft, wird es laut: Exituz28 legen los. Ich kämpfe mich durch die Menschenmassen. Die Band habe ich damals im B95 zum ersten Mal gesehen. Und plötzlich steht Ines hinter mir, die ehemalige Kneiperin im B95. Wir versuchen uns die Neuigkeiten zuzubrüllen, doch die Lautstärke lässt das kaum zu.
In der Halle steigt die Temperatur von MInute zu Minute: die Scheinwerfer sind noch Oldschool und wirken wie Heizpilze. Dazu die dichtgedrängten Menschen. Da ist es nur verständlich, dass sich Halbstarke mit naktem Oberkörper im Moshpit schubsen. Gut, dass auch Sanitäter anwesend sind!
In der Pause treten die Schalmeien auf, wobei die Temperatur weiterhin schweißtreibend bleibt. Beim letzten Lied kommt die Band mit auf die Bühne, um gemeinsam wir haben noch lange nicht genug zu spielen. Gänsehaut! Leider ist gegen Mitternacht die Rückfahrt angesetzt, so bekomme ich nicht das gesamte Konzert mit.
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