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20 Mai 2018

mit 66 Jahren... #sing#

Vom Oststrand fahren wir alle müde und kaputt zurück zur Pension. Hier gönne ich mir zuerst eine Dusche und danach eine leckere Pizza. Um Geld zu sparen, verabschieden wir uns von den Gastleuten und schleichen uns in den Garten.



Hier können wir Bier, Wein, Schnaps und Korn gemütlich leeren. Gegen Mitternacht geht nochmals eine Unruhe durch die Feiernden: wir können in einen Geburtstag reinfeiern, Roland wird 66! Alles Gute!

chillen am Oststrand



Beim Kinderfest konnten wir nach herzenslust Essen und Trinken, doch nachdem Asti geschrieben hat, dass sie mit Kai schon am Oststrand in der Sonne liegt, machen wir uns auf den Weg.



Klar, dass ich nebenher noch Geocaches einsammle. Deshalb habe ich die Truppe irgendwann aus den Augen verloren. Doch mein Smartphone kennt sich auch und zeigt mir den besten Weg.



Die Sonne scheint, es weht ein leichter Wind, der Sand ist mit Kieselsteine durchsetzt, das Wasser ist klar, aber kalt.Genau die richtige Temperatur um Bier zu kühlen. Ein paar Meter weiter grillen ein paar Jungs auf einem Minigrill. Schnell steigt uns der Essensduft in die Nase. Nur gut, dass es hier auch einen Imbiss gibt. Bockwurst, Fischbrötchen und Bier ist eine tolle Kombination :)



122 Jahre Gröster Pfingstbier 2018



Obwohl wir das Fest zu einer ungünstigen Zeit (kurz nach dem Frühstück) besuchen wollen, machen wir uns auf die Tour. Diese ist von einem Nicht-Radler geplant worden, auf der Karte fehlten auch die Höhenlinien. Deshalb sind wir weit und breit die einzigsten, die Räder bei gleißendem Sonnenschein einen Hügel hinauf schieben.



In Gröst müssen wir nur noch den Friedhof finden, das Fest ist dann gleich nebenan. Wir kommen genau richtig zum Kinderfest. Vor lauter Freude gibt es erstmal ein kühles Bierchen. Anschließend werden Losbude, Luftgewehrschießstand, Grillecke, Hüpfburg und Kuchenstand besucht.



Plötzlich sammeln sich einige ältere Halbstarke im Eingangsbereich: rotes T-Shirt, Sonnenbrille. Unter Marschmusik und Klatschen der Zuschauer laufen sie in die Festhalle ein. Es wird ein Kreis gebildet und wie von Zauberhand hat der erste einen großen Stiefel mit Bier in der Hand.



Die Zuschauer sind begeistert und klatschen so lange, bis der Stiefel leer getrunken ist. Und schon löst sich die Pfingstgesellschaft wieder auf. Naja, Kinderprogramm eben...



19 Mai 2018

Tag der offenen Feuerwehr



Mit zwei Feuerwehrleuten in der Gruppe ist es klar, wohin es geht, wenn im Dorf die Feuerwehr zum Fest einlädt. Sie lassen sich von den Kameraden alles haarklein erklären und vorführen. Die Fachsimpelei dauert so lange, dass der Rest schon gesättigt am Bier nuggelt.



Langsam bricht die Nacht herein und der DJ spielt auch mal Rammstein, AC/DC, KISS, Volbeat... Damit hat er gewonnen und wir singen lauthals mit und schwingen leichtfüssig das schmerzende Radlerbein.



Zentralwerkstatt Pfännerhall



Der Rest der Bande befindet sich schon auf dem Rückweg, als ich nochmal nach links abbiege. Hier entdecke ich die Zentralwerkstatt Pfännerhall.



Das Industriedenkmal gefällt mir sehr gut, die roten Backsteinwände, grüner Rasen, blauer Himmel und bunte Eisenbahnwagons.



Für eine Besichtigung steht mir leider nicht ausreichend Zeit zur Verfügung, so erkunde ich nur das Aussengelände.



Und schon geht es weiter Richtung Pension.



Radwanderwegenetz und Pause



Ein Navi benötigen wir nicht, da es einfach nur um den See geht. Allerdings ist eine Übersichtskarte nicht schlecht und wir stellen fest, dass wir die Hälfte der Strecke schon hinter uns haben. Darauf erstmal ein Bierchen...



Plötzlich watschelt eine schwarze Gestalt über den Radweg in Richtung Wasser! Oh, die Taucher der nahen Tauchstation gehen unter Wasser. Derart angespornt lassen wir die Hüllen fallen und begeben uns ins kalte Nass. Hier schrumpeln die 18cm schnell zu einem Hauch von Nichts zusammen :)



Weinberg Reifert



Obwohl es sanft nach oben geht, fahren wir immer schneller! Das nächste Ziel ist ein Weinberg mit Besenwirtschaft. Hier können wir also den edlen Sud direkt beim Erzeuger probieren.



Wir ergattern einen freien Tisch, denn die Bimmelbahn bringt auch unsportliche Zeitgenossen in die luftige Höhe. Schnell sind Getränke geordert und es gibt auch Käse, Oliven und frisches Brot dazu.



Doch bevor wir es uns zu gemütlich machen, geht es wieder sportlich den Berg hinunter. Die Spurtreue ist zwar etwas verloren gegangen, aber mehr als Schlangenlinien fahren ist nicht passiert :)



Europäische Begegnungsstätte der Kulturen



Kurz vor dem Weinberg entdecken wir noch ein hübsches kleines Haus. Die Sponsoren stehen auf den großen Metalltafeln. Meinen Namen entdecke ich zwar nicht, aber es wird schon etwas Steuergeld von mir hier verbaut worden sein.



Bei Regen ist es aber auf jeden Fall eine gute Unterstellmöglichkeit und noch sind keine Graffiti vorhanden.



Geschiebegarten "Nordisches Plateau"



Während die restlichen Bikers in Richtung Weinberg verschwinden, biege ich am Parkplatz rechts ab und gelange zum Geschiebegarten "Nordisches Plateau". Hier sind unterschiedliche Findlinge, erratische Blöcke, Megalithe und Katzenköpfe zusammen getragen.



Zwei Infotafeln haben detailierte Hintergrundinfos gesammelt und natürlich nutze ich das zur Beantwortung der offenen Fragen. Denn ich befinde mich natürlich an einem Earthcache.



Spannend ist zum Beispiel, wie die großen Steine auf dem Ackerland auftauchen! Im Winter gefriert der Boden, auch unterhalb des Findlings. Da Eis an Volumen zunimmt, wird der Stein etwas in die Höhe gehoben. Bei den ersten Sonnenstrahlen taut der umliegende Boden schneller ab, als das geschützte Eis unterhalb des Steins. Das Erdreich rutscht nach unten, der große Stein bleibt auf höherem Niveau liegen.



Die Pyramiden sind exakt ausgerichtet, schon die Mayas hatten tolle Kalender aus Stein und selbst bei Indiana Jones zeigt ein Lichtstrahl zur richtigen Zeit, wo der Schatz begraben liegt. Hier liegt leider nichts wertvolles herum, aber der Zentralstein ist trotzdem so positioniert, dass er zur Wintersonnenwende um 12:00 Uhr genau die südliche Facette des Windkanters trifft.



Earthcache #1.959: Geologischer Aufschluss "Nordisches Plateau"

Aussichtsturm Pauline



Und schon befinden wir uns am Fuße des nächsten Aussichtsturms: die hölzerne Pauline steht stramm am Aussichtspunkt. Schnell sind die Stufen erklommen und schon bestaunen wir den schönen Rundumblick.



Von oben kann auch sehr gut die Abenteuerecke des Kindergartens eingesehen werden: eine große Sonnenuhr zählt die Sonnenstunden und wenn es doch einmal regnen sollte, macht das im Regenbogenhaus keine traurigen Gesichter.



Marina Mücheln

Wenige hundert Meter nach dem Irrgarten haben wir den Hafen von Mücheln erreicht. Hier steuern wir zielsicher das Piergebäude an, um uns ein kühles Bier zu gönnen, es ist Zeit für einen Frühschoppen!



In wohltuender Ruhe beobachten wir Wasservögel auf dem See, die kleinen Boote, gönnen uns die Besichtigung eines Hausbootes und genießen die Sonne. Am Ende des Hafens liegt noch ein Geocache verborgen, doch der ist schnell entdeckt.

Irrgarten "Im Urpferdchen"



Erste Station unserer Geiseltalseeumrundung ist der Bio-Irrgarten. Hier gilt es, den Weg rein, durch und wieder raus aus dem Labyrinth zu finden.



Während der Großteil noch an der Infotafel nach dem richtigen Weg sucht, hat Philip die Beine in die Hand genommen und kurzerhand losgestiefelt.



Nach wenigen Minuten hat er mit guten Tipps der Außenstehenden den Ausgang gefunden. Aufsitzen und weiter radeln...



18 Mai 2018

1. Erkundungstour Geiseltalsee



Das Wasser ist blau, klar und der Fingertest beweist, noch nicht mal so kalt.



Am kleinen Hafen schaukeln einzelne Boote. Wir sind aber alleine unterwegs und treffen auch nur jede Stunde auf ein paar weitere Wanderer.



Am Ende des Holzsteges retten wir ein Logbuch vor der Langeweile und genießen anschließend die gute Seeluft :)



Für einen erhöhten Rundumblick geht es zuerst den Hügel nach oben und dann noch die vielen Holztreppen. Sehr schön!



Mannschaftsbunker - Typ Salzgitter



Nur einen weiten Steinwurf von unserer Unterkunft entfernt, habe ich einen Geocache auf der Karte entdeckt. Das ist ja klasse! Ich schnappe mir Lucas als Verstärkung und wir nähern uns vorsichtig dem Grundstück.



Hier gibt es weder einen Zaun noch Betreten-Verboten-Schilder. Das beruhigt, denn wir wollen im Urlaub natürlich keinen Hausfriedensbruch machen. Die Haupttüre steht auch einladend offen.



Im Inneren ist alles still, doch schon im ersten Raum stehen ein paar angetrunkene Flaschen. Leichtes Schütteln an einer Limonadenflasche lässt Luftblasen aufsteigen. Das Getränk wurde also erst vor kurzem geöffnet.



Die Neugierde ist stärker, so kämpfen wir uns langsam mit unseren Handytaschenlampen ins Innere des Bunkers. Es liegen keine Glasscherben, kein Graffiti an der Wand. So kenne ich verlassene Gebäude nicht.



An einer Innerwand sind zwei Rechtecke aufgezeichnet und mit "Bar" und "Fenster" beschriftet. Ob hier demnächst eine Bunkerdisco zu finden ist? Kann ich mir gut vorstellen: ausreichend Parkplätze im Gewerbegebiet, keine Nachbarn die sich gestört fühlen, keine Lärmbelästigung und vielleicht sogar das gesamte Jahr eine ähnliche Temperatur im Inneren.



Den Geocache können wir leider nicht finden. Auch mein zweiter Besuch alleine bringt keine positive Bilanz. Beim dritten Anlauf entdecken wir plötzlich einen Behälter, der eindeutig mit "GC" gekennzeichnet ist. Nun stellt sich uns das Problem, dass ich mit der Wasserbombenzange nicht die dreieckige Welle zu fassen bekomme. Nun kommt Kai, der Freund von Asti ins Spiel. Er hat einen Satz Nüsse im Auto und hofft, dass sich das dreiseitige im sechsseitigen verkantet. Und mit diesem Werkzeug können wir tatsächlich das Gehäuse öffnen und uns im Logbuch eintragen.



Geocache #1.958: Mannschaftsbunker "Typ Salzgitter" Krumpa