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24 Juli 2025

Cold Turkey

Im Rumpelkeller spielt Cold Turkey, darum geht es mit dem Bus in die Stadt. Der Keller ist schon gut gefüllt und schon erklingt das erste Lied.
Die meisten Coversongs kenne ich und das Programm hat sich seit Jahren nicht geändert. Darum stehe ich mal wieder in vorderster Reihe, um nichts zu verpassen. Zu den Standardinstrumenten Schlagzeug, Bass und Gitarre gesellt sich noch die Querflöte.

19 Juli 2025

Kindalike

Mit dem Schützenbus fahre ich in die Stadt. Das funktioniert ganz gut. Die feierwütigen Jugendlichen haben ihre Soundboxen aufgedreht und gröhlen dazu. Der Bus fährt innerorts über 60km/h, trotzdem hinken wir dem offiziellen Fahrplan hinterher.
Im Rumpelkeller laufe ich geradewegs zum Bierausschank. Nun kann ich mich umschauen und den besten Platz erkunden. Und schon kommen die Musiker. Otto kenne ich schon lange und er spielt in mehreren Bands. Doch Kindalike höre ich zum ersten Mal. Und ich bin begeistert! Hoffentlich lässt das Zischen und Pfeifen im Ohr wieder nach...
Nach der musikalischen Befeuerung laufe ich zum Bahnhof, denn es fahren nur noch zwei Busse in mein Dorf. Doch irgendwie stelle ich mich blöd an, denn kein Bus zeigt die gesuchte Nummer. Und plötzlich sehe ich nach der Aktualisierung der App, dass nur noch ein Bus erwartet wird. Und dann fahren die vollen Busse ohne mich ab. Die App zeigt an, dass die nächste Verbindung erst gegen sechs Uhr sein wird. Also wandere ich die paar Kilometer...

18 November 2024

From Zero

Dieses Mal ist LP kein LostPlace, sondern Linkin Park. Und es steht der Plan, Karten für die Show in Frankfurt zu ergattern. Spontan habe ich erstmal zugesagt.
Der überwiegende Teilnehmerkreis ist für einen Stehplatz, am Besten relativ nah zur Band. Ok, dann sind wir schonmal bei ca. 170€. Dazu kommen noch Fahrt- und Übernachtungskosten. Und Essen und Trinken wollen wir auch. Puh! Meine Zusage wird gerade eben etwas wackelig... Erschwerend kommt dazu, dass ich ein paar Tage vorher im Rockharz mein Unwesen treibe. Ob das nicht zu viel wird?
Zum Glück habe ich einen guten Draht zu YouTube und lasse mich nun seit Stunden berieseln.



11 April 2020

Paket aus der Quarantäne

Nachdem mir die Wohnzimmerkonzerte sehr gut gefallen haben, konnte ich nicht wiederstehen und bin sofort in der Onlineshop gegangen. Und ich bin fündig geworden.

Bestellung am 21.03.2020
Versendung am 02.04.2020

Und nun kann ich per Sendungsverfolgung mein Paket im Auge behalten:

Sa, 11.04.2020 12:03 --
Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt.
Sa, 11.04.2020 08:12 --
Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen. Die Zustellung erfolgt voraussichtlich heute.
Sa, 11.04.2020 06:49 Neumark
Die geringfügig beschädigte Sendung wurde nachverpackt und wird jetzt zum Empfänger transportiert
Sa, 11.04.2020 06:20 Neumark
Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.
Sa, 11.04.2020 06:15 Neumark
Die Sendung wird für den Weitertransport vorbereitet.
Do, 09.04.2020 02:20 Neumark
Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert.
Di, 07.04.2020 16:52 Feucht
Die Sendung wurde von DHL bearbeitet und wird für den Weitertransport in die Region des Empfängers vorbereitet.
Di, 07.04.2020 16:40 Feucht
Die Sendung wird für den Weitertransport vorbereitet.
Sa, 04.04.2020 11:40 Feucht
Die Sendung wird für den Weitertransport vorbereitet.
Do, 02.04.2020 18:58 --
Die Sendung wurde elektronisch angekündigt. Sobald die Sendung von uns bearbeitet wurde, erhalten Sie weitere Informationen.




Ende gut, alles gut! Jetzt hoffe ich, dass dieses Jahr irgendwann wieder Normalität einkehrt und ich auf meine geliebten Festivals kann!

28 März 2020

Hafen und Herz



Vergangenes Wochenende war Hämatom - Live aus der Quarantäne, heute werde ich unter anderem Goitzsche Front ins Wohnzimmer holen.



Da sich das Virus erfolgreich weiter verbreitet, sind dieses Mal nur maximal zwei Personen zu sehen. Keine Kameramänner mehr, selbst die Bands dürfen nicht komplett auftreten. Die Unpluggedversionen finde ich trotzdem klasse!

21 März 2020

Wohnzimmerkonzerte

Der Samstag ist gerettet! Nachdem alle Veranstaltungen abgesagt sind, habe ich hier drei Bands gefunden, die direkt zu mir ins Wohnzimmer streamen. Da freu ich mich schon!

Ab 11:00 Uhr:
Necrophobic auf Twitch.tv



Ab 20:00 Uhr:
Hämatom - Maskenball LIVE aus der Quarantäne



Ab 20:00 Uhr:
KrawallBrüder - auf Messers Schneide



14 September 2018

Deines Glückes Schmied



Das Plakat zeigt es schon: es wird ein langer und lauter Abend! Deshalb treffe ich mich mit Chris im Burgerlich. Hier stärken wir uns mit einem Burger in Übergröße. Da die Bestellung einfach am Tablett zusammen gestellt und geändert werden kann, wähle ich zumindest ein Vollkornbrötchen. Ich muss ja etwas auf meine Gesundheit achten :D



Mit der Tram geht es einige Kilometer weiter ins Gewerbegebiet. Hier müssen wir nur den Wegweisern folgen, bis wir endlich bei Tante Ju angekommen sind. Eine lange Schlange mit schwarz gekleideten jungen Menschen stehen schon voller Erwartung vor der verschlossenen Türe.



Leider ist unsere Gruppe von fünf auf zwei Leute geschrumpft und ich bin froh, als jemand nach einer Karte fragt. Schnell melde ich mich und erhalte sogar fünf Euro mehr als meine 25 geforderten. Somit sind die Portokosten schon bezahlt. Sehr gut!



Und da geht mit einigen Minuten Verspätung das Tor zu der heiligen Halle auf. Die meisten halten ihr Ticket griffbereit, so geht es bei den drei Kontrolleuren zügig.



Im Inneren fühlen wir uns sofort wohl! Gedämpftes Licht, WC und Bierverkauf sofort gefunden, die Bühne ist in rotes Licht gehaucht und die Fans sind voller Erwartung. Nun gönnen wir uns erstmal etwas Kühlflüssigkeit.



Willkommen im Reich der Affen. Im Land des Ape'n'Roll. Vernehmt den Urschrei von der Elbe. Ja hier fühl'n wir uns wohl. Und du bist genau richtig! Wir sind die fünf Magdeburger, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die großen Bühnen zu entern.
So steht es auf der Bandseite von The Ape Escape. Und sie sind wahrlich auf einem guten Weg!





Nach einer kurzen Pause stehen Stunde Null auf der Bühne. Hier startet das erste Lied gleich um einiges härter, der Gesang geht zum Teil in den Deathmetal. Da wir direkt vor der Bühne stehen, haben wir einen guten Blickkontakt zu den Musikern.





Mit Sehnsucht erwartet kommen Goitzsche Front durch den Vorhang ins Rampenlicht. Der Saal ist komplett gefüllt, der Schweiß läuft in Strömen. Plötzlich halte ich die Brille von Chris in der Hand, er will zum pogen. Am nächsten Tag erfahre ich dann, dass er einen harten Zusammenstoß hatte und die Blutung erst im Krankenhaus gestillt werden konnte. Pogen ist kein Zuckerschlecken!





Nicht nur die Fans sind begeistert, auch der Band macht es viel Spaß! So entscheiden sie nach einer kurzen verbalen Zugabenaufforderung, noch weitere Liedchen zum Besten zu geben, die eigentlich nicht mehr auf der Setlist stehen. Ok, so ganz ungeplant war das bestimmt nicht, denn der Osten rockt fehlte ja noch...



Livestream bei Facebook, gefilmt von der gesperrten Empore.

Und hier noch mein persönlicher Mitschnitt:



18 August 2018

Schönherr.Fest 2018



Obwohl ich schon über ein Jahr in der Schönherrfabrik arbeite, habe ich doch wieder was Neues entdeckt: im Durchgang zum Biergarten befinden sich WCs. Super, da probiere ich mal an einem normalen Arbeitstag, ob die Türen offen oder verschlossen sind.



Im Innenhof ist das übliche Gedränge! Natürlich ist die Bühne wieder zentral aufgestellt und exakt gegenüber befindet sich der Getränkewagen. Gedrängel und lange Wartezeiten sind vorprogrammiert...



Doch irgendwann halten wir die Schale mit einem bekannten Kaltgetränk in den Händen. Nun kann es losgehen! Wir warten auf die Arbeitslosen Bauarbeiter und hoffen, dass sich die Massen etwas auflösen. Weit gefehlt! Das unplugged-Konzert kommt gut an :)



Bei der nächsten Band kann ein Doppelverdiener bestaunt werden: Herr Schmitt und Band! Die Band steht zwar schon auf der Bühne, doch Herr Schmitt hat noch zeitgleich einen Auftritt bei CLASSICS UNTER STERNEN - DIE FILM-EDITION VOL. 2 auf dem Theaterplatz. Ok, die Band ist gut genug und überspielt das geschickt.



Für uns ist die Musik aber doch zu seicht und kommerziell. Doubelbass und E-Gitarre fehlen uns einfach! Abbruch, wir machen uns vom Acker.

13 März 2018

Mighty Long Fall

Da surfe ich etwas gelangweilt durchs Internet und schaue mir einige Musikvideos an. Plötzlich verharre ich und schaue gebannt auf die Mattscheibe! Ich verstehe kein Wort, aber der Sound hat mich sofort gepackt. So eine große Open-Air-Veranstaltung ist doch genau mein Ding. Und wenn dieses Jahr schon Wacken für mich ausfällt, sollte ich mich vielleicht mal nach einem Termin in einem japanischen Musiktempel umschauen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:



Video: 【HD】ONE OK ROCK - アンサイズニア "Mighty Long Fall at Yokohama Stadium" LIVE

Homepage: ONE OK ROCK official website

Der treibende Bass, das fordernde Schlagzeug, die hüpfenden Massen, begeisterte Groupies, die lauten Fangesänge, riesige Videoleinwände, augenschonende schwarze Klamotten... klasse!

運転中の低音、要求の厳しいドラム、飛び跳ねる大衆、熱狂的な集団、騒々しいファンのチャント、巨大なビデオスクリーン、目を保護する黒い服...素晴らしい!

13 Februar 2018

patla jaha lak na hulara vi saharda



Hätte mich gestern jemand gefragt, ob ich ein Lied kenne, das von dünnem Land handelt, hätte ich wohl einen Alex gezeigt. Doch da ich die fremden Zungen schlecht verstanden habe, habe ich das einfach mal in ein Übersetzungsprogramm eingetippt und siehe da, es handelt sich um Hindi und bedeutet "dünnes Land".



Aber jetzt muss ich noch schnell die sechszehn Metal Covers von Bloodywood lauschen. Und dann eine gute Nacht!



13 Oktober 2017

R.I.B.

Im Schwabenländle habe ich die ersten tiefen Töne am Bass in einer Band gespielt. Das hat schon ganz gut funktioniert, aber die Auftrittsmöglichkeiten waren doch eher beschränkt. Andere Bands hatten die gleichen Probleme, also wurde kurzerhand ein Verein gegründet: tataa! Die Rock-Initiative-Biberach, kurz R.I.B. erblickte das Licht des ShowBiz. Als Verein erhalten wir Zugriff auf Hallen, haben für Veranstalter einen eindeutigen Ansprechpartner und es steht zum Beispiel ein PA-Anlage zur kostenlosen Nutzung bereit. Und das hat sich im Laufe der Jahre nicht geändert, außer dass ich inzwischen viele hundert Kilometer entfernt wohne. Aber über das Internet kann ich immer noch alles verfolgen, erhalte Einladungen und über meinen Dauerauftrag bin ich auch immer noch Mitglied im Verein. Also eher ein förderndes Mitglied, aber mein Beitrag ist gut angelegt.



19 August 2017

1. Chemnitzer Rock BBQ



Der heutige Samstag ist wirklich mit Terminen vollgestopft! Kaum sind die Slacklines abgekühlt, mache ich mich auf den Weg zur Brückenstraße. Dort spielen die Arbeitslosen Bauarbeiter. Leider bin ich schon etwas spät dran und ich bin unsicher, wie lange die Band noch spielt. Also entschließe ich mich, anstatt auf der schattigen Dachterrasse einen Platz zu suchen, steuere ich eine Sitzbank in der Sonne an. Ich kann meine schwäbischen sparsamen Wurzeln nicht verleugnen! Das wäre ganz schön schlimm geworden, hätte ich mir ein teures Bier gegönnt und die Band hätte verkündet, dass sie nun das letzte Lied spielen.



So sitze ich eben ohne Bier in der Sonne, lausche den Klängen, die gut akzentuiert über die Straße wehen und belächle einen Typ in schwarz, der scheinbar auf den Bus wartet und Musik über Ohrhörer hört. Alles nur Fake, der gute Kerl hört sich auch die Arbeitslosen Bauarbeiter an. Der Beweis folgt auch wenige Minuten später: ein Bus hält und als der wieder weiterfährt sitzt der Typ immer noch gelangweilt auf den nächsten Bus wartend im Wartehäuschen. Eine Show! Bei der Ankündigung des letzten Liedes schaue ich auf die Uhr und erschrecke: die Band hat tatsächlich über eine Stunde durchgezogen, da hätte ich sogar zwei Bier trinken können. Dabei haben sie bestimmt gegen 16 Uhr mit der Musik angefangen. Beim nächsten Mal gehe ich einfach zum Sänger und frage beherzt, wie lange sie noch spielen :)

29 Dezember 2016

Frei.Wild:15 Jahre, das große Finale

Bild © Frei.Wild

Kurz vor Silvester 2016 sind Frei.Wild zu Gast in der Chemnitz-Arena! Das kann ich mir nicht entgehen lassen und ordere das Ticket. Leider darf ich zwischen Weihnachten und Silvester arbeiten, so lasse ich einfach mein Auto am Arbeitsplatz stehen und laufe die drei Kilometer bis zur Messe. Hier sehe ich spätestens, dass meine Entscheidung gut war: die Parkplätze sind belegt und es bewegt sich trotzdem eine lange Schlange von Autos suchend um das Areal. Chris entdeckt mich von der anderen Straßenseite aus und bei einer Lücke im Konvoi wechsle ich zu ihm rüber. Alex wartet auch schon und beide Vögel sind schon etwas aufgeregt. Nach 1,5 Stunden anstehen zittern sie aber eher vor Kälte. Doch endlich haben wir den Einlass hinter uns gelassen und pirschen uns zu den Toiletten. Auch hier endlose Warteschlangen... Das kann ja heiter werden. In der Halle angekommen stürmen wir in Richtung Bühne, wir wollen schließlich alles genau sehen und hören! Ungefähr 20m vor dem Mischpult ist ein guter Platz. Aus den Lautsprechern grooven Metallica und VOLbeat, das gefällt mir doch sehr gut :) Doch endlich geht es los! Die Lautstärke ist enorm, die Techniker versuchen die schlechte Akustik der Halle mit Lautstärke zu bekämpfen. Und an unserem Platz klappt das auch sehr gut. Die Durchsagen sind gut zu verstehen und die deutschen Texte werden eh lauthals mitgesungen. Yeah! Yeah! Yeah! Selbst meine Beine zucken und ich hüpfe ein paarmal mit. Nur einen Meter weiter schubst sich die Jugend beim Circelpit. Voller Stolz werden in den Pausen Abschürfungen, Blutergüsse und verlorene Zähne gezeigt. Dazu bin ich doch schon etwas zu alt.... Aber das Konzert hat mir sehr gut gefallen und fürs nächste Mal steht der Plan fest: die Liedtexte müssen auswendig gelernt werden. Foto © Frei.Wild

24 November 2016

Bandprobe Gavner

Gemeinsam mit Tino gehts nach Chemnitz zur Probe von Gavner. Hier kann ich vielleicht als Bassist anfangen. Doch zuerst möchte ich mir ein Bild von der Band machen. Das erste Lied hämmert los und alles passt gut zusammen. Es ist ein weiterer Bassist da, der zwar in zwei weiteren Bands spielt, aber sich gut vorbereitet hat. Ich bin ganz froh darüber, denn Rudi fühlt sich sichtlich wohl bei den Liedern, ich hatte so meine Bedenken. Ich will nicht schon wieder Steinzeitmusik machen. Falls ich mal die Möglichkeit bekomme, aktuelle Lieder in einer Band zu spielen, bin ich sofort dabei :)

29 Oktober 2016

Garagenfest mit Racket

Jörg hat mich wieder zur Garagenparty eingeladen. Die Garage ist im Halloween-Style gehalten und auch viele Gäste haben sich gruselig verkleidet. Doch mich interessiert mehr die Liveband Racket. Sobald ich die Musiker rumstehen sehe, fällt mir ein, dass ich sie schonmal in Stollberg gesehen habe. Das ist ein gutes Zeichen! Ich hole mir eine Flasche Bier, denn an irgendwas möchte ich mich schon festhalten. Und kontrolliere mit den Blicken die Wände, Decken, Gäste, Band, Lampen, ... Doch endlich geht es los. Ich stehe komplett im Schalltrichter der Gitarre, die auch ordentlich laut eingestellt ist. Der Bassist lässt sich nicht lumpen und dreht ebenso auf. Nur der Schlagzeuger kann mit vollem Körpereinsatz auf seine Trommeln einschlagen, er wird durch die beiden Saitenfreaks übertönt. Zwei Stunden ziehen die drei in voller Puller durch, dabei trinkt der Sänger bestimmt einen halben Kasten Bier. Doch er spielt gut und fehlerfrei, singt dazu und heizt die Meute ein. Deshalb schwitzt er alles wieder aus. Denke ich mal :) Nachdem die Band fertig ist, verdünnisiere ich mich, denn ausser Jörg kenne ich hier niemand und der hat mit Ausschank und neuer Freundin zu tun. Die Stille auf dem Heimweg ist wohltuend und so komme ich auch entspannt daheim an und falle müde ins Bett.

05 Dezember 2015

Exituz 28

Nach wenigen Minuten sind Basti und ich am B95 angekommen. Es ist gerade Pause und Patrick gewährt uns Eintritt, obwohl der Laden heute ausverkauft ist. Good Connections ist das Zauberwort :) Kaum bleibt Zeit, alle bekannten Gesichter zu begrüßen, schon setzt der Lifesound ein. Exituz28 ist eine Coverband der Bösen Onkelz und machen das wirklich gut! Leider hat mich mein Zeitsinn irgendwann verlassen und ich habe festgestellt, dass es wirklich nicht empfehlenswert ist, Bier auf Wein zu schütten. Aber ich kann ja das nächste Mal dran denken. Zumindest habe ich die letzte Aktivität auf drei Uhr morgens auf dem Smartphone lokalisiert. Da war ich ja noch einer der wenigen vernünftigen, denn scheinbar hat das B95 den letzten Gast erst nach Sonnenaufgang aus den Räumlichkeiten komplimentiert... Zumindest war deshalb das Volleyballtraining dünn besetzt. Info: das B95 ist räumlich etwas kleiner ;-)

12 September 2015

L.-O. GO! VI

Heute radle ich nach Limbach-Oberfrohna zum Stadtpark, dort findet ein Bandcontest mit einigen Bands statt. Eigentlich erwarte ich bei einer Veranstaltung bei freien Eintritt und humanen Preisen (1 Gersdorfer Bier für 2€ und Alkoholfreies für 1€) Schüler- und Nachwuchsbands. Deshalb bin ich doch etwas erstaunt, als Undenkbar (Ska) auf die Bühne kommen. Das sind doch mindestens Studenten... Dann packen sie auch noch richtige Blasinstrumente aus: Bariton, Saxophon und Trompete. Klasse! Schon der Soundcheck überzeugt, doch life bringen die neun Musiker viel Bewegung auf die Bretter! Eine kurze Recherche bei Youtube ergibt die Gewissheit, dass es sich um gestandene Profis handelt! Ich muss mir den Terminplan der Chemnitzer Band auf jeden Fall im Auge behalten.

29 August 2015

Stadtfest Chemnitz

Drei Tage Stadtfest Chemnitz, da sollte doch für jeden was dabei sein! Also entschließe ich mich, das erste Mal in diesem Jahr mit dem Bus zu fahren. Schön, dass die Planung gemütlich von Zuhause machbar ist. Schnell entdecke ich eine passende Verbindung: 18:17 Uhr Abfahrt gegenüber dem Röhrsdorfer Hof. Die Fahrt kostet 2 Euro, ich bin etwas länger als 30 Minuten unterwegs, lande aber direkt an der Zentralhaltestelle in Chemnitz. Also mitten im Fest! Vor dem Tietz kommt dann auch Chris angelaufen, er hat sich von Hdorf bis in die Stadt vorgekämpft. Wir stürzen uns sofort ins Getümmel und es ist ordentlich was los. An den Langosständen stehen immer mindestens 20 Leute Schlange. Und das ändert sich auch später nicht. Also schauen wir mal nach den Getränken. Und tatsächlich ist das Radler schnell organisiert :)

Nachdem wir uns beinahe jeden Stand mal angesehen haben, laufen wir zum Roten Turm, denn hier spielen die Arbeitslosen Bauarbeiter. Die erste Runde hören wir uns gemütlich aus perfekter Entfernung an, denn nur wenige Meter vor uns steht das Mischpult. Hier ist der Sound in der Regel am Besten!

Leider ist der Heimweg noch nicht geklärt, so laufen wir nochmals zu einer Bushaltestelle und fluchen nicht schlecht, als wir die (Un-)Möglichkeiten studieren. Also bis Röhrsdorf bzw. Hartmannsdorf fährt schon mal nichts mehr (es ist gerade mal 21.30 Uhr). Bis zum Chemnitz-Center fährt der letzte Bus 22:15 Uhr. Das wäre dann mit 45 Minuten Fußmarsch verbunden. Bis zum Sax könnten wir mit dem Nachtbus bis spätestens 02:45 fahren. Anschließend aber bestimmt noch eine Stunde laufen. Tolle Aussichten! Und bekannte Gesichter, die nicht in der Stadt wohnen, haben wir nicht gefunden. Also erbarmt sich Carola und holt uns mit dem Auto um 23 Uhr ab. Nochmals Glück gehabt :)

Die zweite Runde der Arbeitslosen Bauarbeiter fällt deshalb etwas kürzer aus, doch wir stürzen uns dafür in die erste Reihe. Hier entdecke ich viele bekannte Gesichter, ich mopse mal ein Foto von Jana. Irgendwann bemerke ich, das Chris fleißig am Filmen ist und im Rhythmus der Musik mitspringt. Auf dem Heimweg erfahre ich, dass er ganz angetan von der Musik ist, die Ines die Band auf jeden Fall nochmals ins B95 einladen soll und er heute der neueste Fan geworden ist. Super!

22 August 2015

Rock am Kopp: Bilderbuch

Ein kurzer Abstecher zum Nischl und stehe ich mitten in einer großen Menschenmenge. Mir ist sofort klar, dass in Chemnitz nix los ist :) Vor dem Karl-Marx-Monument ist eine Bühne und darauf spielt gerade die österreichische Band "Bilderbuch". Alle Terassen sind voll von neugierigen Musikfans, die hier kostenlos ein Konzert geboten bekommen. Doch ein Zuschauer hat mir besonders gut gefallen, denn er hat das ganze Dach für sich alleine.

18 Juli 2015

Stadtparkfest Limbach-Oberfrohna mit Stahlzeit

Leichtfüssig schwinge ich mich auf meinen Drahtesel und es geht in die Nachbargemeinde. Schon von weitem realisiere ich genervte Autofahrer, die verzweifelt nach einem Parkplatz suchen. Die Polizei ist auch vor Ort und sperrt den großen Parkplatz wegen Überfüllung. Mich interessiert die Vollscheibe wenig, denn Biker haben immer Vorfahrt! Nachdem ich mein Stahlross am Zaun vertäut habe, geht es in die Menschenmasse. Das erste bekannte Gesicht treffe ich natürlich bei Ronny mit einem Bier in der Hand. Ich wäre auch entäuscht, wenn es anders wäre... Vor der Bühne ist der Platz gut belegt, doch mich zieht es nach links zu den Bäumen, dort sitzen Jana und Steffen im Schatten. Fix lege ich den Rucksack ab und gönne mir einen Schluck gekühltes. Stahlzeit lässt auch nicht lange auf sich warten und schon bald knallt und zischt es, das Schlagzeug hämmert und die Gitarren röhren. So muss das sein! Zum Glück kenne ich die Lieder und sehe die Band schon zum dritten Mal, ich bleibe immer am Ball :) Als das Bettchen ruft, mache ich mich auf den Heimweg und bin nicht unglücklich, dass es wie aus Eimern schüttet. So kann ich mich wenigstens abkühlen und die Klamotten sind nach wenigen Stunden eh wieder trocken...