Das Plakat zeigt es schon: es wird ein langer und lauter Abend! Deshalb treffe ich mich mit Chris im Burgerlich. Hier stärken wir uns mit einem Burger in Übergröße. Da die Bestellung einfach am Tablett zusammen gestellt und geändert werden kann, wähle ich zumindest ein Vollkornbrötchen. Ich muss ja etwas auf meine Gesundheit achten :D
Mit der Tram geht es einige Kilometer weiter ins Gewerbegebiet. Hier müssen wir nur den Wegweisern folgen, bis wir endlich bei Tante Ju angekommen sind. Eine lange Schlange mit schwarz gekleideten jungen Menschen stehen schon voller Erwartung vor der verschlossenen Türe.
Leider ist unsere Gruppe von fünf auf zwei Leute geschrumpft und ich bin froh, als jemand nach einer Karte fragt. Schnell melde ich mich und erhalte sogar fünf Euro mehr als meine 25 geforderten. Somit sind die Portokosten schon bezahlt. Sehr gut!
Und da geht mit einigen Minuten Verspätung das Tor zu der heiligen Halle auf. Die meisten halten ihr Ticket griffbereit, so geht es bei den drei Kontrolleuren zügig.
Im Inneren fühlen wir uns sofort wohl! Gedämpftes Licht, WC und Bierverkauf sofort gefunden, die Bühne ist in rotes Licht gehaucht und die Fans sind voller Erwartung. Nun gönnen wir uns erstmal etwas Kühlflüssigkeit.
Willkommen im Reich der Affen. Im Land des Ape'n'Roll. Vernehmt den Urschrei von der Elbe. Ja hier fühl'n wir uns wohl. Und du bist genau richtig! Wir sind die fünf Magdeburger, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die großen Bühnen zu entern.So steht es auf der Bandseite von The Ape Escape. Und sie sind wahrlich auf einem guten Weg!
Nach einer kurzen Pause stehen Stunde Null auf der Bühne. Hier startet das erste Lied gleich um einiges härter, der Gesang geht zum Teil in den Deathmetal. Da wir direkt vor der Bühne stehen, haben wir einen guten Blickkontakt zu den Musikern.
Mit Sehnsucht erwartet kommen Goitzsche Front durch den Vorhang ins Rampenlicht. Der Saal ist komplett gefüllt, der Schweiß läuft in Strömen. Plötzlich halte ich die Brille von Chris in der Hand, er will zum pogen. Am nächsten Tag erfahre ich dann, dass er einen harten Zusammenstoß hatte und die Blutung erst im Krankenhaus gestillt werden konnte. Pogen ist kein Zuckerschlecken!
Nicht nur die Fans sind begeistert, auch der Band macht es viel Spaß! So entscheiden sie nach einer kurzen verbalen Zugabenaufforderung, noch weitere Liedchen zum Besten zu geben, die eigentlich nicht mehr auf der Setlist stehen. Ok, so ganz ungeplant war das bestimmt nicht, denn der Osten rockt fehlte ja noch...
Livestream bei Facebook, gefilmt von der gesperrten Empore.
Und hier noch mein persönlicher Mitschnitt:
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