Die Verdrahtung mit schnellem Internet dauert, doch die Baustellen sind soweit minimiert, dass ich mit dem Rad problemlos fahren kann. Die Wasserschänkenstraße hoch, durch den Kreisverkehr und bei der Ampel nach rechts Richtung Herrenhaide. Und schon befinde ich mich in Burgstädt.
Parallel zur Gückelsbergstraße geht es weiter, bis ich dann einen Feldweg nach Mohsdorf nehme.
Weiter geht es entlang der Chemnitz, vorbei am Granulitbruch Diethensdorf bis zum Bahnhof Schweizerthal-Diethensdorf. Nun befinde ich mich auf dem Chemnitztalradweg und hole ein paar Draisinen ein. Diese werden mit Muskelkraft angetrieben, wobei die Männer schwitzen und stöhnen, während die Freundinnen mit Socialmedia beschäftigt sind.
Auf Höhe von Schweizerthal bestaune ich wieder die ausgewaschenen Steine im Flussbett. Dieses Mal sogar mit der 360°-Kamera.
Die gelben Geländer sind immer ein Foto wert, deshalb kann ich mir einen kurzen Halt nicht verkneifen.
Über die Heinersdorfer Straße fahre ich weiter in Richtung Wittgensdorf, komme am geschlossenen Freibad vorbei. Minuten später habe ich das Chemnitz-Center erreicht und befinde mich auf den letzten Metern. Tolles Wetter und eine pannenlose Tour, das hat Spaß gemacht.
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26 April 2025
30 Juli 2023
Gelb beflügelt den Geist!
Ratet mal, was ich wiedergefunden habe! Genau, meine 360°-Kamera :D Vor kurzem habe ich eine neue Idee gesehen, die ich sofort ausprobieren möchte: die Kamera zwischen den Zähnen halten und knipsen.
Dazu verwende ich natürlich den Timer, damit ich genügend Zeit habe, ein intelligentes Gesicht aufzusetzen. Neugierig schaue ich mir das erste Bild an und ich stelle fest, das wird nix mit Intelligenz :D
Zum Glück finde ich noch weitere Motive: Bei der Kreuzeiche am Granitsteinbruch in Hartmannsdorf finde ich die Herbert Str. Macht ja Sinn, wenn man schon mal in Hamburg ist. Und dann stehe ich noch Probe auf Nachbars Roller. Ob der für 100kg zugelassen ist?
12 Mai 2021
Blumenhaus
Tag für Tag Sonne satt, da fällt es schwer, das Rad an den Nagel zu hängen, um einen kleinen Drohnenflug zu machen. Erleichterung macht sich bereit, denn der Regen nimmt mir die Entscheidung ab! Ich schnappe mir Drohne und 360°-Kamera und ab zu Basti ins Nachbardorf.
Am Ziel angekommen werde ich sofort in ein Gewächshaus manövriert. Ich packe die Drohne aus und habe am Vorabend schon einige Vorarbeiten erledigt: die Drohne soll bei Problemen nicht zum Startpunkt zurück fliegen, sondern auf der Stelle schweben und warten, bis ich sie abhole. Auch habe ich die Rückflughöhe auf den kleinsten Wert gesetzt. Macht ja alles in einem geschlossenen Gebäude keinen Sinn.
Nachdem ich den Propellerschutz montiert habe, kann es endlich losgehen. Ich schaue mir die Räumlichkeit ganz genau an: alles darf gefilmt werden, es gibt keine Mimosenpflanzen, die beim kleinsten Windzug vor Schreck die Blätter abwerfen. Allerdings hängen noch viele Blumenampeln an vier langen Eisenstangen. Also eigentlich wie immer: vorsichtig fliegen!
Nachdem ich den Startvorgang ausgelöst habe, steigt die Drohne mit aufheulendem Motor nach oben, bleibt aber wie vorgesehen bei einem Meter stehen. Jetzt kann ich den ersten Flug zwischen den Blumen, Ampeln und Stangen wagen. Nachdem die Lüftungsschlitze vom Gewächshaus geschlossen sind, steht die Drohne stabil in der Luft und ich fliege bis auf wenige Zentimeter an Zeltwand, -decke oder Pflanzen. Komplizierte Fluglinien vermeide ich trotzdem.
Nachdem genug Videomaterial auf der kleinen Speicherkarte gespeichert ist, nehme ich noch ein paar Fotos mit der Drohne auf. Nun kommt die 360°-Kamera zum Einsatz: schnell sind Blumen und Kräuter digital festgehalten. Nun fehlt nur noch die Fleißarbeit am heimischen Rechner: ein Video, zwei Animationen und zahlreiche Fotos sind die Ausbeute. Ich bin begeistert! Ab sofort darf die Sonne wieder scheinen, denn die Akkus meiner Drohne sind schon wieder geladen :)
Am Ziel angekommen werde ich sofort in ein Gewächshaus manövriert. Ich packe die Drohne aus und habe am Vorabend schon einige Vorarbeiten erledigt: die Drohne soll bei Problemen nicht zum Startpunkt zurück fliegen, sondern auf der Stelle schweben und warten, bis ich sie abhole. Auch habe ich die Rückflughöhe auf den kleinsten Wert gesetzt. Macht ja alles in einem geschlossenen Gebäude keinen Sinn.
Nachdem ich den Propellerschutz montiert habe, kann es endlich losgehen. Ich schaue mir die Räumlichkeit ganz genau an: alles darf gefilmt werden, es gibt keine Mimosenpflanzen, die beim kleinsten Windzug vor Schreck die Blätter abwerfen. Allerdings hängen noch viele Blumenampeln an vier langen Eisenstangen. Also eigentlich wie immer: vorsichtig fliegen!
Nachdem ich den Startvorgang ausgelöst habe, steigt die Drohne mit aufheulendem Motor nach oben, bleibt aber wie vorgesehen bei einem Meter stehen. Jetzt kann ich den ersten Flug zwischen den Blumen, Ampeln und Stangen wagen. Nachdem die Lüftungsschlitze vom Gewächshaus geschlossen sind, steht die Drohne stabil in der Luft und ich fliege bis auf wenige Zentimeter an Zeltwand, -decke oder Pflanzen. Komplizierte Fluglinien vermeide ich trotzdem.
Nachdem genug Videomaterial auf der kleinen Speicherkarte gespeichert ist, nehme ich noch ein paar Fotos mit der Drohne auf. Nun kommt die 360°-Kamera zum Einsatz: schnell sind Blumen und Kräuter digital festgehalten. Nun fehlt nur noch die Fleißarbeit am heimischen Rechner: ein Video, zwei Animationen und zahlreiche Fotos sind die Ausbeute. Ich bin begeistert! Ab sofort darf die Sonne wieder scheinen, denn die Akkus meiner Drohne sind schon wieder geladen :)
26 September 2020
Insel Poel mit Hafen und Leuchtturm
Die Strandkorbvermietung läuft schleppend, doch wer möchte sich auch vormittags bei knapp über 15°C in einen Strandkorb setzen? Wir zumindest nicht, denn wir sind auf der Jagd nach tollen Fotos. Meine Ausrüstung weicht stark vom Rest der Truppe ab, denn ich bin mit Smartphone, 360°-Kamera und Drohne unterwegs.
10 August 2020
Kleine Radtour durch Chemnitz
Natürlich ist meine Route so gewählt, dass ich an vielen Geocaches vorbei komme. Das sind Traditional, also das Logbuch direkt an der Koordinate. Das klappt auch ganz gut, die schwierigen lasse ich aber von Haus aus links liegen.
Selbst in der Innenstadt sind einige noch ohne Smiley, also kann ich viele Punkte für die Statistik sammeln. Dönermann hat auch geöffnet, doch ich habe ihn diese Woche schon besucht.
16 Februar 2020
Gruselige Unterwelt bei Tag betrachtet
Mein Talent besteht tatsächlich, von einem touristisch überschwemmten Hauptstraße zweimal falsch abzubiegen und schon bin ich im Ghetto gelandet. In Paris im Schwarzenviertel, in Venedig in irgendwelchen seltsamen Hinterhöfen, in Leipzig beim Stammlokal der Skinheads, oder in Frankenberg unter der Autobahn. Falls mal dichter Nebel über dem Wasser schwebt, muss ich hier unbedingt nochmals hin. Das wird dann noch gruseliger!
15 Februar 2020
Blick in die Unterwelt
Beim Lesen meines Blogs sollte aufgefallen sein, dass ich unter anderem unterwegs bin, um Filmdosen und Tupperbüchsen zu finden. Diese verstecken sich an allen denkbaren Punkten der Welt. Es gibt einfache, aber auch schwere. Ich habe schon über mich gelernt, dass ich nur Dosen finde, die ich sehen kann. Das Problem zeigt sich also schon beim einfachen Griff um die Ecke. Oder in eine Höhle, oder oder oder. Doch der fortschrittliche Geocacher stattet sich mit der Zeit mit immer mehr ECA (=erweiterte Cacherausrüstung) aus. Also zum Beispiel Magnetheber, Leiter, Maulschlüssel, Taschenmesser, UV-Lampe und vieles mehr.
Da ich seit geraumer Zeit zusätzlich zum Smartphone eine 360° Kamera mitschleppe, fällt eines Tages der Groschen: ich montiere die Kamera auf meiner Teleskopstange und stecke das ganze in eine Baumhöhle. Hier vermute ich einen Cache, hadere aber mit mir, ob ich die Hand wirklich in das dunkle Loch stecken soll. Die Kamera ist hier viel intelligenter, denn sie passt die Empfindlichkeit automatisch den Lichtverhältnissen an. Das Kamerabild kann ich entweder live auf dem Smartphone sehen, oder ich mache ein Foto, oder sogar ein Video. Das Bildmaterial kann ich dann in Ruhe auswerten und nach verräterischen Spuren Ausschau halten. Bei einem Fund erfolgt der zielsichere Zugriff, ansonsten mache ich mir keine Finger mehr schmutzig.
Da ich seit geraumer Zeit zusätzlich zum Smartphone eine 360° Kamera mitschleppe, fällt eines Tages der Groschen: ich montiere die Kamera auf meiner Teleskopstange und stecke das ganze in eine Baumhöhle. Hier vermute ich einen Cache, hadere aber mit mir, ob ich die Hand wirklich in das dunkle Loch stecken soll. Die Kamera ist hier viel intelligenter, denn sie passt die Empfindlichkeit automatisch den Lichtverhältnissen an. Das Kamerabild kann ich entweder live auf dem Smartphone sehen, oder ich mache ein Foto, oder sogar ein Video. Das Bildmaterial kann ich dann in Ruhe auswerten und nach verräterischen Spuren Ausschau halten. Bei einem Fund erfolgt der zielsichere Zugriff, ansonsten mache ich mir keine Finger mehr schmutzig.
08 Februar 2020
Eine ruhige Kugel schieben
Kaum wird es dunkel in Sachsen, schnappe ich mir das Rad und ab in Richtung Chemnitz-Center. Hier treffen wir uns zu einem Bowling. Ich bin auf Bahn 7 eingeteilt und kämpfe gegen den späteren Junior- und Männerpokalempfänger. Die erste Runde ist noch nicht berauschend, aber mit der zweiten Runde komme ich doch auf insgesamt 197 Punkte. Profis werden darüber nicht mal müde lächeln, aber ich bin schon froh, dass ich im oberen Mittelfeld mitwirke und sich keinerlei körperliche Gebrechen und Zipperleins einstellen.
Würde ich meine Abräumergebnisse in einem Schaubild darstellen, dann hätte ich die typische Standardverteilung. Aber es sind trotzdem ein paar Zufallsstrikes und Spares dabei. Aber meistens bleiben 2 bis 3 Kegel stur stehen. Pech des Anfängers...
Würde ich meine Abräumergebnisse in einem Schaubild darstellen, dann hätte ich die typische Standardverteilung. Aber es sind trotzdem ein paar Zufallsstrikes und Spares dabei. Aber meistens bleiben 2 bis 3 Kegel stur stehen. Pech des Anfängers...
Der Sonne entgegen
Treppe um Treppe geht es nach oben. Vielleicht habt ihr schon entdeckt, dass die Blickrichtung im Video geändert werden kann. Einfach mit dem Finger oder der Maus den Bildausschnitt bewegen. Auch Zoom ist möglich. Und obwohl der Blickwinkel über 360° möglich ist, bleibt der Kameramann unsichtbar! Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu ;) Doch vielleicht entdeckt ihr einen verräterischen Schatten, der nicht zum Kamerabild passt.
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