15 Februar 2020

Blick in die Unterwelt

Beim Lesen meines Blogs sollte aufgefallen sein, dass ich unter anderem unterwegs bin, um Filmdosen und Tupperbüchsen zu finden. Diese verstecken sich an allen denkbaren Punkten der Welt. Es gibt einfache, aber auch schwere. Ich habe schon über mich gelernt, dass ich nur Dosen finde, die ich sehen kann. Das Problem zeigt sich also schon beim einfachen Griff um die Ecke. Oder in eine Höhle, oder oder oder. Doch der fortschrittliche Geocacher stattet sich mit der Zeit mit immer mehr ECA (=erweiterte Cacherausrüstung) aus. Also zum Beispiel Magnetheber, Leiter, Maulschlüssel, Taschenmesser, UV-Lampe und vieles mehr.



Da ich seit geraumer Zeit zusätzlich zum Smartphone eine 360° Kamera mitschleppe, fällt eines Tages der Groschen: ich montiere die Kamera auf meiner Teleskopstange und stecke das ganze in eine Baumhöhle. Hier vermute ich einen Cache, hadere aber mit mir, ob ich die Hand wirklich in das dunkle Loch stecken soll. Die Kamera ist hier viel intelligenter, denn sie passt die Empfindlichkeit automatisch den Lichtverhältnissen an. Das Kamerabild kann ich entweder live auf dem Smartphone sehen, oder ich mache ein Foto, oder sogar ein Video. Das Bildmaterial kann ich dann in Ruhe auswerten und nach verräterischen Spuren Ausschau halten. Bei einem Fund erfolgt der zielsichere Zugriff, ansonsten mache ich mir keine Finger mehr schmutzig.

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