Beim Lesen der Logs macht sich eine kleine Verspannung in der Magengegend breit. Das wird wieder so eine Variante sein, wo ein unbeobachtetes Suchen unmöglich ist. Und tatsächlich ist das Zielgebiet keine 5m von einem Haus entfernt. Ok, hier wohnt wahrscheinlich der Eigentümer und nach über zweieinhalbtausen gefundener Caches bin ich doch etwas abgebrüht.
So laufe ich zielsicher auf ein Grundstück, die Gartentore stehen einladend weit offen und tatsächlich befindet sich ein großer Briefkasten an der Toreinfahrt. Im Hinterhaus entdecke ich zwei Personen und winke ihnen fröhlich zu. Sie rufen mir was zu, ich verstehe "ja, er ist da!" und suche ungehemmt weiter. Doch da ist nichts. Seltsam! Ich gehe nochmals raus und wieder zurück. Und wieder ein Ruf "was machen sie da??" Oh, das hört sich jetzt aber eher nach Muggels an. Vorsichtig nähere ich mich den beiden. Nachdem ich sie nochmals freundlich angelacht habe und meine Schnitzeljagd erklärt habe, bekomme ich alle Infos: die große Kiste befindet sich im Nachbargrundstück. Die Nachbarin ist eine Geocacherin und macht gerade Urlaub. Da ich noch für das Zahlenschloss die Hausnummer benötige, erhalte ich auch diese. Ich bedanke mich herzlich, wünsche noch einen guten Tag und mache tatsächlich große Augen, denn nachdem ich das Schloss geknackt habe, kommen mir viele Trackables entgegen und ein vorbildliches Logbuch. Toll!!!

















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