Obwohl wir das Fest zu einer ungünstigen Zeit (kurz nach dem Frühstück) besuchen wollen, machen wir uns auf die Tour. Diese ist von einem Nicht-Radler geplant worden, auf der Karte fehlten auch die Höhenlinien. Deshalb sind wir weit und breit die einzigsten, die Räder bei gleißendem Sonnenschein einen Hügel hinauf schieben.
In Gröst müssen wir nur noch den Friedhof finden, das Fest ist dann gleich nebenan. Wir kommen genau richtig zum Kinderfest. Vor lauter Freude gibt es erstmal ein kühles Bierchen. Anschließend werden Losbude, Luftgewehrschießstand, Grillecke, Hüpfburg und Kuchenstand besucht.
Plötzlich sammeln sich einige ältere Halbstarke im Eingangsbereich: rotes T-Shirt, Sonnenbrille. Unter Marschmusik und Klatschen der Zuschauer laufen sie in die Festhalle ein. Es wird ein Kreis gebildet und wie von Zauberhand hat der erste einen großen Stiefel mit Bier in der Hand.
Die Zuschauer sind begeistert und klatschen so lange, bis der Stiefel leer getrunken ist. Und schon löst sich die Pfingstgesellschaft wieder auf. Naja, Kinderprogramm eben...
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