Zur besten Nachmittagsschlafenszeit schieben wir Tastatur und Maus weit von uns weg. Schnell ist das Ziel im Navi eingegeben: Kriebstein! Nachdem alle angekommen sind, entern wir das Partyboot. Eine Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön... ok, ganz so fröhlich starten wir nicht. Schuld daran ist Kaffee und Kuchen. Gemütlich schippern wir über die ruhige See und lauschen gespannt einer Playlist.
Zurück am Bootssteg werden wir nur wenige Meter weiter geleitet. Hier steht eine alte Holzhütte mit bunten Kletterhilfen. Doch der Star des Abends ist der Fisch, der zuerst aufs Brett genagelt wird, um anschließend am offenen Feuer zu garen. Die Mägen knurren und vier Fische für knapp zwanzig hungrige Mäuler bereitet mir ein mulmiges Gefühl. Hoffentlich sind viele Veganer und Vegetarier dabei! Doch zuerst müssen wir unser handwerkliches Können unter Beweis stellen. Ein Kräuterbett, darauf der halbierte Fisch und etwas Salz und Pfeffer darüber. Ferdsch. 40 Minuten warten.
Das Partyboot legt nochmals ab. Dieses Mal besteht die Gruppe aus vielen jungen Burschen, die sich schon kräftig mit Alkohol eingedeckt haben und auch schon Freestylesprünge ins kalte Nass gewagt haben. Das wird eine laute Runde, die erst gegen 22 Uhr endet. So lange sind wir aber nicht vor Ort. Wir haben ja nur noch den Fisch auf dem Speiseplan und das eine oder andere Bierchen. Am Ende sind wir alle satt und zufrieden, der Fisch war lecker und wurde ergänzt durch frisches Brot und diverse Salate.




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