Kaum ist das Handy zum Schweigen gebracht, schwinge ich mich aufs Rad und muss einen Gang hochschalten. Es geht zum Bahnhof und ich will mich nicht verspäten. Vielleicht kommt die Bahn ja pünktlich!
Und es läuft ganz gut: keine Baustelle kann mich aufhalten, den aussteigenden Busgästen weiche ich geschickt aus, nur ab der Innenstadt nerven rote Ampeln. Aber ich bin schneller als der Routenplaner berechnet hat und entdecke auch die ersten beiden bekannten Teamgesichter. Jetzt kann ich durchatmen und etwas vor mich hin schwitzen.
Nach zwei Stunden kommen wir in Radebeul an. Wurde auch Zeit, die Getränkevorräte sind aufgebraucht. Weiter geht es mit einer kurzen Wanderung und schon kommen die Weinberge in Sicht. Doch zuerst müssen wir noch etwas warten, bis alle Nachzügler zu uns gestossen sind. Doch dann geht es los zur ersten Station: Federweisser mit Fingerfood und die ersten Hintergrundinfos zum Weinanbau in Sachsen.
Anschließend schlendern wir weiter durchs Bonzenviertel und kurze Zeit später gibt es Couscous im Glas. Lecker! Und dazu noch ein feines Weinchen. So langsam komme ich auf den Geschmack :D
Die maximale Tagestemperatur haben wir zum Glück überstanden, so können wir uns an den Weinwanderweg waagen: Treppe für Treppe kämpfen wir uns nach oben. Schnee liegt keiner, aber etwas Sauerstoffmangel macht sich breit. So muss sich ein achttausender anfühlen! Wir lassen unseren Blick über das Tal schweifen.
Und schon wandern wir am Bismarkturm vorbei zu der großen Treppe. Sportliche Fanatiker laufen sie ein paarmal rauf und runter, wir sind froh, dass wir nur noch den Abstieg vor uns haben.
Nun gönnen wir uns noch einen Rosé zum Abschluss, schmieden noch ein paar Pläne für weitere Teamevents, kurzes Winkewinke und weiter geht es zur letzten Station: Abendessen :D






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