30 September 2012

Radwandern nach Waldenburg

Morgens ist es kalt auf dem Rad, deshalb war ich froh, dass die Fahrradhandschuhe zusätzlich wärmten. Die Strecke verläuft erst eben, wird dann doch etwas hügelig und fällt auf den letzten Kilometern nach Waldenburg steil ab. Selbst das Bremsen wird so zur Qual. Am Ziel angekommen war ich zuerst etwas deprimiert, denn die Schlosstüren waren verschlossen. Also vertrieb ich mir die Zeit mit der vergeblichen Suche eines einfachen Caches. Naja, muss auch mal sein! Nach einer Stunde war zumindest das Tor geöffnet und ich schob mein Rad in die schöne Anlage. Viele Fotos habe ich gemacht, aber im nachhinein hatte ich an den meisten was auszusetzen: falsche Belichtung, blöder Winkel, doofes Licht, irgendwas abgeschnitten... Vielleicht ist mein Anspruch seit unserer Fototour gestiegen :) Im Garten hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Fotografen, der gerade mit Infrarotbilder machte: Blende 6 und 15 Sekunden belichten. Oder so ähnlich. Ich verstand nur Bahnhof. Für mich waren das einfach schwarze Linsen, die so wenig Licht durchlassen, dass es halt länger belichtet werden muss. Aber das Ergebnis hat mir gefallen und selbst Rentner, die durchs Bild wackeln, sind nur schemenhaft erkennbar. Für den Heimweg hat mir Tobias eine andere Route empfohlen, die nicht ganz so steil ist. Das hat auch gut geklappt.

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