Kein Verständnis kann ich allerdings für die Schmierereien auf der Schlossteichinsel aufbringen: hier wird gerade der Musikpavillon saniert, Bauzaun und Bauwagen stehen noch. Und schon sind die ersten Graffitis wieder da. Die frisch gestrichenen Wände hatten kaum Zeit zu trocknen! Da die Farbdosenschwinger auch noch so bescheuert sind, ihre Kunstwerke quasi zu signieren, sollte es eigentlich kein Problem sein, die Tätergruppe zu ermitteln und zum Beispiel zur Entfernung ihrer Kunstwerke zu verdonnern. Der Vergleich zur Tierwelt sei mir gestattet, denn die Künstler trauen sich auch nur im Schutz der Dunkelheit an ihr Werk. Jäger verwenden deshalb gerne eine Wildkamera, um ein Foto der scheuen Tiere zu machen...
Zufällig habe ich auf der Seite vom AJZ Chemnitz gestöbert und bin an dieser Formulierung hängen geblieben:

Quelle: ajz-chemnitz.de/chronik.html
Die Verantwortlichen sollten sich mal mit dem Begriff Sachbeschädigung beschäftigen. Und wie verhält es sich mit Aufkleber an der Straßenlaterne? Muss ich mich mal schlau machen...
Es gibt auch Möglichkeiten, sich positiv ins Licht zu setzen. Als Geocacher habe ich natürlich schon an mehreren CITOs teilgenommen. Müll sammeln für einen Smiley. Zum Beispiel am Schlossteich, Crimmitschauer Wald, Tierpark und im Zeisigwald.
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