15:30 – 16:05 EXCREMENTORY GRINDFUCKERS
16:10 – 16:45 TYR
16:50 – 17:30 APRIL ART
17:35 – 18:15 PRIMAL FEAR
18:20 – 19:05 RHAPSODY OF FIRE
19:10 – 19:55 INSOMNIUM
20:00 – 20:55 DARK TRANQUILLITY
21:00 – 22:00 CLAWFINGER
22:05 – 23:05 APOCALYPTICA
23:10 – 00:30 SAXON
00:35 – 01:35 SOULFLY
Die Jugend will weiter im Zelt schwitzen, ich entschließe mich, gleich bei der ersten Band im Infield zu stehen. Also raus aus dem Campingstuhl und Beine, Kniekehlen, Ohren, Gesicht und Hände dick mit Sonnencreme einschmieren, denn es herrschen läppische 35°C im Schatten. Beim Einlass zum Infield entdecke ich eine Schneekanone, die zwar keinen Schnee ausspukt, aber zumindest kühlende Wassertropfen. Minutenlang harre ich im Sprühnebel aus, denn es gibt ein Problem: im Infield gibt es kaum Schatten. Deshalb setze ich auch noch eine Basecap auf, die ich regelmäßig an den Wasserstellen ins Wasser tauche. Dazu reichlich Kühlwasser über Kopf und Schultern schütten und einen Becher Wasser nach dem anderen trinken. So komme ich bestimmt auf sechs Liter Flüssigkeit, muss aber nur zweimal aufs WC.
Schon bei der ersten Band bin ich erstaunt, wie voll der Platz ist und das Publikum gut gelaunt tanzt und mitsingt. Ein gelungener Start!
Da ich meistens in der Nähe der Bühne stehe, kann ich die Musikerinnen und Musiker gut erkennen. Und plötzlich hat mich die Rhythmusgitarre gefangen. Immer wieder fällt mein Blick auf die linke Seite. Das bin ich ja gar nicht gewohnt und ich unterstelle mal, dass das von der vielen Sonne kommen muss!
Nach der fünften Band entschließe ich mich, mal in Richtung Zelt zu laufen. Mal sehen, was der Rest macht. Doch ich komme nicht weit, da entdecke ich sie, wie sie mir entgegenlaufen. Also Planänderung, ab zum nächsten Bierzelt und zurück zu den Bands :)
Zur Abkühlung wird regelmäßig Wasser über einen Feuerwehrschlauch über die feiernde Menge verteilt. So triefe ich vor Nässe, Wasserspritzer auf der Sonnenbrille, aber das Handy ist zumindest dicht und arbeitet zuverlässig. Die ersten Fleischpakete werden zu den Grabenschlampen getragen.
Nachdem es etwas kühler geworden ist, gönnen wir uns Zyklopenspieße, Schweinshaxen, Fischbrötchen und Eis. Bei Dunkelheit fällt es schwer, die Truppe wiederzufinden, also bleiben wir als große Traube stehen. APOCALYPTICA habe ich mir mitreißender vorgestellt. Ob es am fehlenden Gesang liegt, oder einfach an der fortgeschrittenen Stunde kann ich nicht beantworten. Ich bin mir sogar unsicher, ob ich SAXON noch angeschaut habe. Aber zumindest die letzte Band habe ich nicht mitbekommen.





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