Nach dem Frühstück ist es Zeit für mich, meine Wanderstiefel anzuziehen und ein kühles Bier einzupacken. Mein Ziel ist das Event an der Teufelsmauer. Die Owner kenne ich von letztem Jahr, so können wir problemlos unsere Gespräche fortsetzen. Sie wohnen ca. 8km von Wacken entfernt, sind aber viel unterwegs. Jens (im unauffälligen grünen T-Shirt) hat die großen Bierdosen mit dem E-Bike hochgefahren. Mika (hoffe ich mal) freut sich, dass er überall zwei Jahre älter eingestuft wird und somit als achtzehnjähriger überall Einlass gewährt bekommt und freien Zugriff auf Alkohol und mehr erhält.
Manuela (da bin ich mir noch weniger sicher, sorry) berichtet über die Weiterentwicklung des Events: zuerst gab es ein paar große Bierdosen. Im Folgejahr wurde dann die Bierdose kleiner, aber die Anzahl erhöht. Dieses Jahr sind es schon Bierfässer, die besser zu transportieren sind. Dazu legen sie noch ein paar Geocaches und LABs. Das rettet meine Statistik, denn ich habe mir vorgenommen, nicht stundenlang umherzuwandern, sondern bei der Truppe zu bleiben. Dass diese im Zelt festklebt, dafür kann ich nichts :D
Während des Events werfe ich immer mal einen schnellen Blick in Richtung Gipfelkreuz. Kaum sind weniger Metalheads auf der Spitze, steige ich selber die steile Treppe nach oben, um die Aussicht zu geniessen. Das gehört einfach zum Festival. Der Wind pfeift kräftig und hin und wieder wird eine Kopfbedeckung durch die Luft gewirbelt. Nur gut, dass meine Mütze am Puli befestigt ist!


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