20 April 2025

Sonnige Runde durch die Kulturhauptstadt

Der erste Bierstopp klappt leider nicht, aber als guter Verkäufer habe ich zumindest für Morgen einen Termin. Darum geht es weiter zum Bahnhof Mitte. Leider ist auch hier der Zaun geschlossen. Aber wenigstens scheint die Sonne und ich bin im T-Shirt unterwegs.
Dann wird es einfach ein sportlicher Tag und da passt das Sportforum gut ins Konzept. In der Zwischenzeit ist schon einiges renoviert worden, ein paar Jungs werfen Körbe und die Fußballer laufen hinter einem Ball hinterher.
Die bunten Tafeln fesseln mich für ein paar Augenblicke, doch dann geht es einfach weiter.
Als nächstes steht ein Cache an, der eigentlich viel zu schwer ist: ca. 5m in der Höhe und ich habe keine Leiter dabei. Aber natürlich will ich mir die Location wenigstens anschauen. Mehrfach laufe ich auf und ab, doch ich habe keine Idee, wo er hängen könnte. Und dann stelle ich fest, dass 1 Lampe etwas anders aussieht, wie die anderen. Ha, Cache erspäht! Ein kleiner Nano steht einfach auf einer Verdickung.

Ich könnte zwar versuchen, die Lampe hochzuklettern, aber 1. werde ich dann schmutzig, 2. bin ich unsicher, ob ich es auch schaffe, 3. die Gartenmuggels sind anwesend und insgesamt fallen also diese Varianten aus. Doch ich entdecke einen Ast auf dem Boden und erinnere mich an diverse Schnüre in meinem Koffer. Daraus bastle ich schnell eine Angel, wobei ich den Cache tatsächlich mit der Schnur anstupse, dass er einfach zu Boden fällt.

Logbucheintrag an letzter freier Stelle. Doch wie bekomme ich den Nano wieder hoch? Nichts leichter als das: mit einem Stück Panzertape fixiere ich die Dose an meinem Stöckchen. Sobald ich die passende Höhe erreicht habe, drücke ich das Panzertape an die Lampe und tadaaaah! Nano und Klebestreifen bleiben an der Lampe kleben. Ich kann meine Technik wieder auseinander bauen und verstauen.
Mein letztes Ziel ist die kleinste Burg in Rabenstein und das Motto ist Ostern im Mittelalter. Zelte, Menschen in Gewänder und auch normal gekleidet. Ich bin trotzdem vorgewarnt, dass es 12 Euro Eintritt kostet, dafür dass man dann auf dem Gelände mit hohen Preise für Essen und Trinken rechnen muss.
Deshalb packe ich erstmal einen Apfel aus meiner Box und beobachte das Treiben vom Zaun aus (Zoofeeling). Insgesamt überzeugt mich die Veranstaltung nicht, besonders, da ich keine Livemusik sehe und höre. Was ist denn das für eine lahme Sache? Nach einem Stündchen sitze ich auf und radle heimwärts. Da trinke ich lieber einen späten Kaffee.

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