Dieses Mal fahre ich die Runde so, dass ich zuerst an der Burg vorbei cruise und anschließend auf dem Premiumradweg wenig zu kämpfen habe, denn ich habe ein kleines wohlwollendes Gefälle.
Bei der Kalkstraße halte ich an, um mir über den Baufortschritt ein genaues Bild zu machen. Dabei fällt mir auf, dass nicht nur die Überquerung der Straße mit Hilfe der Stahlkonstruktion umgesetzt wird, sondern auch parallel zur Straße viele Eimer Farbe nötig werden, um die Träger vor Korrosion zu schützen. Da kann ich mir ja jetzt schon vorstellen, wie dann wieder zum nächsten Instandhaltungstermin herumgeheult wird, wenn die Stadtkasse leer sein sollte. Hätten sie lieber einen Erdhaufen aufgeschüttet, verdichtet und dann noch einen Fahrbahnbelag drauf. Ferdsch! Aber nein, es muss ja Premium sein.
Aber auch ohne Brücken ist das Bauvorhaben noch lange nicht abgeschlossen und es fehlen noch einige Teilstücke. Entweder es fehlt die Fahrbahnmarkierung, oder die Fahrbahn, oder der Untergrund, oder es steht noch ein urwaldartiges Biotop. Außerdem sind die Radfahrenden in der Unterzahl und können sich kaum gegen Wanderer, Skater, Jogger, Gassi-Gehende, Kinderwagenschiebende und andere Subjekte ohne Rad durchsetzen. Und dann gibt es noch die Rennradfahrenden. Mal sehen, wie sich die gemeinsame Nutzung weiterentwickelt.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen