26 Oktober 2024

Bike'n'Cache

Ohne Anstrengung überquere ich Höhen und Tiefen und befinde mich mal wieder im Stadtpark. Die Wege sind stark frequentiert, so muss ich langsam um die menschlichen Hindernisse kurven. Am Stadtparkteich entdecke ich die letzte freie Sitzgelegenheit, das lasse ich mir doch nicht entgehen!
Beim ACC zücke ich mein Schreibgerät, denn ich muss mich in einigen Logbücher eintragen. Am Besten hat mir dabei der Orgelcache gefallen:
Nach kurzer Zeit stehe ich unten am Pfarrhübel. Das ist eine Nebenstraße, die einige Höhenmeter bietet. Das letzte Mal war ich hier zu Fuss unterwegs. Mit dem kleinsten Gang strample ich heute erstaunlich entspannt nach oben, bis ich feststelle, dass der nächste Cache schon achtzig Meter hinter mir liegt. Rad abgestellt und zurückgewandert. Siebenmeilenstiefel habe ich immer an :D
Nachdem mich unzählige Autos überholt haben, ist der höchste Punkt erreicht. Hier parken auch viele Kfz. Selbst die Hunde werden zum Gassi laufen erstmal gefahren.
Als die Sonne langsam untergeht, werfe ich einen letzten Blick auf den Wegweiser. Alles klar: etwas Downhill durch Harthau und schon bin ich wieder beim ACC. Die Straßenlampen beleuchten meine Route, die Autos haben ebenfalls die Leuchtkörper angeworfen, es wird Zeit für meine Beleuchtung. Mein Lumenmonster habe ich natürlich daheim vergessen, also nehme ich die normale Taschenlampe. Zack, eingeschalten und schon ist ein Lichtstrahl erkennbar. Die Betonung liegt auf erkennbar. Denn mit der Helligkeit meines Flutlichts kann es nicht mithalten.
Aber für sehen und gesehen werden reicht es aus. Ohne Zwischenfall erreiche ich meine Hütte in tiefster Nacht.

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