Mal sehen, was meine Drohne von Kälte und Schnee hält! Dazu schleppe ich sie mit auf der Wanderung und nachdem ich ein hübsches Plätzchen gefunden habe, geht es auch schon an die Startvorbereitungen: Akku rein, Speicherkarte kontrollieren, Fernsteuerung um den Hals hängen, die Steuerknüppelchen montieren, Handy anstöpseln und befestigen, Fernbedienung einschalten, Drohne einschalten, Drohne verbinden, Drohne kalibrieren, sichere Startposition wählen, Startknopf drücken und ab...!
Ich drehe die erste Runde. Es werden keinerlei Probleme oder Infos angezeigt. Plötzlich erinnere ich mich an japanische Kamikazeflieger, die auch direkt aus der Sonne auf den Feind zufliegen. Schnell entschließe ich mich, meine Flugmanöver mit Sonne von der Seite zu fliegen. Über das Kamerabild sehe ich alles wie ein Pilot und natürlich will ich nun aufsteigen. Bei 100m ist das Ende der Fahnenstange erreicht, denn das ist die gesetzliche Maximalhöhe. Macht nichts, der Anflug in Richtung Schrebergärten und die im Tal liegende Stadt gefällt mir gut. Also fliege ich wieder zurück zur Startposition. Überall liegt Schnee, ein Glück, dass ich die Drohne auch mit der Hand fangen kann. Ich schnappe mir das Hinterteil und muss nur noch das Fluggerät kippen, dann gehen die Motoren automatisch aus. Mit meinen kalten Fingern ist das gar nicht so einfach und ich habe beinahe mein teures fliegendes Auge in den Schnee geworfen. Im letzten Moment fasse ich nochmals nach... alles gut gegangen!
Um das Video etwas aufzupeppen, investiere ich einige Minuten, um die Texteffekte einzubauen. Nachdem ich halbwegs verstanden habe, wie das funktioniert, habe ich das Problem, dass ich am liebsten alles fliegen und rotieren lassen will. Aber weniger ist mehr. Jetzt nur noch ein sanfter Grooove darunter gelegt und fertig!
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