Oje, Präsentstermin in der Schönherrfabrik. Doch der Anlass ist ein guter: Teamevent. Doch wie überwinde ich die Strecke? Auto mit Sommerreifen, Wanderung 2 Stunden, oder per Rad? Alles nicht befriedigend. Doch ich bin zum Buß- und Bettag immer mit Tobias und dem ÖPNV unterwegs. Was bei großen Entfernungen gut klappt, kann ja auch für die Stadt gelten. Ich versuche die App DB Navigator zu installieren, stelle aber fest, dass ich sie ja schon auf dem Smartphone habe. Nun suche ich mir eine geeignete Verbindung heraus. Alles ist selbsterklärend und geht mir gut von der Hand. Also melde ich mich an, denn damit kann ich gleich bezahlen. Der Busfahrer nimmt kein Bargeld an.
Wenige Augenblicke später habe ich das Ticket auf meinem Handy. Und eine Nachricht meiner Bank: die Ticketkosten werden schon angezeigt. Toll! Schnell gehts zur nächsten Bushaltestelle und wie ein alter Hase laufe ich mit gezücktem Handyticket am Busdriver vorbei. Alles perfekt!
Für den Heimweg habe ich mir extra die Taschenlampe eingepackt und weiß schon, dass ich ungefähr zwei Stunden durch die Kälte wandern muss. Da ich aber schon etwas durchgefroren bin und der Glühwein kein Mittel daggegen ist, öffne ich nochmals die App. Zack, schon bin ich geortet und in 108m Entfernung kann ich in den Bus einsteigen. Alles klar, das lasse ich mir nicht zweimal anbieten, sondern hole mir das zweite Einzelticket.
Während ich im beheizten Bus sitze, ist plötzlich der Akku leer. Macht ja nichts, denn ich habe noch eine Powerbank dabei. Ups, die zwei Balken verschwinden schlagartig und beide Geräte bleiben dunkel. Ok, jetzt sollte keine Kontrolle kommen, oder haben die zur Not ein Netzteil dabei?
Zusammenfassung: ich bin begeistert! Die App ist klasse, der Bus pünktlich, der Sitzplatz ausreichend und der Busfahrer beeilt sich, damit ich schnell nach Hause komme. Daumen hoch!

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