19 April 2022

Der nächste Drohnenfliegerlevel

Heute habe ich wieder die Drohne mit dabei. Ich habe mir einige Videos angeschaut, wie eine Drohne aus der Hand startet, bzw. dort auch landen kann. Das sieht bei den Youtubern sehr einfach aus, doch es gibt auch genügend Verletzungen mit unschönem Ausgang.
Der Wind wird stärker, doch ich bin entschlossen, den nächsten Drohnenfliegerlevel zu erklimmen. Die Startvorbereitungen sind schnell erledigt und nun halte ich mein Fluggerät in der ausgestreckten Hand. Ich klicke auf Start und halte noch ein paar Sekunden den Finger aufs Display. Ein kurzer Ruck und die Propeller drehen. Eine Sekunde später steigt sie einen halben Meter nach oben. Perfekt, das war es schon. Natürlich funktioniert das ganze nur so reibungslos, da sich die Drohne per GPS-Signal selber kontrolliert und gegebenenfalls eingreift. Super!

Entspannt fliege ich ein paar Manöver, stelle aber schnell fest, dass nur 20m höher ordentlich der Wind weht. Einmal verliere ich für ein paar Sekunden die Funkverbindung. Aber selbst das ist kein Problem, zur Not fliegt meine Drohne auch ohne mein Signal zu mir zurück.

Plötzlich erschreckt mich lautes Piepen und der Hinweis, dass nur noch wenig Akku vorhanden ist und ich sofort landen soll. Nachdem der Start so gut von der Hand ging, bin ich mutig und locke das leichte Fluggerät näher zu mir. Der Seitenwind ist nun relativ stark, meine Haare sind schon wild zerzaust. Doch die Drohne hält tapfer ihre Position, wenn auch nur mit aufheulenden Rotoren. Ich beäuge die Unterseite nochmals ganz genau, denn ich will die Drohne von unten fassen, ohne dass die Sensoren mich erkennen. Beim richtigen Moment erfolgt mein Zugriff: ich halte die Drohne fest, die Motoren heulen auf, da sie wegfliegen will. Eine schnelle Kippbewegung schaltet den Antrieb aus und ich bin erleichtert: Drohne gefangen und alle Finger sind noch dran :D

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