Tobias und ich fahren am Buß- und Bettag zur Festung Königstein. Damit wir zeitig vor den Menschenmassen vor Ort sind, fahren wir schon kurz nach 7 Uhr los. An einem Arbeitstag würde ich noch eine halbe Stunde lang siedeln... Der Verkehr ist überschaubar, so sind wir sogar schon vor der Öffnungszeit am großen Festungstor.
Die großen Kanonen finde ich klasse, besonders, da wir die einzigsten Menschen auf der Festung sind. Wir hatten mit deutlich mehr Publikumsverkehr gerechnet. Doch fürs fotografieren ist es klasse! Auch hält das Wetter, die Sonne schaut sogar für einige Zeit aus der verhangenen Wolkendecke.
Beim nächsten Foto ist links der Lilienstein, dazwischen plätschert die Elbe, die Häuser gehören zu Königstein, der Nebel macht das Bild etwas mystisch und auf der rechten Seite die Friedrichsburg. Diese wurde 1589 als Beobachtungs- und Flanierungsturm erbaut. Heute dient es für Hochzeiten und besondere Anlässe.
In der Garnisonskirche wird stündlich für 15 Minuten die Orgel angeworfen. Wenn wir schon mal da sind, lauschen wir andächtig zwei Liedchen an. Die Bässe sind etwas leise und Schlagzeug fehlt komplett. Deshalb zieht es uns wieder ins Freie zu Sonne und Vogelgezwitscher...
Im Inneren der Anlage besichtigen wir einige Gebäude, doch natürlich sind wir auf das Schatzhaus gespannt! Eine ordentliche Türe versperrt das Gebäude. Die Fenster sind nur schmale Schlitze. Im Keller werden die Münzen aufbewahrt. Zum Transport werden sie in kleine Weinfässer versteckt. Damit sollten die Wegelagerer hinters Licht geführt werden.
Externer Link zu Wetter & Webcam Festung Königstein
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