Gleitzeit ist eine feine Sache! Wenn viel zu tun ist, arbeitet man den Gedanke noch zu Ende. Naht das Wochenende, bietet sich eine gute Gelegenheit, das Gleitzeitkonto wieder auszugleichen. Mein Heimweg führt mich deshalb wie zufällig bei Jörg vorbei. Ok, eigentlich wohnt er genau auf der anderen Seite von Chemnitz, aber für eine Roster und ein Bierchen kann ich schon mal einen Umweg fahren.
Obwohl schon einige hungrige Seelen anwesend sind, überzeugt mich Volker, mit dem Anzünden der Grillkohle noch etwas zu warten. So quasseln wir lautstark durcheinander und die Zeit vergeht im Flug. Endlich ist die Zeit reif für etwas Glut! Jetzt geht alles ganz schnell: die Kohle glüht, die Funken fliegen fröhlich durch die Luft, das Fischmobile dreht sich sanft, die Flaschen leeren sich wie von Geisterhand und die Fleischstücke zieht es zum Grill. Endlich gibt es Fleisch! Wobei mir die Salate auch gut geschmeckt haben, aber das darf ich nur hier verkünden :)
Bevor der Grill abkühlt, ziehen wir in den Garten um. Hier lodert ein großes Feuer, das alles zu Asche macht, was weg muss: Kartonagen, Äste, Wolldecken, Baumstämme, Wurzeln... Für die Nase kein Hochgenuß, doch dafür Müllentsorgungsgebühr gespart...
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