14 Februar 2015

Glauchau - Teil 2

Kurz nach dem Kreisverkehr sticht mir ein altes gelbes Haus ins Auge. Ich suche verzweifelt nach einem Parkplatz, aber das ist in Glauchau gar nicht so trivial! Die rechte Seite ist durch absolutes Halteverbot geschützt, aber ich staune nicht schlecht, den links parken einige Autos entgegen der Fahrtrichtung. Da diese Fahrzeuge noch von der Nacht vereist sind und kein Strafzettel sichtbar ist (vielleicht ist auch nur der Scheibenwischer an der Scheibe angefroren), stelle ich mich eiskalt dahinter. Ich entferne mich ja nicht weit und habe meinen roten Flitzer immer im Augenwinkel. Hier bin ich scheinbar im Künstlerviertel gelandet, denn die Häuser sind bunt und kreativ mit bunten Fließen und Wandmalereien aufgepeppt. Wie bei mir in Chemnitz im Sonnenberg. Allerdings kann Glauchau nicht mit Chemnitz mithalten, hier sind einfach zu viele Abrisshäuser, heruntergekommene Ecken und garstige Verkehrswege. Aber im Villenviertel ist alles wieder top! Die alten Gründerzeithäuser sind liebevoll restauriert, die Gehwege gepflegt, die Hunde angeleint, alle Automarken sind vertreten. Hier war früher schon reichlich Geld und das ist bis heute so.

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