14 Februar 2015

Stop!

Die Routenplanung verläuft auch mit bester Technik nicht immer reibungslos. Der erste Fall betrifft einen Wanderweg, der die Flutrinne kreuzt. Durch die Flutrinne wird die Zwickauer Mulde entlastet, dient also zum Hochwasserschutz. Hochwasser ist momentan keines, trotzdem funktioniert eine Durchquerung vielleicht mit Gummiestiefel. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als auf meine Landseite zu bleiben. Nach mehreren Kilometer Fußmarsch komme ich endlich an eine Brücke. Hier möchte ich endlich auf die andere Seite der Flutrinne wechseln. Doch die Brücke ist komplett gesperrt. Natürlich hätte ich mich an den paar Metern Zaun entlang hangeln können. Den Rest problemlos zurücklegen und auf der anderen Uferseite das gleiche Spielchen nochmals. Aber das Verbotsschild stört mich doch etwas! Verliere ich nur den Versicherungsschutz und bin für eventuelle Schäden haftbar, oder kann das auch ein Bußgeld nach sich ziehen? Ich bin da etwas unsicher. Zumindest würde ein halber Meter Schnee auf die gesamte Brücke verteilt deutlich mehr Gewicht erzeugen, als meine knapp 100kg. Da werde ich mich mal unverbindlich informieren müssen. Kaum bin ich wieder in der Stadt, zieht es mich zum Fußball. Doch Gäste sind nicht willkommen, das Tor ist verschlossen... Ok, hier habe ich etwas geschummelt, das Spielfeld ist nicht in Betrieb, gekickt wird zwei Fußballplätze weiter. Zu guter letzt fahre ich in eine Sackgasse, darf aber plötzlich nicht mehr weiter und auch das Grundstück darf nicht betreten werden. Hier ist aber ein Schießplatz, da hätte ich wiederum eine ausgefeiltere Abwehrtechnik erwartet, als nur eine schnöde Schrank. Seltsame Welt...

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