08 Januar 2012

Bowling

Bowling in Altmittweida verheißt immer einen anstrengenden aber schönen Abend. So kauten wir auch mehr oder weniger begeistert auf unseren Fleischstücken rum, die wir dringend zur Stärkung benötigten. Ab 20 Uhr stürmten wir zu den vier Bahnen, schnell noch die angeschwitzten Schuhe des Vorgängers angezogen, ein paar lockere Stretchingübungen, knackende Gelenke und das erste gestresste Aufstöhnen. Nachdem die Anlage mit den Namen gefüttert war, ging es endlich los.
Mir ist schon bei der ersten Kugel aufgefallen, dass diese kräftig eingeölt ist. Schwingt man die schwere Kugel wie gefordert durch, müssen sich die Finger sehr stark im Loch verkrallen, denn im tiefsten Punkte droht das unbeabsichtigte vorzeitige Verlieren der Kugel. Viele Männer kennen das Gefühl... Ich schätze mal, dass die Häufigkeitsverteilung entweder im Bereich gegen Null oder beinahe alle liegt. Normale mittelmäßige Schübe waren eher selten...
Nach der ersten Stunde tat mir plötzlich der linke Unterarm weh, obwohl ich mit rechts schiebe. Sehr komisch. Später gesellte sich noch Rücken dazu und zum Schluß meldeten sich auch die eingequetschen Füsse. Zwischendurch versuchte ich mit ungewöhnlichen Kamerapositionen einige gelungene Schnappschüsse zu machen, ganz zur Erheiterung der Schalmeienmeute, die mich abschießen wollte! Aufs Treppchen habe ich es dann doch nicht geschafft, aber der Abend hat trotzdem viel Spaß gemacht. Am Dienstag geben die beiden Gewinner eine Runde auf ihren Sieg aus, da werde ich auch mit am Tresen stehen :)

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