Der Hybrid findet ein sonniges Plätzchen am Bahnhof, ich schnappe Wasser und die Angel und los gehts. Zuerst beäuge ich ein paar Miniaturhäuser bei Rentners Ruh, doch eigentlich möchte ich angeln.
Doch schon der erste Cache bereitet Probleme: ich latsche beinahe 300m zu weit. Also wieder zurück und da hängt er ja auch. Die Angelei bereitet keine Schwierigkeiten, deshalb bin ich nach kürzester Zeit wieder unterwegs. Es geht leicht bergauf, kaum bergab und dann wird der Anstieg immer massiver. Breiten sich da Schweißperlen aus?
Ein paar Biker grüßen fröhlich, als Einheimische sind sie die Höhenmeter gewohnt. Die letzte Location ist eine Gedenkstätte an einem Hubschrauberabsturz. Während ich gerade die Koordinaten berechne, nähert sich ein Gruppe Kinder. Die Erwachsenen laden zu Limo und Essen ein. Ich habe endlich meine Zielkoordinate berechnet und es handelt sich dabei um einen Baum in Spukweite.
Unauffällig versuche ich den Cache zu angeln, aber natürlich enttarnen mich die Kleinen. Sofort werde ich mit Fragen beballert und ich zeige gerne meine Angel und das Logbuch. Große Augen hängen an meinen Lippen, während ich etwas Werbung für Geocaching mache. Ok, die ältesten sind Jahrgang 2017 und 2018, aber besser zu früh als als nie! Zur Belohnung erhalte ich den letzten Donat. Hat sich doch gelohnt für mich :D
Und schon bin ich zurück am Bahnhof, mache aber noch einen kurzen Abstecher zu weiteren Dosen. Und dann parke ich um, ich muss näher zum Friedhof.
Kurz schaue ich bei den Fußballern zu, um dann wieder in den Wald zu verschwinden. Doch schon entdecke ich einen lustigen Zaun und kann mich erinnern, dass ich damals schon keine Latten am Zaun hatte. Hier wurde mal ein Giga zelebriert und selbst heute sind noch viele Highlights zu bewundern.





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