13 Mai 2026

Argies

Gegründet wurde die Band im Jahr 1984. Obwohl ihre Wurzeln im britischen Punk der siebziger Jahre zu finden sind, weist ihre Musik heute Einflüsse von Ska, Reggae, Dub und eine gute Portion Rock’n’Roll-Elemente und Latin-Rhythmen auf. Die Argies bieten auf ihrer HP nicht nur Fotos, Termine und Merchandise, sondern auch MP3-Downloads an.
Vor der Livemusik radle ich mit einem lockeren Liedchen auf der Lippe am Konkordiapark vorbei, bis ich plötzlich ein Zischen höre und sich mein Fahrgefühl ändert: Plattfuss wegen einem Metallnagel. Ist das ein böses Omen? Nachdem ich die restlichen Meter geschoben und das Rad am Metallzaun verkettet habe, gehe ich ins Aaltra.

Am Einlass die nächste Situation für erhöhten Blutdruck: mein QR-Code vom eTicket wird nicht erkannt. Am Ende funktioniert weder der Screenshot, noch das PDF, selbst das Originalticket beim Ticketverkäufer. Dann zückt der junge Bursche einen ausgedruckten Zettel und wir suchen meinen Datensatz. Nach einigem hin und her werden wir fündig, ich erhalte einen Stempel und Zutritt.

Direkt nach der Tür stehe ich schon an der Bar. Links gibt es noch ein Zimmer mit Sofa, hier chillt die Band. Das zweite Zimmer enthält eine Minibühne und eine Diskospiegelkugel. Die Fläche entspricht also meiner kleinen Wohnung. Außer der Band sind auch noch Rowdies, Fans und Freunde da. Es wird also eng und hot! Beim ersten Lied wird eine Nebelmaschine angeworfen und somit sind wir der klaren Sicht beraubt und kämpfen mit Atemnot. Irgendwann ist der Rauch weggeatmet und wir feiern mit der Band.

Glück habe ich mit meinem Heimweg, denn mein Rad wird ins Auto geworfen und ich werde auf den Beifahrersitz deligiert. Klasse! Ich hatte mich schon auf einen längeren Fußmarsch eingestellt. Großes Dankeschön nach Flöha!

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