Da ich mich nicht entscheiden kann und mein Rad nervös wiehert und mit dem Vorderrad scharrt, plane ich einfach eine Runde ein, die beides beinhaltet. Deshalb fahre ich zuerst zur Eselsbrücke. Hier komme ich gerade noch rechtzeitig, um mir den großen Holzhaufen genauer anzuschauen. Bei Essen und Trinken sind die bekannten langen Schlangen und auch sonst steht viel Frisch- und Gammelfleisch herum. Herrlich! Die warmen Temperaturen minimieren die Textilien und geben den Blick frei auf Pircing und Tatoos.
Während ich einmal um den heißen Brandherd laufe, merke ich schon, wie sich die ersten Haare verkokeln und ich vergrößere spontan meinen Abstand. Filmreif durch ein brennendes Invoerno laufen ist eine große Lüge und gehört zu Hollywood, aber nicht zum lodernden Feuerchen in Sachsen!
Nachdem der Höhepunkt erreicht ist und sich alle dem ausgiebigen Trinken widmen, radle ich wieder in Richtung Homezone und dort wartet das zweite Feuerchen auf mich. Die Hexe ist zwar schon verbrannt, aber dafür ist das Feuer etwas größer als in Rabenstein (+10% Lokalpatriotismus). Eigentlich sollte ich hier einige Menschen kennen, denn das sind alles meine Nachbarn, aber dafür bin ich zu selten im Ort unterwegs. Doch plötzlich werde ich doch freudig angesprochen und ich erkenne einen ehemaligen Spieler der Schalmeienzunft. Klasse! Nun wird der Abend doch lang, bis wir alle Neuigkeiten ausgetauscht haben. Als es dunkel und kalt ist fahre ich die paar Meter bis zu mir, Zähne putzen und ab ins Bett!


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