28 März 2026

Angelstopp

Die Route ist klug gewählt und wie durch Zufall, parke ich mein Auto an einem Teich. Jetzt schnell die Angel geschnappt und wohlwollendes Nicken der Muggels ignorieren!
Cool erspähe ich den ersten Fisch durch meine Sonnenbrille. Geübt lasse ich meine Angel wachsen und komme erfolgreich zu meinem ersten Logbucheintrag. Schnell wieder hoch damit und weiter. Beim zweiten Baum stelle ich fest, dass die Kombination aus dunkler Sonnenbrille und hereinbrechender Dunkelheit suboptimal ist. Aber es sind ja nur fünf Fische, ich bin also schnell mit der Angelei durch. So meine Überzeugung bis zu diesem Moment. Plötzlich werde ich durch einen dumpfen Aufschlag aus meinen Träumen gerissen. Die Dose ist gefallen. Aber kein Problem. Doch wo ist mein metallischer Haken? Die Angelspitze ist jungfräulich, auf dem Boden ist nichts zu finden und dann endecke ich sie: hoch oben hat sich meine Absturzsicherung im Geäst verheddert. Nun folgen einige Minuten mit vergeblichen Versuchen, kaum unterdrückte Wutausdrücke, bis sich alles löst und ohne einen weiteren Zwischenstopp nach unten fällt. Glück gehabt!

Die nächste Station ist zum Kneipen und Abkühlen. Das Wasser plätschert beruhigend. Wunderbar. Die restlichen Bäume beangle ich besonders vorsichtig, doch die größte Herausforderung ist in der Zwischenzeit das fehlende Licht. Schwarze Dosen in schwarzen Bäumen vor dunklem Hintergrund. Schwierig, aber am Ende ist die Runde komplett in Smileys verwandelt.
Schnell zurück zum fahrbaren Untersatz und weiter zum eigentlichen Ziel.

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