Ich schaue mir die Aufgabe an und bin sicher, das ist ja einfach! Keine Buchstaben, keine Potenzen, nicht einmal Punkt vor Strich. Was kann da schon schief gehen? Ich frage meine Kollegin nach ihrem Ergebnis und bin erstaunt, dass sich ihre Zahl von meiner unterscheidet.
Haha klasse! Mit aufkeimender Vorfreude schnappe ich mir ein paar Zettel, Stift und Schere. Ich will die Lösung anhand von Kuchenstücke demonstrieren. Denn ich sehe eindeutig zwischen der 2 und ¼ ein Multiplikationszeichen. Also ist meine lange Formel so: 2 * ¼ * 8. Mein Ergebnis ist damit 4. Stolz schicke ich meine Fotodokumentation und erwarte lobende Worte. Doch ich erhalte nur einen Link zum Weg der Selbsterkenntnis: unechte Brüche! Damit kann ich meine große Klappe beerdigen und habe wieder was gelernt :) Das korrekte Ergebnis ist übrigens 18.

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