Eigentlich sollte mein Trekkingrad über befestigte Straßen rollen. Doch meine letzten Räder waren geländetauglich, also fahre ich einfach mal über Schotterstraßen und Feldwege.
Und plötzlich stehe ich am Ende eines Weges. Ein gelbes Gitter hindert mich an der Weiterfahrt. Und das ist gut so, denn vor mir liegt ein paar Meter tiefer die Autobahn.
Nun stelle ich den Drahtesel ab und pirsche durchs Unterholz. Hier entdecke ich viele Astansammlungen. Ob hier jemand Survival übt? Zumindest entdecke ich keine wilden Müllablagerungen, sondern eine Schildkröte, die gerade ihren roten Sonnenschirm umrundet.
Mitten im Rapsfeld steht eine einzelne Holzbank. Ich nutze die gute Gelegenheit und hoffe mal, dass meine Radlager nicht einrosten. Doch die Drohne will auch etwas Bewegung,
Mein Rückweg führt mich an einer kleinen Anhöhe vorbei, die ich sofort erklimme. Leider vegetiert die Vegetation so hoch, dass die Aussicht eingeschränkt ist. Doch zumindest bin ich ungestört.
Die letzte Sitzmöglichkeit ist schnell erreicht und der Blick auf mein Dorf lässt mich die Schweißperlen vergessen. Das Rad hat gut durchgehalten, allerdings klapperts ordentlich in meiner schwarzen Box. Da kann ich mir die Klingel sparen.





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