09 Mai 2024

Himmelfahrt!

Da haben wir das heutige Motto wohl zu genau genommen. Denn gefühlt ging es nur bergauf in Richtung Himmel. Doch überfliegen wir erst einmal die Grobplanung:
Auf der Karte fehlen schon zwei Stationen: die Schönherrfabrik und die Felsendome in Rabensteine standen ursprünglich mit auf der Routenplanung.
Um den Startpunkt zu erreichen, geht es erstmal bergauf. Denn das Ziel liegt auf dem Kassberg. Doch diese Steigung habe ich schon mehrfach gemeistert, das ist noch keine Herausforderung. Nachdem die Truppe komplett ist, geht es endlich los. Die Jungs und Mädels haben jeweils eine eigene Tour geplant. Für uns geht es leicht bergab und anschließend durch den Brühl. ZUHAUSE! Und schon geht es wieder nach oben: die Zeisigwaldschänke lockt uns mit dem ersten Bierstopp :)
Weiter geht es bergauf bis wir schließlich in Euba landen. Hier bietet sich das Gasthof zum Lehngut an. Wir sitzen schön in der Sonne und benötigen dringend etwas Abkühlung!
Zugegeben, von Euba geht es im Downhillstyle bergab bis wir im Schwalbennest einfliegen. Da die Gaststätte völlig überlaufen ist, gönnen wir uns nicht nur Bier, sondern auch was handfestes. Meine Wahl fällt auf Spargel mit Kartoffeln.
Die längere Pause schadet unserer Motivation nicht, so radeln wir mal wieder sportlich bergauf. Ziel ist das Naturbad in Niederwiesa. Ich war zwar schon einige Mal in dieser Ecke unterwegs, habe es aber noch nie bis ins Bad geschafft. Und ich bin possitiv überrascht: es gibt Bier, einen grünen Rasen, eine kleine Bademöglichkeit und (k)nackige Rentner. Gut, dass ich in der Ferne nicht scharf sehe...
Unser nächstes Ziel ist die Hilbersdorfer Höhe, die ihrem Namen gerecht wird. Ich kämpfe wieder mit den Höhenmetern. Doch am Ziel angekommen haben wir den höchsten Punkt erreicht. Nun geht es nur noch bergab.
Der ursprüngliche Plan hätte uns in die Schönherrfabrik geführt, aber wir entscheiden, sie einfach weg zu lassen. Schließlich könnte ich dort regelmäßig hin, wenn mich nicht das Homeoffice davon abhalten würde...

Also geht es weiter zum Miramar. Der große Biergarten ist voll, doch wir werden an einen freien Tisch geführt. Sehen wir schon so aus, dass wir einen Führer brauchen? Ich denke nicht... Egal. Schnell erkennen wir eine bekannte Band, die aber leider mit der Demontage ihrer Musikanlage beschäftigt ist. Wir sind zu spät, schade.
Das nächste Ziel ist der Italiener Al Castello, der keine Pizzen anbietet. Und dabei hatte ich mir schon die schönsten Kreationen ausgemalt. Na gut, dann sattle ich um und bestelle einen Haufen Nudeln. Sehr lecker! Und zum Glück war der Hunger nicht allzu groß.

Während wir in Richtung Felsendome radeln, klingelt plötzlich das Handy! Die Mädels! Sie sind schon bei den Felsendomen angekommen und stellen fest, dass es hier nur Fuchs und Hase zu begaffen gibt. Somit ändert sich spOntan unser Ziel und wir fahren wieder einmal einen Berg nach oben. Letztes Ziel Kassberg. Dort gibt es noch ein Absackerbierchen, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

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