29 Oktober 2023

Stollntour im Strigistal

Eigentlich sind wir sonst zum Buß- und Bettag unterwegs. Dieses Jahr haben wir den Termin vorgezogen. So muss ich also für einen Sonntag den Wecker stellen! Vor lauter Vorfreude liege ich aber schon wach und entschließe mich, sogar noch ein paar Minuten früher aufzustehen. Schnell den Rucksack packen und ab aufs Rad. Es gilt, pünktlich am Hauptbahnhof anzukommen, ohne komplett ins Schwitzen zu geraten.
Das gelingt ganz gut. Nun geht es an die Ticketbucherei. Daheim habe ich schon festgestellt, dass die App mein Login nicht wieder kennt, aber das Problem konnte ich beheben. Nun muss ich nur die richtige Zugverbindung finden und kaufen. Ein paar Minuten später habe ich es erledigt und bestaune meinen QR-Code. 18,20€ für ein paar schwarze Punkte. Ich hätte meine Leistung gerne stolz präsentiert, aber zwischen Chemnitz und Dresden bin ich noch nie kontrolliert worden... Ich gehe mal davon aus, dass ich alles richtig gemacht habe, das Geld ist zumindest abgebucht.
Am Bahnhof Frankenstein (passend zu Halloween) steigen wir aus. Doch nun müssen wir erst ein Stück laufen, bis wir in die grüne Botanik eintauchen. Jetztr sind wir auf der Stollntour unterwegs.
Viele Hinweistafeln geben Auskunft über den aktuellen Standort.
Der historische Kalkbrennofen ist zu klein, um reinzukriechen.
Dafür entdecken wir einige Meter weiter eine Höhle, die auf allen Vieren begehbar ist. Hier kann ich zeigen, was meine Taschenlampe leistet: keine Chance für das iPhone-Lämpchen :D
Beim Pilz suchen wir eine Dose, können sie aber leider nicht finden. Und obwohl wir zu zweit beide Seiten der Treppen sorgfältig kontrollieren, bleibt der Fund aus. Naja, vielleicht ist die Dose gemuggelt worden.
Beim Huthaus ist nicht viel los, aber wir müssen uns eh von unserer bisherigen Strecke trennen, denn in dieser Einöde gibt es natürlich keinen Bahnhof. Also schlagen wir uns durch in Richtung Hainichen.
Wir laufen auf der Teerstraße, doch der Autoverkehr hält sich zum Glück in Grenzen. Dafür kommen wir gut vorwärts und bestaunen Bauwerke und viele Gänse. Sie heißen alle Martin und kommen am 11.11. auf den Teller.
Kurz vor Hainichen stolpern wir noch durch einen kleinen Lostplace. Hier kann sich die Bixx nicht lange verstecken. Etwas Geocaching muss schon sein! In Hainichen kommt mir einiges bekannt vor! Stimmt, hier war ich ja schon aktiv.
Der Zug nach Chemnitz fährt uns vor der Nase weg. Aber die Sitzgelegenheit im Wartehäuschen ist gut und die Wartezeit von einer Stunde überschaubar.

Keine Kommentare: