Die Wetterapp warnt mal wieder vor irgendwas. Aber ernst nehme ich das schon lange nicht mehr. Gestern lag die Regenwahrscheinlichkeit für heute noch bei über 80% und heute begrüßt mich Sonnenschein, oder maximal eine leichte Bewölkung.
Mein erstes Ziel sind die großen Teiche in Limbach-Oberfrohna. Vielleicht übernachte ich mal in der Bretterbude am See. Könnte lustig werden! Und schon geht es weiter. Die Wald- und Wiesenwege sind entweder vereist mit Spurrillen, oder matschig und pampig. Schnell entdecke ich viele lustige Punkte auf Hose, Sattel und Jacke. Kein Problem, ist nur Dreck...
In Langenberg will ich zwei Geocaches finden: einmal vermute ich einen Meßpunkt am Straßenrand und dann werde ich hoffentlich an der Quelle fündig. Die letzten paar Meter den Hügel hoch schiebe ich, denn dickes Eis hat den Weg in eine rutschige Bobbahn verwandelt. An der kleinen Sitzgelegenheit das nächste Problem: überall dickes Eis und Schnee. Wie soll ich da einen weißen Plastikdeckel finden? Keine Chance.
Gedanklich habe ich mich schon damit abgefunden, dass meine Geocachingstatistik heute keine Verbesserung erfährt. Doch weit gefehlt! Der Zugang zur Quelle kann ich schnell finden, kein Schnee und Eis, doch ein auffällig großer Stein zwischen zwei Wurzeln. Prima! Ein neuer Smiley auf der Karte!
Der Rückweg verläuft einige Kilometer parallel zur Autobahn. Das nutze ich für eine kleine Munzee-Sammelaktion. Aber ich nehme nur ein paar virtuelle mit, da an der Autobahn zum Glück keine Lampen stehen :D



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen