Nachdem das Frühstück verzehrt ist, schaue ich aus dem Fenster und stelle fest: ein schöner Tag! Ein paar Wolken ziehen sanft vorbei, die Sonne strahlt, kein Vergleich zu den letzten Tagen. Also kommt die Drohne mit ins Handgepäck. Die neue App ist heute fällig!
Ich habe mir den Kornweg ausgesucht und hoffe, dass ich dort alleine unterwegs bin. Weit gefehlt... Wanderer, Hundebesitzer, Vierbeiner, Radfahrer, die volle Palette. Ok, muss ich eben etwas mehr aufpassen. Zack, schon trifft mich der erste Regentropfen. Nanu, vor ein paar Minuten war doch noch heiteres Frühlingswetter? Naja, die Wolken bilden eine geschlossene graue Pampe, Sonne ist keine mehr zu sehen und der Wind ist kräftig. Doch ein kleiner Test wird schon gehen... Nachdem ich die Starterlaubnis erhalten habe, geht es auch schon hoch in die Startposition. Die Motoren heulen immer wieder auf, denn die Drohne will ja die Position halten. Ich setze eine gerade Linie, die ich anschließend automatisch abfliegen will. Ich gebe Gas und schon zischt das kleine Fluggerät los. Selbst wenn ich die Steuerung los lasse, fliegt sie weiter. Logisch, fliegt ja mit Automatik. Der Kurs ist bekannt und die Geschwindigkeit auch. Etwas seltsam für mich, denn sonst stoppt die Drohne innerhalb kurzer Distanz, sobald ich die Steuerknüppel los lasse. Trotzdem gefällt mir das Resultat ganz gut. Nun stelle ich sie so ein, dass sie mir folgen soll. Ich laufe ein paar Meter. Mit gebührendem Abstand folgt die Drohne. Super! Da ich die Lite-Version teste, kann ich leider kein Video aufnehmen. Das werde ich mit einem kleinen Obulus an die Entwickler ändern ;)
Der erste Akku ist nach wenigen Minuten leer, da der Kampf gegen den Wind viel Energie kostet. Also zurück zur Landung: ich bin mir nicht ganz sicher, ab es eine gute Idee ist, aber natürlich will ich die Drohne wieder aus der Luft schnappen. Nur blöd, wenn sie bei jeder Böe einen halben Meter versetzt und die Höhe ändert. Aber ich habe ja meine Sicherheitshandschuhe an. Mein dritter Fangversuch ist erfolgreich, ich kippe die Drohne seitwärts und schon gehen die Motoren aus. Der zweite Akku bleibt vor einer längeren Tortour verschont, denn der Wind nimmt weiter zu und ich breche ab. Test erfolgreich. Schade, dass ich keine Waypoints setzen kann. Ob es sich lohnt, dafür ein iPhone zu kaufen? Die App hat auf dem iPhone deutlich mehr Funktionen. Da muss ich ein paar Nächte darüber schlafen...

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