19 Januar 2023

Meine Spuren im Schnee...

Sechs Grad unter Null! Ich fühle mich wie in einem Eisschrank. Aber der Himmel ist wolkenlos und die Sonne kommt soeben über den Horizont. Wanderwetter! Arbeiten kann ich noch lange genug. Schnell bin ich umgezogen und schon kann es los gehen. Die Eingangstreppe ist gut mit vielen Kieselsteinen präpariert, das Eis schimmert blau dazwischen. Doch dieses Mal bin ich ohne Rutschpartie unterwegs.
An den Spuren im Schnee ist gut zu erkennen, dass ich nicht der einzige bin, der ein wenige umherläuft. Zweibeiner, Vierbeiner, Schlittenfahrer, Biker und ein paar Vögel. Während ich laufe, merke ich, wie mir die Wange einfriert. Zumindest ein wenig. Wie ist das wohl bei vierzig oder noch mehr Grad unter Null? Das will ich am eigenen Körper nicht erfahren. Aber um die Nullgrad ist vollkommen in Ordnung.
Sobald ich daheim bin, koche ich mir eine große Kanne mit Ostfriesentee gekreuzt mit einem Russenschwarztee. Meine eigene Kreation: macht munter, schmeckt gut und gibt es nirgends zu kaufen. So starte ich voller Elan in den Tag!

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