Der Wecker schmeißt mich um sechs Uhr nachts aus dem Bett! Wahnsinn, denn an einem Arbeitstag stehe ich so gegen halb neun Uhr auf. Aber egal, das muss schon sein, denn die Tradition ruft: Buß- und Bettag aktiv mit Tobias. Dazu muss ich per Rad auf den Kaßberg. Von dort mit dem Bus zum Hauptbahnhof und weiter mit dem Zug nach Dresden.
Die ursprüngliche Idee, von Riesa nach Dresden mit dem Rad zu fahren, haben wir angesichts der niedrigen Temperaturen verworfen. So wird es ein Stadtbummel in der Landeshauptstadt.
Wir stiefeln durch die Altstadt, verwundert stelle ich fest, dass keine Menschenmassen unterwegs sind. Ok, vielleicht liegt das an der Uhrzeit (kurz nach zehn), oder der bewölkte Himmel lässt nur die Hundebesitzer Gassi gehen. Wir sind aber beide froh, dass nicht so viel los ist. Der Zwingergarten wird gerade umgegraben. Neue Wasserleitungen für die Brunnen. Sehr unfotogen, aber der Eintritt ist ja frei. Also gönnen wir uns lieber einen heißen Granatapfelglühwein.
Nachdem wir genügend alte Gemäuer bestaunt haben, geht es wieder zum Bahnhof, wir wollen noch das Sachsenticket ausnutzen.




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