23 Oktober 2022

Einmal durch die Stadt

Das Rad ist schnell gesattelt und los geht es mit Ziel einmal quer durch die Stadt, etwas im Zeisigwald rumstreunern und wieder zurück. Unterwegs halte ich Im Reich des Olymp an. Der Garten fleht quasi nach einem kleinen Fotoshooting (Zeißstr. 8-10, in der Nähe sind auch ein paar versteinerte Baumstämme).
Natürlich verbessere ich auch meine Munzee und Geocachingstatistik. Leider erkennt meine Kamera nicht alle QR-Codes, darum habe ich die virtuellen lieber. Aber für ein paar Extrapunkte versuche ich mich auch immer wieder an den Aufklebern.
Am Zeisigwald angekommen bestaune ich die Zeisigwaldschänke, die ich noch in Betrieb kennenlernte. Heute läuft nur der Biergarten, das Haus vergammelt. Oder wird vielleicht renoviert? Keine Ahnung, zumindest erkenne ich keinen Unterschied zu den letzten Besuchen.
Am Ende meiner geplanten Strecke entdecke ich einen Wegweiser, der mich interessiert. Soll ich gleich weiterfahren, denn meine aktuelle Richtung wäre dann goldrichtig. Aber nein, morgen ist ja Montag und die Arbeiterei übernimmt sonst keiner.
Auf dem Rückweg gönne ich mir einen Döner. Der Dönermann ist wenig begeistert, aber mein Magen knurrt. Sorry für die Unterbrechung. Weiter gehts zu Jörg, denn ich hab mich zu einem Bierchen angekündigt.

Als ich vor dem Haus stehe, klingle ich an der Haustüre, bemerke aber, dass alle Rolläden im Erdgeschoss geschlossen sind. Sieht nicht gut aus! Während ich ein paar Beweisfotos sammle, steht plötzlich doch jemand da: der Sohn hütet das Haus, während die Grufties Urlaub machen. Ohne die Rastalocken habe ich ihn beinahe nicht erkannt. Er macht inzwischen ein soziales Jahr, aber für mich hat er wenig Zeit, da er gerade was auf dem Herd köchelt (15 Uhr, also ein spätes Frühstück oder doch schon Mittagessen?). Vielleicht kann ich ihn dazu bewegen, bei der nächsten Party mein Betreuer zu spielen... Betreutes Feiern, ein Traum!

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