Im Park in Trebsen nimmt die Arena eine große Fläche ein: Schiedsrichterpult, Absperrung zwischen Reitern und Zuschauer, eine lange Holzstange in der Mitte, die nicht zum Anbinden der Pferde verwendet wird, sondern die beiden Ritter trennt, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit aufeinander losstürmen.
Doch am Anfang des Turniers werden einfache Aufgaben gestellt. Eine Runde auf dem Pferd sitzen, ohne herunterzufallen. Bei Galopp trotzdem nicht ganz ungefährlich. Ringe auf die Lanze aufspiessen, Speer und Kampfbeil auf eine Zielscheibe werfen. Danach folgen Spiele mit direktem Gegner: In der Mitte steht ein Kelch und beide Ritter galoppieren über das Gras aufeinander zu und versuchen, den Kelch zu schnappen.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Zielschießen mit Katapult. Zuerst muss das hölzerne Ungetüm geladen werden. Das dauert eine gewisse Zeit. Dann kann ein großer Stein in die Wurfvorrichtung platziert werden. Ein kurzer Zug am Seil entsperrt die Maschine und eine unheimliche Kraft wirft den Stein über die gesamte Breite des Parks. Das hätte ich nicht erwartet!
Auf den beiden Bühnen spielen zum Beispiel Ohrenpeyn und andere Künstler. Ein Badehaus mit großer hölzernen Badewanne lädt zum planschen ein, alternativ stehen auch Massagen zu Auswahl. Oder Kerzen ziehen, Weidekorb selberflechten, Holzschwert schnitzen. Das ganze wird durch Getränkestände aufgelockert und die Bratereien verbreiten köstliche Düfte.
Und hier noch ein kleines Video:





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