Bei genauer Betrachtung ist gut zu sehen, dass oben auf der Straßenlampe ein Geocache baumelt. Wie gemein, da ich mindestens ein oder zweimal in der Woche hier vorbei komme. Die meisten meiner Kollegen laufen mit einer Teleskopstange herum. Ich habe keine und versuche auf eine andere Art und Weise an das Logbuch zu gelangen.
Auch möchte ich nicht direkt an der Lampe hochklettern, da es sich direkt am Ortseingang befindet. Die nächsten Häuser sind nicht weit entfernt und zusätzlich ist hier viel Verkehr. Doch plötzlich habe ich die Idee, ob ich das mit meiner Drohne hinbekomme? Gesagt, getan. Kaum bin ich daheim angekommen, schnappe ich mir das gute Teil und bastle einen Strohhalm aus gutem Plastik an den Unterboden. Damit fällt aber der Start vom Boden weg. Kein Problem, inwischen habe ich ja mehrfach aus der Hand gestartet.
Ich drücke auf Start, die Rotoren drehen sich rasant, ich höre wie die Motoren aufheulen. Ein guter Moment loszulassen! Wie von der Tarantel gestochen schießt das kleine Ding nach oben, bremst und steht 8cm unter der Decke stabil in der Luft. Achja, der Start aus der Hand liegt ja ungefähr einen Meter höher. Aber egal, ist ja gut gegangen. Den Propellerschutz habe ich ebenfalls angelegt. Ich beobachte, dass der Strohhalm wild im Luftstrom wackelt. Damit ist ein einfaches einfädeln unmöglich. Ich muss mir entweder eine Alternative zum Strohhalm überlegen, oder mich komplett von der Idee verabschieden. Schade...

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