Zur Mittagszeit herrscht eine angenehme Temperatur um die Null Grad. Außer Mensch-Hund-Gespanne ist niemand unterwegs. Ich fahre zum Chemnitz-Center und will dahinter durch den Wald. Zwei Routen stehen zur Auswahl: der offizielle Radweg, oder einfach querfeldein den Hang nach unten. Ich entscheide mich für die zweite Variante und stelle mit unbehagen fest, dass mein Rad immer schneller wird. Die Hinterradbremse schlägt an, hat aber auf dem vereisten Untergrund keinen Grip. Die Vorderradbremse verwende ich nur zaghaft, denn ein rutschendes Vorderrad wäre jetzt das letzte, was ich mir wünsche. Dafür bin ich schon beim ersten Cache. Leider sehe ich den kleinen Petling, der in ca. 8m Höhe an einem Ast baumelt. Das hatte ich weniger hoch in Erinnerung. Ohne Erfolg ziehe ich weiter...
Weiter geht es zum Chemnitztalradweg, dem ich bis zum Bahnhof folge. Weiter es nach Garnsdorf und ich schiebe das Rad von der Hölle zum Hügel hinauf. Dort weht ein kühler Wind und ich stelle fest, dass meine Leuchtjacke keine Feuchtigkeit entweichen lässt. Ok, jetzt nur keine Pause machen... Der zweite Cache ist in einer alten Laterne versteckt, der Eintrag ins Logbuch dauert keine zwei Minuten. Mein letztes Ziel ist in wenigen Minuten erreicht. Hier entdecke ich den typischen Hasengrill. Zack und geloggt!
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