24 Oktober 2021

Licht und Schatten in Zwigge

Nachdem ich ordentlich mit Kaffee und Kekse gestärkt bin, verabschiede ich mich von meinen Zwickauer Freunden und fahre in Richtung Zentrum. Beim Schloss Osterstein stelle ich meinen Hybrid ab und schnappe mein Smartphone. Leider hat es nur noch 30% Akkuladung, aber für eine kleine Runde reicht das allemal.
Zuerst besuche ich ein paar Brunnen. Erstaunlich, wieviele Menschen trotz einbrechender Dunkelheit unterwegs sind. Beim Hauptmarkt fällt mir sofort das Theater auf. Das kenne ich doch von der Webcam! Das unterste Bild ist auch tatsächlich ein Schnappschuss mit mir. Mitten auf dem Platz. Bei Dunkelheit und schwarz gekleidet. Bei Sonnenschein würde ich bestimmt besser dastehen.
Weiter geht es am Rathaus entlang in Richtung St. Marienkirche. Sehr positiv bewerte ich, dass eigentlich das gesamte Zentrum schön mit Lichtern angestrahlt wird. Dunkle Ecken sind eher eine Seltenheit. Nun schaue ich mir noch ein paar Infosäulen zu den ehemaligen Stadttoren an. Und dann noch fix zur Hochschule. Da vibriert mein Smartphone zweimal und wird schwarz. Akku leer! Aber Panik habe ich keine, denn in meinem Kopf kann ich meine Position gut verorten. Wenige Minuten später stehe ich auch wohlbehalten am Auto und mache mich auf die Heimfahrt.
Das Ladekabel steckt im Zigarettenanzünder und im Smartphone, so kann ich mir die beste Route anzeigen lassen. Bei der Heimfahrt stelle ich fest, dass ich in nächster Zeit nochmals nach Zwickau fahren werde. Und an Silvester feiere ich eh wie immerin Zwigge.

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